ING-Diba „Onlinebroker des Jahres 2015“

Brigitte Watermann
von Brigitte Watermann
15.03.2015
Auf einen Blick

Deutschlands beliebtester Onlinebroker ist die Frankfurter Direktbank ING-Diba. Das ist das Ergebnis von Deutschlands wohl renommiertester Umfrage unter Brokerage-Kunden.

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Zum sechsten Mal in Folge sichert sich die Frankfurter Direktbank ING-Diba für 2015 den Titel „Onlinebroker des Jahres “. Das ist das Ergebnis einer Online-Umfrage des Anlegermagazins Börse Online unter Kunden von Deutschlands bekannten Direkt- und Filialbanken mit Onlinebrokerage. Die ING-Diba sicherte sich demnach mit einer Schulnote von 1,47 (Vorjahr: 1,48) in der Gesamtzufriedenheit den Gesamtsieg. Insgesamt hat kein anderer Broker die Auszeichnung in der 16-jährigen Geschichte der BÖRSE ONLINE-Broker-Umfrage so häufig gewonnen wie die Frankfurter Direktbank – nämlich bereits elfmal.

Allerdings rückten die Verfolger dieses Jahr ein Stückchen näher an den Sieger heran: Auf Platz zwei der Umfrage landete die DAB Bank, 1994 als Deutschlands erster Discountbroker gestartet, mit einem deutlich verbesserten Zufriedenheitswert von 1,53 (Vorjahr: 1,77). Doch die Zukunft der DAB Bank ist derzeit offen, denn sie wurde mehrheitlich an die französische Großbank BNP Paribas verkauft, der hierzulande bereits die Consorsbank gehört (dieses Jahr auf Rang drei mit der Note von 1,59). Es gilt als wahrscheinlich, dass aus den beiden ein neuer Großbroker geformt werden soll, Details sind noch offen. Auf Kundenseite soll sich aber in der nächsten Zeit vorerst nichts ändern, wie zu hören ist.

Auf die Ränge vier und fünf wurden Flatex (Note: 1,61) und die Comdirect (Note 1,66) gewählt. Auf Rang sechs folgt maxblue, die Brokerage-Tochter der Deutschen Bank, die es nach einem Jahr Pause wieder ins Ranking schaffte. Erheblich gesteigert in der Wahrnehmung seiner Kunden hat sich der Sparkassenbroker, der sich gleich um 0,52 Notenwerte verbesserte und auf Rang sieben landete – punktgleich mit Ranking-Neuling Deutsche Kreditbank (DKB). Auf den weiteren Plätzen folgten die Postbank, die Commerzbank (ebenfalls neu im Ranking) sowie die Targobank. Abesehen von der Consorsbank (-0,01) und der Comdirect (-0,07), die sich minimal verschlechterten, gelang es allen anderen Brokern des Final-Rankings, in der Kundengunst zuzulegen.

Neben der Gesamtzufriedenheit konnte ING-Diba außerdem vier der insgesamt sechs
Einzelkategorien für sich entscheiden. So verwies die Direktbank die Konkurrenten in den
Wertungskategorien „Orderabwicklung“, „Erreichbarkeit“, „Kundenorientierung“ sowie „Internet und Informationsangebot“ auf die Plätze. Die Gesamtzweite DAB Bank gewann die
Kategorie „Produktangebot“. Flatex siegte mit seiner Order-Flat-Fee von fünf Euro in der Kategorie „Kosten und Zinsen“. Mehr als 32 000 Leser und Kunden haben sich dieses Jahr an der wohl traditionsreichsten und renommiertesten Online-Umfrage von Börse Online zur Qualität von Onlinebrokern beteiligt.

Unser Tipp

Anleger sollten bei der Wahl eines Onlinebrokers nicht nur auf die Kosten achten, sondern auch darauf, welcher Anlegertyp man ist und welche Wertpapiere man üblicherweise wie häufig und in welcher Ordergröße handelt. Außerdem sollte man sich fragen, ob man dort auch sein Girokonto und ein passabel verzinstes Tagesgeldangebot führen möchte – und welche weiteren Services man benötigt. Auch Anlageberatung ist bei wenigen Häusern inzwischen im Angebot.

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Für meine Leser bin ich stets auf der Suche nach neuen Angebots- und Konditionen-Trends bei Direkt- und Filialbanken. Denn mein Ziel ist es, dass Anleger wohl durchdachte Entscheidungen treffen können, welchen Anbietern sie ihr Vertrauen schenken. Außerdem schreibe ich seit vielen Jahren zu den Themen Vermögensaufbau und Altersvorsorge, aber auch Anlegerschutzrecht und Steuern. Private Geldanleger und ihre Bedürfnisse stehen dabei für mich immer im Fokus.  

In München und Washington, D.C., habe ich Diplom-Journalistik und Diplom-Volkswirtschaftslehre studiert, außerdem meine Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule in München absolviert. Nach meinem Berufseinstieg als Redakteurin beim Anlegermagazin Börse Online arbeitete ich von 1998 bis 2000 als Investor Relations Managerin bei der HypoVereinsbank. 2000 kehrte ich als Ressortleiterin zu Börse Online zurück und verantwortete dort bis 2009 die Bereiche “Geld und Vorsorge” sowie die Portrait- und Interviewstrecke “Börsianer und Anleger”. In dieser Zeit habe ich mehrere renommierte Journalistenpreise gewonnen.  

Seit 2009 schreibe ich für biallo.de, aber auch für Capital, Euro am Sonntag, Euro und weiterhin für Börse Online sowie für andere bekannte überregionale Wirtschaftsmedien. Gemeinsam mit früheren Börse Online-Kollegen betreibe ich den börsentäglichen Blog finanzjournalisten.blogspot.com. Daneben bin ich als Referentin für Wirtschaftsjournalismus an der Deutschen Journalistenschule München sowie als Moderatorin von Podiumsdiskussionen tätig.

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