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08.01.2015 15:57

Riester-Rente 2015 Für Familien ein Gewinn

von Fritz Himmel Autor
Lohnt sie sich nun, oder doch nicht – die Riester-Rente? Wie bei allen Vorsorgeprodukten sind auch hier die persönlichen Rahmenbedingungen entscheidend.
Riester-Rente Für Familien ein Gewinn Verbraucherportal Biallo.de
Altersvorsorge - kein Thema zum Wegducken. Gerade für Familien kann die Riester-Rente attraktiv sein
„Die Riester-Rente kann sich über die Förderung durchaus lohnen“, sagt Thomas Hentschel, Altersvorsorgeexperte von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Profitieren können vor allem Familien mit Kindern, wenn sie drei Regeln beachten: Ein Riester-Produkt mit einem guten Rendite-Kosten-Verhältnis wählen, die staatliche Riester-Förderung voll ausschöpfen und den Vertrag bis zur Rente durchhalten.

Zur Auswahl stehen allen Riester-Sparern im Jahr 2015 fünf Vorsorge-Varianten. Als klassische Riester-Rentenversicherung oder fondgebundene Riester-Rentenversicherung, als Fonds- und Banksparplan sowie als Wohn-Riester. Die Wohnriester-Förderung gilt sowohl für Kauf, Bau oder Entschuldung einer Immobilie sowie den Erwerb von Anteilen an Wohngenossenschaften. Eines trifft auf alle Produkte zu: Selbst wenn die Geldanlage (beispielswiese bei Fonds) im schlimmsten Fall keine Wertentwicklung verzeichnet, bleiben Sparer in der Gewinnzone. Sie erhalten dann zumindest die eingezahlten Beiträge plus staatlicher Zulagen zum Rentenbeginn. Zu beachten ist lediglich, dass diese Kapitalgarantie nicht während der Vertragslaufzeit gilt.
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So profitieren Familien von den Förderungen

Zurzeit beträgt die staatlich geförderte Grundzulage jährlich 154 Euro. Für jedes Kind gibt es weitere 185 Euro dazu, für ab 2008 Geborene sind es sogar 300 Euro im Jahr. Um die kompletten Zulagen zu erhalten, müssen vier Prozent des Bruttovorjahreseinkommens jährlich in den Riester-Vertrag eingezahlt werden, maximal 2.100 Euro. Diese Summe braucht man jedoch nicht alleine aufbringen, denn die staatlichen Zulagen fließen immer in die Berechnung des Eigenanteils mit ein. „Im Vergleich zur ungeförderten Geldanlage ist das durchaus attraktiv“, sagt Hentschel.
Ein Beispiel für 2015: Der Familienvater verdient im Jahr 40.000 Euro, seine Frau ist nicht berufstätig. Die Kinder sind drei und vier Jahre alt. Sie leben in einem gemeinsamen Haushalt, somit hat auch die Ehefrau Anspruch auf einen eigenen Riester-Vertrag plus Zulage. Bei vier Prozent des Gehalts des Mannes (1.600 Euro), abzüglich zweimal 154 Euro Grundzulage und 600 Euro Kinderzulage, fällt für den Mann nur noch ein geringer Eigenanteil von 57,66 Euro im Monat an. Die Ehefrau braucht lediglich 60 Euro Eigenanteil im ganzen Jahr in ihren Vertrag einzahlen. Die Familie bekommt im Jahr allein an Zulagen 908 Euro vom Staat geschenkt. Bei allen Riester-Modellen fällt übrigens keine 25-prozentige Abgeltungsteuer wie zum Beispiel bei herkömmlichen Fondssparplänen an.

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Leserkommentare
Kommentare können sich auf eine ältere Version des Artikels beziehen.
02.04.2015 - von betroffen
Riestern
@ Rentensucher 15.000,- wg. der 2 Kinder, wenn sie beide just im ersten Riesterjahr geboren werden und später studieren. Max. 15.000,- vom Staat in dem Fall, ja! Der Grundgedanke bei meiner Kritik ist, dass die Summe bei Renteneintritt zu gering ist und dass keiner einem das erzählt. Genau wie kaum einer erzählt, dass die Förderung der Kinder an den Kindergeldanspruch gekoppelt ist. Da können aus 2 x 25 Jahren schnell mal 2 x 3 oder 4 Jahre werden wenn die Kinder bereits Teenager sind und die Eltern bereits mit 18 den Anspruch verlieren. Ausserdem machen die o.g. 15.000,- geschenkt bei Null Rendite garnicht mehr so viel aus gegenüber 37 Jahren vernünftige Rendite und nix geschenkt.
07.08.2013 - von Rainer N.
Das ich nicht lache.....
Wenn jemand Alleinverdiener ist und 2 Kinder hat und 40.000 Euro brutto verdient hat er alle Hände voll zu tun das tägliche Leben der Familie zu meistern. In Grosstädten zur Miete wohnend grenzt das hier an Sozialhilfe. Selbst in ländlichen Gebieten wird es sehr sehr eng. Da sind rd. 60 Euro für die Altersvorsorge heute und hier wichtiger als ein möglicher Nutzen im Alter von 67 Jahre aufwärts.
06.08.2013 - von Renten-Sucher
Tausende Euro von Staat geschenkt
@ Betroffen: Als suchernder Vorsorge-Laie hätte ich zu Ihrem Kommentar einige Fragen. Sie sprechen hier von einer späteren Renten-/Versorgungslücke in Höhe von 1.650 Euro im Monat für den Mann. Und dass er mit dem Riester-Rentenbeispiel nur ca. 1/4 damit abdecken könnte. Nun weiß ich weder, wie man eine solche Rentenlücke in ferner Zukunft mit allen ungewissen Faktoren ausrechnen könnte, noch kann ich mir vorstellen, wie man auf eine monatliche Zusatzrente in dieser von Ihnen berechneten Lücke als Normalbürger kommen sollte. Ich kann dagegen aber dem Artikel entnehmen, dass mir der Staat bei dem Riestervertrag wg. der Kinder ca. 25 Jahre lang insgesamt mehr als 20.000 Euro dazu schenkt. Das würde mir doch sonst niemand bieten, das wäre also doch eine gute Sache. Und wenn ich meinen Eigenanteil noch erhöhen würde, da wäre ja auch die spätere Rente noch höher. Was meinen Sie?
05.08.2013 - von betroffen
kleines Zubrot
Bei der Gelegenheit kommentiere ich gerne nochmal. Bei Ihrem Beispiel bekommt der Mann vom besten Versicherer eine Rente zwischen 268,44€ (garaniert) und 561,88€ (möglich)im Monat, wenn er 67 ist. Beim Alter der Kinder gehe ich davon aus, dass er ca. 30 Jahre alt ist. Dann wird er mit 67 in 37 Jahren (bei moderater Inflation von 2%) aber etwa 1650,-€ pro Monat benötigen um seine Rentenlücke zu schließen. -Also kann er mit der Riesterrente im Beispiel nur knapp 1/4 seiner Rentenlücke abdecken!
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