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18.02.2015 11:17

Private Rentenversicherung Erst vergleichen, dann unterschreiben

von Fritz Himmel Autor
Sinkende gesetzliche Rente, höhere Lebenserwartung – das wenige Geld muss im Alter noch länger reichen. Jung mit der Vorsorge beginnen, ist wichtiger denn je.
Private Rentenversicherung Erst vergleichen, dann unterschreiben
Ohne private Altersvorsorge geht es nicht mehr. Tipp: Möglichst früh damit beginnen
Ihr Rentenalter ist noch in weiter Ferne? Umso wichtiger ist es für Sie jetzt, einige Fakten rechtzeitig zu kennen: Langfristig wird in Deutschland das Rentenniveau aufgrund der vergangenen Rentenreformen sinken, von heute rund 48 Prozent des durchschnittlichen Einkommens auf 42 Prozent im Jahr 2050. „Der Abstand zwischen Arbeits- und Renteneinkommen vergrößert sich zunehmend“, sagt Christian Ponzel vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft. Gleichzeitig verlängert sich aufgrund höherer Lebenserwartung laut Angaben der Deutschen Rentenversicherung die Dauer des Rentenbezugs deutlich. Im Jahr 1992 bezogen Männer im Schnitt 14 Jahre Rente, Frauen bereits 17,5 Jahre. Seither ist die Rentenlaufzeit nahezu explodiert: Bei Männern auf 17,2 im Jahr 2014 und bei Frauen auf 21 Jahre. Bei den meisten wird die Rentenlücke somit nicht nur größer, sondern dauert auch immer länger an.

Jung in die private Rentenversicherung einsteigen

Wenn Sie noch jünger sind, fällt Ihnen sicher – wie vielen - der Einstieg in die private Altersvorsorge oft noch schwer. Dabei gilt gerade für Sie: Je früher begonnen wird, umso niedriger ist insgesamt der dafür aufzuwendende Betrag. Allerdings heißt es vor dem Sparbeginn Augen auf. Wenn Sie sich in jungen Jahren für eine private Rentenversicherung entscheiden, müssen Sie sorgfältig auswählen, denn Sie sind in der Regel über Jahrzehnte an die Versicherungsgesellschaft gebunden. Schließt beispielsweise ein 25-Jähriger einen Vertrag ab und wird 85 Jahre alt, so bedeutet dies: 42 Jahre Beitragszahlung, 18 Jahre Rentenbezug. In kaum einem anderen Lebensbereich gibt es derart lange Bindungen an ein Unternehmen. Versicherungsexperten wie Michael Franke vom Analysehaus Franke & Bornberg (F&B) raten daher, auf folgende Punkte zu achten: Auf die Sicherheit des Unternehmens, die Rendite, die Transparenz der Kostenstrukturen sowie auf die Flexibilität des Produktes.
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Unterschiede bei der privaten Rentenversicherung

Ein Vergleich vor einer Vertragsunterschrift bei einer privaten Rentenversicherung ist ein Muss, hier sollten Sie konsequent sein und sich Zeit lassen. Die Unterschiede bei den Anbietern in der Rentenzusage sind groß. So weist eine aktuelle F&B-Analyse von klassischen privaten Rentenversicherungen per Anfang Februar in einem Vergleichsmodell zwischen einem guten und dem schlechtesten Angebot für einen 25-jährigen Mann, der 42 Jahre lang einen Monatsbeitrag von 100 Euro einzahlt, eine mögliche Differenz allein bei der garantierten Rentenhöhe von jährlich bis zu 1.300 Euro aus. Vergleicht man die möglichen Rentenhöhen, also mit den prognostizierten Überschüssen, dann sind beispielsweise bei Anbietern wie der Europa, Axa oder Nürnberger sogar weit über 2.000 Euro mehr im Jahr drin, als bei den schlechtesten Versicherern.

Unser Tipp zur privaten Rentenversicherung: Einen aktuellen Vergleichs-Check der Angebote bei privaten Rentenversicherungen können Sie jederzeit kostenfrei anhand unserer Altersvorsorgerechner durchführen.

Vergleich Private Rentenversicherung
Sämtliche Angaben ohne Gewähr

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Leserkommentare
18.02.2015 - von betroffen
Eine private Rente lohnt beim derzeitigen Zinsniveau nicht mehr.
Eigentlich hätte man den Artikel komplett weglassen können. Sehen wir uns das Spitzenfeld an. Bei dem zweit und drittplazierten der klassischen privaten Rentenversicherung bekommt man nach 25 Jahren eine Rendite von 0,24%. Da kann man das Geld auch unters Kopfkissen stecken, auf'n Kopp hauen oder 5, 10 oder 15 Jahre warten bis es wieder Rendite gibt. Besser wäre noch feste Werte mit dem Geld zu schaffen.
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