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19.08.2014 10:29

Riester-Rente Richtig „riestern“ mit Kindern

von Fritz Himmel Autor
Familien mit Kindern profitieren bei einem Riester-Rentenvertrag besonders von den hohen Kinderzulagen. Biallo.de zeigt, was dabei zu beachten ist.
Riester-Rente Richtig „riestern“ mit Kindern Verbraucherportal Biallo.de
300 Euro pro Jahr für jedes ab 2008 geborene Kind schießt der Staat zur Riester-Rente dazu
Für alle ab dem 1. Januar 2008 geborenen Kinder erhalten Vorsorgesparer eine jährliche Riester-Förderung von 300 Euro. Für davor Geborene gibt es jedes Jahr 185 Euro zum Vertrag dazu. Je nach Fall sind hier Förderquoten von über 200 Prozent möglich. Allerdings ist dieser Teil der staatlichen Leistungen an den Anspruch auf Kindergeld geknüpft. „Daher müssen Riester-Sparer aufpassen, wenn sich hier bei den Voraussetzungen etwas ändert“, sagt Bianca Boss vom Bund der Versicherten. Fällt etwa die Berechtigung auf Kindergeld weg, erlischt auch der Anspruch auf die Kinderzulage bei einem Riester-Vertrag.
 

Was bei der Riester-Zulage zu beachten ist

Dabei ist folgendes zu berücksichtigen: Um die kompletten Riester-Zulagen zu erhalten, müssen vier Prozent des Bruttovorjahreseinkommens jährlich in den Riester-Vertrag eingezahlt werden, maximal 2.100 Euro. Diese Summe braucht man jedoch nicht alleine aufbringen, denn die staatlichen Zulagen fließen immer in die Gesamtberechnung des Eigenanteils mit ein. Je mehr Kinder man hat, umso höhere Zuschläge gibt es. Gleichzeitig sinkt hierdurch der zu leistende Eigenbeitrag. Entfällt jedoch die Kinderzulage, so müssen Sparer dieses Geld selbst aufbringen und einzahlen, um weiterhin die volle eigene jährliche Grundförderung von 154 Euro voll zu erhalten.

Scheidung – wenn die Riester-Zulagen wechseln

Bei einer Scheidung kann etwa folgendes eintreten – Beispiel Familie mit zwei Kindern: Während der Ehe erhielten beide Ehepartner jeweils das Kindergeld sowie eine Riester-Kinderzulage für einen ihrer zwei Söhne. Nach der Scheidung wandern für beide Sprösslinge das Kindergeld und die Kinderzulagen zur Frau. Beide Elternteile müssen nun ihre Zulagen-Anträge ändern. Während sich die Frau die Kinderzulagen bei der Kalkulation des Eigenanteils anrechnen lassen kann und dadurch weniger einzahlen braucht, muss der Mann künftig seine Einzahlungen erhöhen, um wieder auf die vier Prozent Eigenanteil zu kommen. „Bei jeder Änderung am Kindergeld müssen das die Zulagenstelle und auch der Riester-Vertragspartner erfahren“, betont Bianca Boss. Es gibt dann neue Zulagen-Formulare.
Biallo-Tipp: Die Beantragung der staatlichen Riester-Zulagen ist durch den sogenannten Dauerzulagen-Antrag sehr einfach geworden. Diesen Dauerzulagen-Antrag muss man bei Abschluss des Riester-Vertrags nur einmal unterschreiben, um die weitere Beantragung der Zulagen kümmert sich dann automatisch der Riester-Anbieter. Wichtig dabei: Der Riester-Sparer muss aber Änderungen, die sich beispielsweise im Familienstand oder bei der Anzahl der Kinder ergeben, unbedingt an seinen Anbieter nachmelden, damit die neue Situation entsprechend berücksichtigt werden kann.

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Sämtliche Angaben ohne Gewähr

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