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27.05.2016 11:20

Riester-Rente Zulagen sind Renditeturbo bei Riester-Vertrag

von Fritz Himmel Autor
Ob ihre Altersvorsorge Top oder Flop wird, hängt bei vielen Riester-Sparern auch von der richtigen Handhabung ihres Vertrags ab. Woran Sie jetzt denken müssen.
Riester-Rente Zulagen sind Renditeturbo bei Riester-Vertrag Finanzportal Biallo.de
Riester-Rente - dank staatlicher Zulagen geht`s schneller zum Sparziel
Verbraucher in Deutschland sind offenbar skeptischer geworden in Sachen Riester-Sparen. Dabei basiert vieles auf reiner Unwissenheit.
  • Bei einem Riester-Vertrag müssen Sie vor allem wissen: Einer der wichtigsten Faktoren für den Erfolg sind bei einem Riester-Vertrag die staatlichen Zulagen. Um diese komplett zu erhalten, Sie müssen vier Prozent des Bruttovorjahreseinkommens jährlich in einen Riester-Vertrag einzahlen, maximal 2.100 Euro. Diese Summe brauchen Sie jedoch nicht alleine aufbringen, denn die staatlichen Zulagen fließen immer in die Berechnung Ihres Eigenanteils mit ein.

Riester-Sparen: Wenn der Staat doppelt so viel einzahlt wie Sie

Ein einfaches Rechenbeispiel zeigt Ihnen deutlich, wie lukrativ oft die Riester-Zulagen sind: Eine alleinerziehende Mutter mit einem dreijährigen Kind verdient zurzeit 18.000 Euro brutto im Jahr.

Für ihren Riester-Vertrag erhält sie die staatlich geförderte Grundzulage von jährlich 154 Euro und für ihr Kind noch einmal 300 Euro dazu. Somit braucht die Frau nur 266 Euro im Jahr aus eigenem Geld in ihren Riester-Vertrag einzuzahlen, um zusammen mit der Förderung von 454 Euro auf den notwendigen Betrag von 720 Euro jährlich zu kommen.

Im Monat sind das für sie lediglich 22,17 Euro. In ihrem Fall zahlt der Staat fast doppelt so viel in ihren Vertrag ein wie sie selbst. Die Kinderzulage erhält die Mutter so lange, wie auch Kindergeld gezahlt wird.

Riester-Sparen: Verschenken Sie kein bares Geld!

Doch die Riester-Statistik zeigt: Viele Sparer gehen allzu lax mit der Zulage um. Nur etwas mehr als die Hälfte der Riester-Sparer erhält wirklich immer die volle Grundzulage von 154 Euro. Rund jeder Sechste bekommt bei seinem Riester-Vertrag sogar weniger als 50 Prozent der möglichen Zulagen gutgeschrieben. Im Klartext: Wenn Sie beim Riester-Sparen schludern, verlieren Sie über die Jahre hinweg viel, viel Geld!
 
Unser Rat: Wir empfehlt Ihnen daher einen Dauerzulagenantrag zu stellen, damit Sie kein Geld verschenken. Das geht auch noch zwei Jahre lang rückwirkend. Wenn Sie im Jahr 2014 einen Riester-Vertrag abgeschlossen und noch keinen Zulagenantrag gestellt haben, können Sie dies über Ihren Produktanbieter noch bis spätestens Ende Dezember 2016 nachholen.

Nur Änderungen müssten Sie dem Anbieter dann noch melden. Haben Sie beispielsweise Familien-Zuwachs bekommen, gibt es für das neugeborene Kind weitere 300 Euro Zulage auf den Riester-Vertrag extra. Das kann für Sie bedeuten, dass noch weniger Eigenkapitel für den Vertrag nötig ist. Auch wenn sich das relevante Bruttogehalt verändert hat, müssen Sie die Vier-Prozent-Regelung für die volle Riester-Förderung neu kalkulieren.
Tipp: Mit wie viel staatlicher Förderung Sie bei Ihrer privaten Altersvorsorge rechnen können, sagt Ihnen unser Riester-Rechner.
Sämtliche Angaben ohne Gewähr
Leserkommentare
Kommentare können sich auf eine ältere Version des Artikels beziehen.
30.05.2016 - von Biallo-Redaktion
Antwort der Redaktion @Ingeborg Peters
Hallo Frau Peters, vielen Dank für Ihren Kommentar. Ihr pauschaler Hinweis zur Krankenversicherung ist falsch. Richtig ist: Sozialversicherungsbeiträge müssen Riester-Rentner – bis auf eine Ausnahme - nicht zahlen. Wer später privat krankenversichert oder in der gesetzlichen Krankenversicherung der Rentner (KVdR) pflichtversichert ist (das sind die meisten), braucht keine Beiträge auf seine Riester-Rente bezahlen. Nur diejenigen, die als Rentner in einer gesetzlichen Kranken- und Pflegekasse freiwillig versichert sind, müssen auch für ihre Riester-Bezüge Sozialversicherungsbeiträge bezahlen. Mit freundlichen Grüßen, Ihre Biallo-Redaktion
29.05.2016 - von Ingeborg Peters
Krankenkassenbeiträge auf Riesterrente
Woran bei Vertragsabschluss nicht gedacht wird: Bei Auszahlung der Riesterrente fallen Krankenkassenbeiträge bei gesetzlich Versicherten an!
19.07.2013 - von Antwort der Redaktion
@betroffen
Da sich das Ergebnis einer Altersvorsorge in der Zukunft abspielt, sind mehr "reale" Zahlen, wie von Ihnen gerne gewünscht, unseres Erachtens nicht möglich. Wer soll wissen, was in 35 Jahren ist? Das einzige was bekannt ist, ist der Betrag, den die Versicherung garantiert. Alle anderen Faktoren wären/sind Prognosen. Niemand weiß genau, was in all den Jahren unseren jeweiligen Regierungen alles dazu noch einfallen kann/wird. Niemand weiß genau, wie sich die Finanzmärkte entwickeln und die Überschüsse über die Jahre hinweg aussehen werden. Niemand weiß genau, welchen Weg die Inflationsrate nimmt. Niemand (auch der betreffende Sparer) weiß genau, wie sich seine Gehälter entwickeln werden und damit analog auch die Riester-Einzahlungen und somit die Rentenhöhe. Das einzige was man weiß, ist, wenn sich nichts verändern würde, kommt auf jeden Fall dieser garantierte Betrag raus.
19.07.2013 - von betroffen
Wann kommen reale Zahlen?
Ich warte schon lange darauf, dass in einem solchen Bericht und Vergleichsrechner mal REALE Summen genannt werden. Nimmt man die alleinerziehende Mutter im Beispiel und den BESTEN Anbieter im Vergleich, so erhält die arme Frau in 35 !! Jahren eine garantierte Riesterrente von 110,- €. Was soll die damit anfangen? Mit einem Wert von 40-50€?
15.07.2013 - von Argusauge
Pauschales Denken hilft keinem...
@Steffnix: Wenn alle so ein pauschales Schubladen-Denken hätten wie Sie, wäre die Welt doch um vieles ärmer - in allen Lebensbereichen. Es ist sicher unstrittig, dass es bei Riester - wie bei fast allem im Leben - Vor- und Nachteile gibt. Es ist aber auch objektiv erwiesen, dass ein Riester-Vertrag für manche überhaupt nichts ist, für bestimmte Zielgruppen auf Grund der staatlichen Förderungen jedoch eine sehr sinnvolle und profitable Altersvorsorge darstellen kann. Ihre anscheinende Grundeinstellung, dass bei einem Haar in einer Suppe gleich alle Suppen schlecht sind, kann und will ich deshalb so nicht teilen. Hier sollten Sie doch noch ein wenig an Ihrem Blick auf die Dinge feilen. Ihr pauschales Rumgeeiere und "in die Tonne hauen" - ohne Nennung von besseren Alternativen - hilft niemandem. Weder dem Autor des Beitrags, der sich sicher auch nur bemüht, bestimmten Zielgruppen etwas zu erklären noch den vielen sich orientierenden Lesern hier.
10.07.2013 - von Steffnix
Sinnvolle Sache - aber machbar?
@Argusauge: "pessimistische Ausführungen" - meinetwegen "polemische Ausführungen" - kann ich so nicht stehen lassen. Im Gegensatz zu Ihnen habe ich meine Meinung mit dem vom Autor angeführten Beispiel dargelegt. Sie kommen mit einer Oma um die Ecke. Vielleicht hat die im Beispielfall alleinerziehende Mutter einen reichen Erbonkel in Amerika; dann müsste sie selbst für sich überhaupt nicht "riestern"....(aber lassen wir das). Ich habe den Eindruck, dass Sie Riester-"Produkte" (eigentümliche Wortschöpfung) verkaufen. Wissen Sie eigentlich noch, warum die Riester-Rente aus dem Boden gestampft wurde? Im Jahr 2001 meinte die Bundesregierung das Rentenniveau von 70 % auf 67 % zu kürzen. Und für diese 3 % wurde ein gewaltiger Verwaltungsirrsinn ins Leben gerufen, an dem vor allem Banken und Versicherungen gut verdienen. Ich vermute mal, dass die im Beispiel erwähnte alleinerziehende Mutter im Rentenalter in der Grundsicherung bzw. Harz-IV landen wird - mit oder ohne Riester-Rente.
04.07.2013 - von Holdy1
Riester gestern -Riester heute - und in 30 Jahren??????
Wer glaubt denn wirklich an Riester, an eine solide, transparente Private Vorsorge, an solidarische Renten, an Märchen? Ich kenne keinen Realisten und auch niemanden der einigermaßen rechnen kann! ... warum nicht offen und ehrlich: Alle eingezahlte Riester-Beträge von den privaten Profiteuren in voller Höhe zurück fordern! Der Staat wird verpflichtet, eine echte Zunkunftsvorsorge treuhänderisch wahrzunehmen, ohne damit "andere Löcher zu stopfen", ... WARUM WIRD DIE JUNGE UND ZUKÜNFTIGE, NUR NOCH ZAHLENDE, GENERATION SO SCHAMLOS GETÄUSCHT???
03.07.2013 - von Argusauge
Ist doch eine sinnvolle Sache...
@Steffnix: Ich kann mich Ihren pessimistisch polemischen Ausführungen nicht ganz anschließen. Es ist doch schon mal gut zu wissen, dass man in so einem Fall zum Riester-Vertrag fast doppelt so viele Euros dazu geschenkt bekommt wie man selbst aufbringen muss. Bei welcher Ansparform gibt's das? Und falls man wirklich hier die 22,17 Euro nicht aufbringen könnte...vielleicht stiftet sie einem ja die Oma im Monat dazu und schon hat man einen lukrativen Vorsorgevertrag am laufen. Wenn man diese Chance erkennt (aber dazu muss man sie halt erst einmal gesagt bekommen), findet sich m.E. immer ein kreativer Weg, das auch zu nutzen. Das eigentliche Dilemma scheint mir hier eher Ihr etwas eingefahrenes Denken zu sein.
03.07.2013 - von Steffnix
Das Dilemma der Riester-Sparer
Das im Artikel genannte Beispiel ist schön gewählt. Damit kann man prima rechnen! 18.000 €/a brutto entspricht 1.500,00 €/Monat brutto. Davon bleiben geschätze 1.000,00 €/Monat netto übrig. Nach Abzug der Lebenshaltungskosten (Miete, Nahrung, Kleidung etc.) dürfte nicht mehr viel übrig bleiben zum Sparen. Sagen wir mal, es blieben tatsächlich 100,00 €/Monat übrig (was ich nicht glaube), dann wäre der "ledigliche" Eigensparbeitrag in Höhe von 22,17 € auch 22,17 % vom frei verfügbaren Betrag, und nicht nur 4 % vom Bruttoeinkommen. Und hier sehe ich das eigentliche Dilemma beim Riester-Sparen: Den "Renditeturbo" gibt es vor allem bei Geringverdienern, die aber kaum den eigenen Sparbeitrag aufbringen können; getreu dem Motto: "Spare in der Not, dann hast du, wenn du tot. So long Steffnix
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