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28.07.2015 09:40

Private Altersvorsorge Deutsche irren bei Lebenserwartung

von Max Geißler Autor
Viele Bundesbürger schätzen ihre Lebenserwartung zu niedrig ein - mit Folgen für die Rente. Eine private Rentenversicherung gewährt finanzielle Sicherheit.
Private Altersvorsorge Deutsche irren bei Lebenserwartung
Wie alt werden wir und welche Rente wird es dann geben?
Niemand weiß, wie alt er wird. Viele Deutsche glauben nicht daran, dass sie ein hohes Alter erreichen. In Sachen Alter, Lebenserwartung und Rente sind Fehleinschätzungen deshalb weit verbreitet, wie eine Erhebung des Gesamtverbandes der deutschen Versicherer (GDV) zeigt. Drei folgenschwere Irrtümer beschreiben die Misere:

Irrtum 1: Ich werde sicher keine 90 Jahre alt

Vier von fünf Deutschen glauben nicht, dass sie ihren 90. Geburtstag feiern werden. Im Schnitt rechnen die Befragten nur mit 82 Lebensjahren, wie eine repräsentative Umfrage des Ipsos-Instituts ergab. Doch damit unterschätzen viele ihre individuelle Lebensdauer deutlich. Von den heute lebenden 50-jährigen Frauen, die im Jahr 1965 geboren wurden, werden knapp die Hälfte ihren 90. Geburtstag feiern können. Bei den heute 30-jährigen sind es bereits 56 Prozent, wenn man die eher vorsichtigen Annahmen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zugrunde legt. Das die Lebenserwartung schneller steigt als angenommen, zeigt auch eine andere Statistik des Bundesamtes: So schätzte die Behörde im Jahr 1987, dass nur knapp 22 Prozent aller Männer im Alter von 65 Jahren ihren 85. Geburtstag erleben werden. Tatsächlich waren es aber 32 Prozent.

Irrtum 2: Ich lebe höchstens 15 Jahre von der Rente

Die Lebenserwartung steigt dank des medizinischen Fortschritts für jede Generation um sechs bis neun Jahre. Damit einher geht auch ein längerer Ruhestand. Im Jahr 1960 erhielten westdeutsche Neurentner im Schnitt knapp zehn Jahre lang Rente. 2014 lag die durchschnittliche Rentenbezugsdauer bei 17,3 Jahren, für Frauen sogar bei 20,8 Jahren.

Irrtum 3: Mit jedem Lebensjahr sinkt die verbleibende Lebenserwartung

Ein weit verbreiteter Irrtum. Das Gegenteil ist der Fall. Mit jedem Lebensjahr steigt die Wahrscheinlichkeit, ein höheres Alter zu erreichen. Das liegt u.a. daran, dass bestimmte Gesundheits- und Unfallrisiken in jüngeren Jahren höher sind als im Alter. Aktuell gilt die Faustformel, dass die Lebenserwartung von Männern im Lauf des Lebens um rund zehn Jahre ansteigt.

Private Altersvorsorge sollte lebenslang leisten

Damit im Ruhestand genügend finanzielle Mittel da sind, um den gewohnten Lebensstandard fortzuführen, benötigen die meisten Senioren eine private Zusatzrente. Die gesetzliche Rente bzw. Pension geht häufig kaum über die Grundversorgung hinaus. Wichtig ist, dass die Zusatzrente ein Leben lang zahlt, und nicht nach wenigen Jahren die Überweisungen einstellt. Dies kann bei Bank- und Fondssparplänen der Fall sein, wenn man zu geringe Laufzeiten kalkuliert hat.

Private Rentenversicherung mit Zahlgarantie

Anders bei der privaten Rentenversicherung, sowie bei Riester- und Rürup-Renten. Diese Produkte zahlen ein Leben lang. Eine 30-jährige Frau, die zum Beispiel gut 400 Euro Zusatzrente haben möchte, muss bei einer privaten Rentenversicherung auf Fondsbasis 35 Jahre lang monatlich 100 Euro einzahlen. Wie der Biallo-Rentenvergleich zeigt, prognostiziert Canada Life in diesem Fall eine Anfangsrente von 493 Euro, die ARAG Versicherung von 466 Euro und Standard Life 436 Euro.

Um mit einer klassischen Riester-Rente auf das gleiche Ergebnis zu kommen, müsste die Frau rund 170 Euro monatlich einzahlen. Dies setzt allerdings einen Jahresverdienst von gut 50.000 Euro, von dem dann der 4-prozentige Beitragsanteil ermittelt wird. Der Versicherer Neue Leben prognostiziert in diesem Fall eine Monatsrente von 401 Euro, die Stuttgarter verspricht 396 Euro und Allianz 393 Euro.
Vergleich Private Rentenversicherung
Sämtliche Angaben ohne Gewähr

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Leserkommentare
31.07.2015 - von Hugo12
Irrtum bei Irrtum 3
Ihre Überschrift zu "Irrtum 3" ist im Irrtum. Sie werden es selbst erkennen, wenn Sie sie nochmals lesen und den Unterschied zwishen "Lebenserwartung" und "verbleibender Lebenserwartung" beachten. MfG H.St.
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Foto: Colourbox.de ID:11441
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