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03.10.2014 14:45

Riester-Rente 2014 noch höheren Garantiezins nutzen

von Fritz Himmel Autor
Die nächste Zinssenkung kommt - wer den Abschluss einer Riester-Rentenversicherung plant, sollte sich noch im Jahr 2014 die besseren Konditionen sichern.
Riester-Rente 2014 noch höheren Garantiezins nutzen
2014 noch Riestern - das kann sich lohnen
Ab 01. Januar 2015 sinkt der gesetzliche Garantiezins für Lebens- und Rentenversicherungen von 1,75 auf 1,25 Prozent. Die neuen Regelungen gelten dann auch für alle Riester-Neuverträge. Dabei muss jedem bewusst sein, dass bei einem Versicherungsvertrag nicht die gesamte Prämie verzinst wird, sondern lediglich der Sparanteil. Das sind die Einzahlungen abzüglich der Kosten für Vertrieb, Verwaltung sowie Risikoschutz. Bei 1,25 Prozent Garantie dürfte nicht mehr viel übrig bleiben. Allerdings beteiligen die Versicherer ihre Kunden auch noch an den Überschüssen, die sie am Kapitalmarkt erwirtschaften. „Was zählt ist immer die Gesamtleistung“, sagt daher Allianz-Sprecher Udo Rössler. All diese zusätzlichen Gewinnbeteiligungen sind jedoch nicht garantiert, sondern werden jedes Jahr neu festgelegt.

Riester-Zulagen bringen hohe Rendite

Der eigentliche Renditeturbo bei Riester sind ohnehin die Zulagen. Um diese komplett zu erhalten, müssen vier Prozent des Bruttovorjahreseinkommens jährlich in einen Riester-Vertrag eingezahlt werden, maximal 2.100 Euro. Diese Summe braucht man jedoch nicht alleine aufbringen, denn die staatlichen Zulagen fließen in die Berechnung des Eigenanteils mit ein. Zurzeit spendiert der Staat jährlich eine Grundzulage von 154 Euro pro Person sowie je 185 Euro für Kinder, die vor 2008 geboren wurden und je 300 Euro für jedes danach geborene.
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Ein Rechenbeispiel zeigt, wie lukrativ die staatlichen Förderungen bei Riester sind: Eine alleinerziehende Mutter mit einem vierjährigen Kind verdient 18.000 Euro brutto im Jahr. Für ihren Riester-Vertrag erhält sie die Grundzulage von jährlich 154 Euro und für ihr Kind noch einmal 300 Euro dazu. Somit braucht die Frau nur 266 Euro im Jahr aus eigenem Geld in ihren Riester-Vertrag einzuzahlen, um zusammen mit der Riester-Förderung von 454 Euro auf den notwendigen Betrag von 720 Euro jährlich zu kommen. Im Monat sind das nur 22,17 Euro. In ihrem Fall zahlt der Staat fast doppelt so viel in ihren Vertrag ein wie sie selbst. Die Kinderzulage erhält sie so lange, wie auch Kindergeld gezahlt wird.

Vorsorge-Varianten bei der Riester-Rentenversicherung

Sparer haben die Wahl zwischen einer klassischen oder einer fondsgebundenen Riester-Rentenversicherung. Dabei ist ein interessanter Vorteil zu beachten: Bei allen Riester-Modellen mit Fonds fällt keine Abgeltungsteuer wie beim herkömmlichen Fondssparen an.
Vergleich Riester-Rentenversicherung
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