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Riester-Rente: Für wen sich der Vorsorge-Klassiker lohnt

 
Tatjana Viaplana
Tatjana Viaplana
Editorial

Ariadnefaden im Riester-Labyrinth

Richtig Riestern will gelernt sein. Die Altersvorsorge für Arbeitnehmer und Familien bietet Sicherheit, Schutz und Rendite – wenn sie richtig gestaltet und angewendet wird.

Riesterverträge werden variabel verzinst. Das bedeutet, dass die aktuell niedrigen Sparzinsen auch Riestersparern zu schaffen machen. Dennoch ist die Höhe der abgeschlossenen Riesterverträge im Jahr 2014 wieder angestiegen. Denn Riester verspricht eine sichere Zusatzrente, und die staatliche Förderung in Form von Zulagen und Steuererleichterungen geben eine schöne Rechnung auf dem Papier ab.

Damit aus den schönen Versprechen im Alter keine böse Überraschung wird, sollte allerdings jeder und jede die riestert, vor dem Abschluss eines Vertrages die richtige Variante für sich wählen. Denn Riester-Verträge können individuell gestaltet werden. Ob ein sicherer Riester-Banksparplan oder doch lieber ein Riester-Fondssparplan, der eine bessere Rendite verspricht – das hängt ganz von den eigenen Bedürfnissen ab. So hat auch Wohn-Riester seinen Reiz, denn eine eigene Immobilie spart im Alter Miete und mit dem geförderten Geld können auch altersgerechte Umbauten finanziert werden.

Doch bei Riester kann ebenso einiges schief gehen. Beispielsweise wird Frauen mit Kindern meist zur Riester-Vorsorge geraten, da sie von der Kinderzulage profitieren und bei längeren Pausen im Beschäftigungsverhältnis selbst nur sehr geringe Beiträge leisten müssen, um die volle Förderung zu erhalten. So können Frauen, die in unserem aktuellen Gesellschaftsmodell häufiger von Altersarmut betroffenen sind als Männer, ihre Vorsorgelücke besser schließen. Das funktioniert allerdings nur, wenn die Verträge in den Erziehungszeiten nicht ruhen. Auch die geleistete Beitragshöhe von vier Prozent des Vorjahreseinkommens sollte von Riestervorsorgenden eingehalten werden, sonst fällt die Rente am Ende deutlich geringer aus als erwartet.

Probleme mit der erwarteten Rente gibt es generell, wenn die Verträge zwischendurch ruhen, weil die Beitragszahlungen nicht mehr geleistet werden. So liegen derzeit etwa 20 Prozent der 16 Millionen Riester-Verträge auf Eis. Denn wer etwa arbeitslos wird und Sozialhilfe empfängt, ist in der Regel nicht mehr Riester-Berechtigt. Positiv ist allerdings, dass bereits angesparte Riesterrücklagen beispielsweise beim Erhalt von HarzIV oder bei Pfändungen nicht angetastet werden.

In unserem Riester-Themenschwerpunkt beleuchten die Biallo-Autoren worauf es bei den verschiedenen Riesterformen ankommt, für wen sich Riester-Fondssparpläne eignen, wie Familien besonders profitieren und was beim Thema Riester und Steuern zu beachten ist. Außerdem gibt es besondere Tipps für Minijobber und junge Menschen, die privat fürs Alter vorsorgen wollen.

Viel Spaß beim Lesen.
 

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