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07.07.2013 12:43

Altersvorsorge und Zinseszins Kleine Beiträge, große Wirkung

von Fritz Himmel Autor
Die meisten Berufstätigen unter 30 Jahren blicken sorgenvoll auf ihre künftige Rente. Doch auch kleine Beträge führen zu einer stattlichen Altersvorsorge.
Altersvorsorge und Zinseszinseffekt Kleine Beiträge, große Wirkung Verbraucherportal Biallo.de
Altersvorsorge: Die Zauberformel heißt "Zinseszins"
Das Ergebnis einer Allensbach-Studie im Auftrag der Postbank dokumentierte die harte Realität: Nur 20 Prozent der unter 30-Jährigen gingen davon aus, dass sie sich später finanziell keine Sorgen machen müssen. 80 Prozent sehen somit ihre „Alterszukunft“ mehr als skeptisch. „Tatsächlich muss ein heute 25-jähriger Mann mit einem monatlichen Bruttoeinkommen von 2.800 Euro jeden Monat mindestens rund 130 Euro in eine private Altersvorsorge investieren, um mit 67 Jahren zusammen mit gesetzlicher und privater Zusatzrente eine Versorgung von 2.000 Euro zu erhalten“, rechnete Stefan Weinert von der Postbank vor. „Auch wenn das Rentenalter noch in weiter Ferne liegt, sollten junge Menschen möglichst früh mit der privaten Vorsorge starten.“


Altersvorsorge 2014: Zinseszinseffekt wichtiger als Sparleistung

Bei einem langfristigen Vermögensaufbau spielt der Faktor Zeit eine ebenso große Rolle wie die Auswahl des richtigen Anlageprodukts. Die Zauberformel heißt hierbei „Zinseszins“. Dieser Effekt bewirkt über die Jahre gesehen einen sich immer weiter auftürmenden Berg an Kapital und Erträgen und erreicht gerade bei jungen Menschen durch die lange Laufzeit regelrechten Vermögenscharakter. „Dank Zins und Zinseszins reichen vergleichsweise kleine monatliche Beiträge, um eine solide Sicherung für das Alter zu erzielen“ sagt Weinert. Je länger man mit dem Beginn des Sparvorgangs wartet, desto mehr muss man später an Sparbeiträgen aufwenden, um eine bestimmte Summe zu erreichen.
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Wie phänomenal sich dieser Effekt auswirkt, haben die Experten des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) an Hand eines Beispiels mit einer Verzinsung von fünf Prozent einmal errechnet: Für ein Endkapital von 100.000 Euro muss ein 20-jähriger bis zu seinem 65. Lebensjahr monatlich 50,81 Euro zur Altersvorsorge zurücklegen. Er hat dann insgesamt 27.437 Euro aus eigenen Mitteln angespart, den Rest in Höhe von 72.563 Euro steuern Zins und Zinseszins bei. Ein 50-jähriger müsste für das gleiche Sparziel für einen Zeitraum von 15 Jahren monatlich 376 Euro und somit einen Betrag von 67.680 Euro aus eigener Kraft ansparen, und bekommt damit nur noch 32.320 Euro an Zins und Zinseszins.
Erfolg durch den Zinseszinseffekt
Lesebeispiel: Eine monatliche Sparrate von 100 Euro wächst z.B. nach 35 Jahren bei 4 % Rendite auf 90.297 Euro an
    Ersparnis in Euro bei
Jahre Summe der Einzahlungen (Euro) 2 % Rendite 4 % Rendite 6 % Rendite
5 6.000 6.313 6.640 6.984
10 12.000 13.282 14.719 16.331
15 18.000 20.977 24.548 28.839
20 24.000 29.473 36.508 45.577
25 30.000 38.853 51.058 67.977
30 36.000 49.209 68.760 97.953
35 42.000 60.643 90.297 138.068
40 48.000 73.268 116.501 191.750
Alle Angaben ohne Gewähr
Fazit: Wer früh mit der Vorsorge startet, kann sich entspannter zurücklehnen – und muss sein monatliches Budget nicht überstrapazieren. Biallo.de bietet eine Vielzahl von Altersvorsorgerechnern und Anlage-Übersichten, mit denen sich jeder Sparer für jedes Alter und für jeden Sparbetrag die besten Angebote aussuchen kann. Das „Sterne-Rating“ von Morgen & Morgen zeigt zusätzlich noch die Bonität des Versicherers an.
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Sämtliche Angaben ohne Gewähr

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Leserkommentare
Kommentare können sich auf eine ältere Version des Artikels beziehen.
02.01.2013 - von Redaktion biallo.de
@interessierter Leser
Der wesentliche Aspekt des Textes ist das starke Phänomen des Zinseszinses, das immer stärker zum Tragen kommt, je länger man anspart. Das ist übrigens der einzige Aspekt überhaupt, der für die Zukunft unbestreitbare Gültigkeit hat. Alle anderen so gerne erwähnten Faktoren wie Inflation, Zinshöhen, mögliche Steuern oder nicht etc., sind offen, variabel und eine Art Kaffeesatzlesen, denn das ist ja abhängig von den jeweiligen Regierungen und deren Entscheidungen und vielen anderen Aspekten, die keiner kennt - schon gar nicht über Jahrzehnte hinweg. Das Gleiche gilt für die so gerne angeprangerte Höhe des Zinssatzes. Vor kurzem noch lag der sogar bei Tagesgeld bei 4 Prozent und wer weiß schon, ob er dort bald wieder liegt oder sogar höher...keiner? Also nochmal: Hier geht es vor allem um die positiven Aspekte des "langfristigen Ansparens". Und da muss jeder selbst wissen, was er für sich richtig findet und was er aus seiner finanziellen Zukunft macht.
01.01.2013 - von Interessierter Leser
Guter Einwand
Als interessierter Leser ihrer Beiträge finde ich die Anmerkungen von "Betroffen" schon beachtenswert. Ihre Renditebeispiele gehen für mich auch an der Realität vorbei. Will die Redaktion sich dazu nochmals äußern?
28.12.2012 - von betroffen
betroffen@"Redaktion"
Gut, dass Sie mir teilweise recht geben. Im Artikel wird nur einmal kurz die private Altersvorsorge erwähnt, ansonsten gehts allgemein um Anlageprodukte. Wenn Sie auf die Abgeltungs-Steuerfreiheit von bestimmten Produkten hinweisen, sollten Sie auch darauf hinweisen, dass in der Auszahlungsphase Steuern gezahlt werden müssen. Allgemein für alle Sparformen gilt die Inflation als sinnvolles Argument. Hier gehts schliesslich um Spardauern von zig Jahren. Da muss ein junger Mann/Frau schon 250000,.€ bis zum Rentenbeginn ansammeln, egal in welcher Sparform, um seine/ihre spätere Rente merklich aufzubessern. Das sollte man sich schon vor Augen halten und sich nicht von 6-stelligen Beträgen im untersten Bereich beeindrucken lassen. Ich habe in Ihren Vergleichsrechnern entsprechende Eingaben gemacht und die garantierten Summen verglichen. Bei der PRV kommt der Spitzenreiter auf eine Nettorendite von 1,45% in 42 Jahren. Bei der Riesterrente auf garantiert 0,5% Nettorendite und bei der Riester-Fond-Rente auf 0,21% garantierte Nettorendite. Die Überschusswerte werden sicher höher sein, aber wer weiß das schon? Da sollte man besser selber etwas in die Wege leiten - meinen Sie nicht?
28.12.2012 - von Redaktion biallo.de
Redaktion@„Betroffenen“
Ganz so können wir Ihren Ausführungen nicht zustimmen. Wenn Sie Altersvorsorge per Rentenversicherungen betreiben, fällt keine Abgeltungssteuer an. Auch bei bestimmten Fondsanlagen nicht. Und die Inflation ist hier kein sinnvolles Argument, denn diese trifft ja immer ein. Wenn Sie nicht gezielt sondern chaotisch sparen, erwischt Sie die Inflation ja auch und hat dann noch größere ungünstige Auswirkungen, weil Sie den positiven Zinseszinseffekt verpasst haben.
28.12.2012 - von betroffen
Zinseszins und Kapitalmarktzins
Rein mathematisch ist das alles richtig und auch interessant. Praktisch gesehen allerdings ist es Nostalgie. So müssten die Zinssätze im Schaubild der heutigen Zeit angepasst werden: Statt 4,0%,6,0%,8,0% Rendite gelten heute 1,5%, 2,0%, 2,5%! Die Steuern sind hier völlig vergessen worden. Im Beispiel des 20 jährigen Mannes werden zwischenzeitlich ca. 12.000,-€ der Endsumme als Abgeltung -Soli -Kirchensteuer fällig. Im Beispiel des 25 jährigen oben, wären es knapp 20.000.-€ Dritter Kritikpunkt ist die Inflation, die hier garnicht erwähnt wird. Beispiel oben: Was will man in 42 Jahren, im Jahre 2054 mit 2000,-€ im Monat anfangen? Sollte sich die Inflation bei moderaten 2,0% einpendeln, was heute als Utopie anzusehen ist, dann wären in 42 Jahren die 2000,-€ noch 854,-€ wert. so what?!
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