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09.05.2015 11:07

Riester-Rente Nach Lohnerhöhung, Beitrag anpassen!

von Max Geißler Autor
Am Jahresanfang ändern sich häufig Steuern, Sozialbeiträge und Gehälter. Dabei sollte man bedenken, dass viele Änderungen Auswirkungen auf die Riester-Förderung haben.
Riester-Rente
Ein Plus auf der Gehaltsabrechnung muss dem Versicherungsunternehmen mitgeteilt werden, damit die Riester-Förderung nicht flöten geht
Ändern sich durch eine Gehaltserhöhung oder durch neue Beitragsgrenzen in der Sozialversicherung die Bemessungsrundlagen für die Riester-Rente, leisten Riester-Sparer unter Umständen nicht mehr ausreichend hohe Beitragszahlungen, um in den Genuss der vollen Förderung zu gelangen. Nur wer vier Prozent seines rentenversicherungspflichtigen Einkommens in den Riester-Vertrag einzahlt, erhält maximale Fördergelder. Dabei ist zu berücksichtigen, dass man die staatlichen Zulagen vom erforderlichen Beitrag abziehen und so den Eigenanteil mindern kann.

Einkommensverhältnisse bei der Riester-Rente prüfen

Dauerzulagenanträge garantieren heute, dass Riester-Fördermittel automatisch fließen. Ändern sich jedoch die persönlichen Verhältnisse, etwa durch Geburt eines Kindes oder durch eine Lohnerhöhung, muss man dies dem Anbieter mitteilen. Unterbleibt die Mitteilung, geht zum Beispiel die Kinderzulage verloren oder die staatliche Zulagenstelle überweist zu geringe Fördermittel. Dies passiert, wenn bei gestiegenem Einkommen die Vier-Prozent-Grenze bei den Beitragszahlungen nicht mehr erreicht wird. Wichtig ist daher die jährliche Einkommensprüfung. Gehaltserhöhungen sind dabei genauso zu berücksichtigen wie Urlaubsgeld oder etwaige Sonderzahlungen. Gab es zum Beispiel eine Lohnerhöhung von drei Prozent, sollte man seine Einzahlungen in die Riester-Rente adäquat anheben. Lag Ihr Jahresbruttoverdienst bislang bei 40.000 Euro, so liegt Ihr Gehalt jetzt bei 41.200 Euro. Das Gehaltsplus erfordert eine Anpassung des Riester-Beitrags von 48 Euro.
Viele Versicherungsunternehmen fragen jeweils zu Jahresbeginn ihre Kunden, ob sich die persönlichen Eckwerte geändert haben. Mit den neuen Daten berechnen sie die künftigen Prämien. Bei manchen Anbietern müssen Kunden jedoch selbst aktiv werden und die Gesellschaft über Neuerungen informieren. Sparer, die selbst zum Taschenrechner greifen, sollten aber ehrlich sein. Die staatliche Zulagenstelle vergleicht nämlich die eigenen Angaben mit den Daten des Rentenversicherungsträgers.

Mein Tipp: Schummeln lohnt hier nicht, denn wer keine vier Prozent einzahlt, erhält auch nicht die volle Zulage. Nachzahlungen sind zwar möglich, allerdings nur für das laufende Jahr.

Rückwirkende Riester-Zahlungen sind ausgeschlossen. Und: Riester-Rente und betriebliche Altersvorsorge sollten Sie möglichst nicht miteinander verbinden.

Riester-Förderhöhe begrenzt

Die Höhe der Riester-Zahlungen basiert zwar auf den persönlichen Einkommensverhältnissen, die Riester-Förderung ist aber gedeckelt. Die maximale Einzahlungsgrenze liegt bei 2.100 Euro im Jahr. Da höhere Riester-Zahlungen weder höhere Fördergelder noch größere Steuerentlastung bringen, machen sie nur wenig Sinn. In manchen Fällen überweisen Sparer aber zusätzliche Beiträge. Dies geschieht in erster Linie, um Abgeltungsteuer während der Ansparphase zu sparen und Steuervorteile in der Auszahlungsphase zu nutzen.

Große Leistungsunterschiede bei Riester-Rente

Bevor Sie eine Riester-Rente abschließen, sollte die Leistungen mit Hilfe unseres Riester-Rechners genau vergleichen. So liegen bei Riester-Rentenversicherungen die erwarteten Renten deutlich auseinander. Während die Neue Leben nach 35 Jahren Einzahlung einem Riester-Sparer mit 40.000 Euro Jahreseinkommen 351 Euro Monatsrente in Aussicht stellt, prognostiziert die Stuttgarter 333 Euro, der Volkswohl Bund 319 Euro und die Alte Leipziger 307 Euro. Weniger attraktiv erscheint dagegen die Prognose der Riester-Rente von Signal Iduna mit 291 Euro.

Mein Tipp: Riestern darf jeder – auch ohne Förderberechtigung. Eine weitgehend unbekannte Variante des Riester-Sparens bietet dabei für manche Anleger lukrative Vorteile.
Vergleich Riester-Rentenversicherung
Sämtliche Angaben ohne Gewähr

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