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25.08.2014 17:00

Auf dem Schulweg Die Unfallversicherung für Schüler

von Annette Jäger Autor
Ob in der Schule oder auf dem Weg zur Schule, im Schulalltag kann es schnell zu einem Unfall kommen. Aber die gesetzliche Unfallversicherung leistet nicht immer.
Auf dem Schulweg Die Unfallversicherung für Schüler
Juchhu, Schule aus! Im Eifer des Gefechts kann leicht etwas passieren
Wenn Kinder in die Schule gehen oder nach dem Unterricht wieder nachhause gehen, gilt das Gleiche wie für Angestellte: Die gesetzetliche Unfallversicherung kommt für die Kosten auf, wenn das Kind auf dem Weg zu Schule in einem Unfall verwickelt ist und dabei zu Schaden kommt. Krankheits-, Arzt- sowie Krankenhauskosten sind abgedeckt, selbst Rehamaßnahmen und Rentenzahlungen sind inklusive, falls es zu einer Invalidität kommt. Dabei spielt es nicht einmal eine Rolle, ob der Schüler zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Skateboard, dem Roller oder dem öffentlichen Bus unterwegs war. Bei Fahrten mit einem Schulbus haftet der private Busunternehmer.

Aber auch in der Schule ist der gesetzliche Unfallschutz zur Stelle, etwa, wenn es im Sportunterricht kracht. Gleiches gilt für schulische Veranstaltungen, wie Klassenfahrten oder Wandertage. Nach einem Schulunfall müssen bei einem Arztbesuch keine Zuzahlungen für Arznei- und Heilmittel geleistet werden.
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Foto(s): Alexander Heimann /ddp Marcus Brandt/ddp

Aber Vorsicht:

Der gesetzliche Schutz hat Lücken. „Beim Schulweg ist nur der direkte Weg von der Haustür in die Schule oder umgekehrt versichert. Schlägt das Kind einen Umweg ein, erlischt der gesetzliche Schutz“, warnt Bianca Boss vom Bund der Versicherten. Es gibt jedoch Gerichte, die recht großzügig sind: Je nach Alter sei einem Kind eine gewisse Unreife zuzugestehen, so urteilte das Bundessozialgericht (BSG, Az.: B 2 U 29/06 R). „Bei Veranstaltungen, die die Schüler privat innerhalb ihres Klassenverbandes ohne ausdrückliche Genehmigung in der Schule organisieren, wie z. B. eine Klassenparty, hat der gesetzliche Schutz in jedem Fall ausgedient“, sagt Peter Grieble, Versicherungsexperte bei der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg.
Auf der sicheren Seite ist, wer auf den gesetzlichen Schutz eine private Unfallversicherung draufpackt. „Sie leistet bereits ab einem Prozent Invalidität und gilt für alle Unfälle, die sich im Verkehr, im Haushalt und Garten, bei Spiel und Sport ereignen“, sagt Boss. Die gesetzliche Unfallversicherung leistet indes erst ab einer körperlichen Einschränkung von 20 Prozent. Wer mit einer privaten Police liebäugelt, sollte eine Versicherungssumme von mindestens 200.000 Euro wählen und sie mit einer Progression (225 Prozent) koppeln, empfiehlt die Expertin. Dadurch steigen die Leistungen mit der Schwere der Invalidität überproportional. Wem das noch nicht ausreicht, setzt auf eine Kinderinvaliditätsversicherung. Die Police sichert auch das Risiko der Invalidität durch Krankheit ab.

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