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11.02.2015 14:55

Riester-Rente Riester-Verträge in jungen Jahren abschließen

von Fritz Himmel Autor
Gibt es bald für 50-Jährige keine Riester-Neuverträge mehr? Versicherungsexperten erwarten künftig deutliche Einschränkungen bei Riester-Angeboten für Ältere.
Riester-Rente Riester-Verträge in jungen Jahren abschließen
Neue Altersgrenzen: Sparer müssen künftig früher riestern
Die anhaltend schwierigen Finanzmärkte zeigen auch bei der Altersvorsorge Auswirkungen. Beispiel Riester: Bei vielen Versicherungen liegt das Höchsteintrittsalter für Riester-Policen bereits bei 52 Jahren. Zu Jahresbeginn haben nun Anbieter wie Cosmos Direkt oder Ergo die Altersgrenze von 56 bzw. 54 Jahren sogar auf 50 Jahre abgesenkt.

Riester: Garantien müssen erfüllt werden

Der Hintergrund: Jeder Riester-Sparer hat ein gesetzliches Anrecht darauf, dass zu Rentenbeginn mindestens die Summe aller eingezahlten Beiträge (Eigenanteile und Zulagen) für die Rentenberechnung zur Verfügung steht. Axel Kleinlein, Vorsitzender vom Bund der Versicherten: „Mit einem Höchstrechnungszins von 1,25 Prozent muss ein branchenüblicher Vertrag mindestens 20 Jahre laufen, damit der Versicherer die hohen Kosten der Police durch die Garantieverzinsung kompensiert hat.“ Der Garantiezins bezieht sich auf den Sparanteil, also Einzahlungen abzüglich Kosten. Da vor allem zu Beginn von Riester-Verträgen hohe Abschlusskosten auflaufen, ist somit die tatsächliche Verzinsung über einen längeren Zeitraum negativ. Und allein mit sicheren Kapital-Anlagen wird es für die Versicherer immer problematischer, die geforderten Garantien zu erfüllen. Das braucht seine Laufzeit. Kleinlein vermutet gar, dass es bald schon ab Mitte 40 kritisch werden könnte, einen Riester-Vertrag zu finden.

Riester: Zulagen bringen Tausende Euro

Ein früher Riester-Einstieg lohnt sich: Familien mit Kindern profitieren besonders von den hohen Kinderzulagen. Neben ihrer Grundzulage in Höhe von 154 Euro im Jahr erhalten Sparer zusätzlich für alle ab dem 1. Januar 2008 geborenen Kinder noch eine jährliche Riester-Förderung von 300 Euro. Für davor Geborene gibt es jedes Jahr 185 Euro dazu. Das bedeutet konkret: Bei einem neugeborenen Kind und angenommenen 23 Jahren Kinderzulage würde der Staat insgesamt 6.900 Euro nur fürs Kind extra spendieren. Bei zwei Kindern wären das bereits geschenkte 13.800 Euro plus die eigenen staatlichen Zulagen.

Um die kompletten Zulagen in vollem Umfang zu erhalten, müssen vier Prozent des Bruttovorjahreseinkommens jährlich in den Riester-Vertrag eingezahlt werden, maximal 2.100 Euro. Diese Summe braucht man jedoch nicht alleine aufbringen, denn die staatlichen Zulagen fließen in die Gesamtberechnung des Eigenanteils mit ein. Je mehr Kinder man hat, umso höhere Zuschläge gibt es. Gleichzeitig sinkt hierdurch der zu leistende Eigenbeitrag.


Unser Tipp: Je geringer die Kosten des Anbieters, desto höher die garantierte Rentenhöhe. Gute Werte bieten langfristig u. a. die
Hanse Merkur, Cosmos Direkt und die Hannoversche.

Vergleich Riester-Rentenversicherung
Sämtliche Angaben ohne Gewähr

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Leserkommentare
04.04.2015 - von Verbraucherschützer
Vorsicht, staatl. Abzocke!!!
Wer eine sog. Riester-Kleinstrente erhalten würde (z.B. nach Fälligkeit eines Riester-Banksparplans), kann als Alternative gesetzeskonform auch die einmalige Kapitalabfindung wählen. Das spart dem Anbieter hohe Verwaltungskosten während einer Rentenlaufzeit bei einer Rente von zur Zeit max. ca. 26 Euro monatlich. Der Haken: Diese vom Staat gebilligte Abfindung muss einmalig mit dem persönlichen Steuersatz versteuert werden. Die Abfindung wird dem sonstigen Einkommen zugerechnet. Deshalb kann es passieren, dass durch die Höhe der Steuer sämtliche gewährten staatlichen Zulagen, die während der Vertragslaufzeit angefallenen Zinsen und ein Teil der Eigenleistung vom Staat einbehalten werden. Das ist keine staatliche Förderung privater Altersvorsorge, sonndern staatliche Abzockerei der übelsten Art...
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