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08.05.2014 12:16

Editorial (Un)geliebte Lebensversicherung

von Sabina Hoerder Autor
Die Lebensversicherung kommt nicht aus den Schlagzeilen: hohe Kosten, niedrige Rendite, sinkender Garantiezins. Manchem mag da ein BGH-Urteil gerade recht kommen.
Editorial (Un)geliebte Lebensversicherung
Sabina Hoerder, biallo.de
Sie haben bestimmt auch eine. Vielgescholten ist sie, aber dennoch der Deutschen Liebling: die kapitalbildende Lebensversicherung. In Deutschland gibt es mehr Lebensversicherungen als Einwohner, das belegen Zahlen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft. Irren wirklich so viele Versicherte und setzen auf ein erfolgloses Investment?

Sparplan statt Lebensversicherung

Zweifelsohne hat die Lebensversicherung stark an Attraktivität eingebüßt: Steuervorteile sind entfallen, Garantiezins und Rendite stark gesunken – das kann auch ein noch so wortgewandter Versicherungsvertreter nicht schönreden. Nicht vergessen sollte man, dass längst nicht der gesamte Monatsbeitrag gespart wird, sondern ein großer Teil für den Versicherungsschutz drauf geht. Alternative: Je nach Risikoneigung einen sicheren Bank- oder einen chancenreicheren Fondssparplan abschließen. Den Todesfallschutz können Sie zusätzlich – sofern erforderlich – über eine günstige Risikolebensversicherung abschließen.

Andererseits: Beim Banksparplan mag die Hemmschwelle niedriger sein, mal ein, zwei und dann immer mehr Monatsraten auszusetzen – und durch Traumrenditen glänzt er in diesen Niedrigzinszeiten auch nicht.

Vertrag nicht kündigen

Ein schlechtes Geschäft ist es in der Regel, eine Lebensversicherung zu kündigen. Stattdessen gibt es deutlich günstigere Möglichkeiten - beispielsweise die Versicherungssumme zu mindern oder die Lebensversicherung beitragsfrei zu stellen. Der Bundesgerichtshof hat zudem in einem aktuellen Urteil Versicherte gestärkt: Auch nach Jahren können sie unter Umständen noch ihrem Vertrag widersprechen und die Lebensversicherung verlustfrei rückabwickeln. In unserem aktuellen Themenschwerpunkt informieren wir Sie umfassend über dieses Urteil, die Rendite-Entwicklung, Plänen der Bundesregierung zur Lebensversicherung und über vieles mehr.

Bei aller berechtigter Kritik an der Lebensversicherung sollten wir auch nicht vergessen: Irgendeine Form der Altersvorsorge sollte heutzutage jeder betreiben. Eine möglicherweise nicht ganz so renditestarke ist immer noch besser als gar keine – vor allem, wenn sie zum regelmäßigen Sparen zwingt. Haken und Ösen lassen sich sicherlich bei jeder Sparform finden. Wichtig ist, sich gut zu informieren, um ein für die persönlichen Ansprüche passendes und leistungsstarkes Produkt zu finden.

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Leserkommentare
21.05.2014 - von Matthias Wühle
Verkauf auf dem Zweitmarkt als Alternative
Es ist richtig, daß die Kündigung in der Regel ein schlechts Geschäft ist. Wer aber dennoch das Geld aus seinem Vertrag benötigt, sollte sich überlegen, seine Lebensversicherung auf dem Zweitmarkt zu verkaufen, wo Firmen wie Cash.Life oder Policen Direkt Policen über Rückkaufsweert ankaufen und an Stelle des Versicherten weiterführen. So bleibt auch nach Verkauf der Police außerdem noch ein Rest-Versicherungsschutz erhalten.
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Foto: Strobel ID:9761
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