Startseite | RSS | Mobil | Sitemap |
Donnerstag, 29.09.2016 00:11 Uhr
Newsletter:
Suche:
Startseite
Startseite > Altersvorsorge > Riester-Rente
Artikel bewerten:
AAA
12.11.2014 17:17

Riester-Rente Riester-Verträge vor dem Jahresende prüfen

von Fritz Himmel Autor
Riester-Sparer sollten jetzt noch vor Jahresende ihre Verträge prüfen, um keine Fristen zu versäumen und die staatlichen Zulagen wirklich voll auszuschöpfen.
Riester-Rente Riester-Verträge vor dem Jahresende prüfen
Für Familienzuwachs gibt es extra Zulagen - wenn sie der Zulagenstelle gemeldet werden
Der Staat schenkt Riester-Sparern jedes Jahr viel Geld. So beträgt die jährliche Grundförderung 154 Euro. Für alle ab dem 1. Januar 2008 geborenen Kinder erhalten Vorsorgesparer weitere 300 Euro. Für davor Geborene gibt es jedes Jahr 185 Euro zum Vertrag dazu. Dabei ist Folgendes zu beachten: Um die kompletten Zulagen zu erhalten, müssen vier Prozent des Bruttovorjahreseinkommens jährlich in den Riester-Vertrag eingezahlt werden, maximal 2.100 Euro. Diese Summe braucht man jedoch nicht alleine aufbringen, denn die staatlichen Zulagen fließen immer in die Berechnung des Eigenanteils mit ein.

Zulagen-Check beim Riester-Vertrag machen

Beispiel: Eine Frau mit einem vierjährigen Kind verdient zurzeit 18.000 Euro brutto im Jahr. Für ihren Riester-Vertrag erhält sie die Grundzulage von jährlich 154 Euro und für ihr Kind noch einmal 300 Euro dazu. Somit braucht die Frau nur 266 Euro im Jahr aus eigenem Geld in ihren Riester-Vertrag einzuzahlen, um zusammen mit der Förderung von 454 Euro auf den notwendigen Betrag von 720 Euro jährlich zu kommen.

Biallo-Tipp: Riester-Sparer sollten bei ihren Verträgen eventuell nötige Zuzahlungen auf jeden Fall bis zum 31. Dezember tätigen, um so noch die maximale staatliche Förderung ausschöpfen zu können. Das kann beispielsweise nötig sein, wenn sich das Gehalt erhöht hat oder eine Kinderzulage weggefallen ist.

Antrag für Riester-Zulagen nicht vergessen

Ferner müssen Sparer bis Ende Dezember 2014 ihre staatlichen Zulagen für das Jahr 2012 sichern. „Der Antrag muss bis zum 31. Dezember beim Anbieter des jeweiligen Riester-Produkts eingegangen sein“, sagt Marianne Stietz, Finanzberaterin der Verbraucherzentrale Thüringen. Viele Sparer gehen noch immer allzu lax mit der Zulage um – dabei ist sie oft die eigentliche Rendite bei einem Riester-Vertrag! Die staatliche Zulage ist jedes Jahr neu zu beantragen. Wird dies versäumt, so verfällt nach zwei Jahren der Anspruch auf die Zulage.

Biallo-Tipp: Sparer können bei ihrem Riester-Anbieter auch einen Antrag auf Dauerzulage stellen. Das weitere Procedere erledigt dann der Anbieter direkt mit der Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen. Dadurch wird der Zulagenbetrag dem Riester-Konto jedes Jahr automatisch gutgeschrieben und man geht so auf Nummer sicher und verschenkt kein Geld. Nur Änderungen müssten dem Anbieter dann noch gemeldet werden. Hat beispielsweise eine Familie Zuwachs bekommen, gibt es für das neugeborene Kind weitere 300 Euro Zulage auf den Riester-Vertrag extra. Das kann oft bedeuten, dass noch weniger Eigenkapitel für den Vertrag nötig ist.

Tipp: Sie sind auf der Suche nach einem renditestarken Riester-Vertrag? Mit dem Biallo-Riester-Vergleich finden Sie ganz einfach ein passendes Produkt.
Rechner
Riester-Förder-Rechner
Nach wenigen Eingaben wissen Sie, wie viel Förderung Sie für Ihre private Altersvorsorge bekommen können.
Riesterrente klassisch
Riester-Rente Anbieter im Vergleich
Foto(s): Zürich Gruppe Deutschland Falko Matte/Fotolia.com

THEMENSCHWERPUNKT

Steuer-Endspurt: Fristen beachten und Steuern sparen
Baufinanzierung: Bis Jahresende Sparchancen nutzen
Riester-Rente: Riester-Verträge vor dem Jahresende prüfen
Vergleich Riester-Rentenversicherung
Sämtliche Angaben ohne Gewähr

Noch mehr Verbrauchertipps?

Dann abonnieren Sie unseren kostenlosen Biallo-Newsletter!

Leserkommentare
13.11.2014 - von Kurt Würzinger
Achtung: Jahresbruttoeinkommen nicht von der "Lohnsteuerbescheinigung" übernehmen
Bei Riestervertrag und bei einer möglichen Änderungsmittelung an den Anbieter nicht das Jahresbrutto-Einkommen von der Jahressteuerbescheinigung abschreiben, sondern das "sozialversicherungspflichtige" Einkommen der Sozialversicherung. Sonst entgehen möglicherweise Zulagen. Übrigens auch bei der Steuererklärung Z. 14
Kommentar schreiben
Name:
E-Mail:

Ziffern hier eingeben: (neu laden)
Überschrift:
Kommentar:
Abschicken
Foto: Colourbox.de ID:9080
Nach oben
Anzeige
.
© 2016 Biallo & Team GmbH Partnerseiten: