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07.04.2013 13:44

Sofortrente Einmal einzahlen, lebenslange Sicherheit

von Fritz Himmel Autor
Kurz vor dem Rentenalter scheuen viele das Risiko bestimmter Geldanlagen. Eine Alternative sind Rentenversicherungen gegen Einmalbeitrag, die Sofortrenten.
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Diese Sofortrenten funktionieren nach einer simplen Formel: Der Anleger zahlt einen größeren Betrag ein, beispielsweise 50.000 oder 100.000 Euro, und erhält dafür von der Versicherung sofort jeden Monat eine Zusatzrente aufs Konto. Wer im Alter bei guter Gesundheit ist, kann hier ein besonders gutes Geschäft machen, denn diese Rente fließt garantiert ein Leben lang – auch wenn das eingezahlte Kapital längst aufgebraucht ist. Die kontinuierlich steigende Lebenserwartung ist daher ein wichtiger Aspekt für eine Sofortrente, um im Alter nicht in eine finanzielle Notlage zu geraten. Welche Angebote der Markt bietet, finden Sie in unserem Sofortrente-Rechner.
Die monatlichen Rentenzahlungen bestehen aus einem garantierten Betrag sowie einer Überschussbeteiligung, die je nach Anlageerfolg des Versicherers schwanken kann. Als Auszahlungsform für die Rente sind meist drei Varianten möglich: die konstante, teildynamische oder volldynamische Rente. Die Experten der Stiftung Warentest raten hier zur volldynamischen Variante. 
Diese volldynamische Sofortrente bietet im Gegensatz zu den beiden anderen Modellen einen entscheidenden Vorteil: Eine einmal erreichte Rentenhöhe darf später nicht mehr reduziert werden. Zwar fällt die Rente hier zu Beginn etwas niedriger aus, sie steigert sich aber mit den Jahren und bietet so einen vorteilhaften Ausgleich gegen mögliche künftige Inflationstendenzen.

Die Sofortrente bietet zudem noch eine Option zur Absicherung von Angehörigen: Eine Mindestlaufzeit für die Rente im frühzeitigen Todesfall. Wird zum Beispiel eine Garantiezeit von 15 Jahren festgelegt und die versicherte Person stirbt fünf Jahre nach Rentenbeginn, so gehen die Rentenzahlungen noch zehn weitere Jahre an die gesetzlichen Erben. Eine andere Variante ist auch die Auszahlung des verbliebenen Kapitals. Solche Zusatzabsicherungen sind allerdings nicht kostenlos und mindern die garantierte Rente.
Vergleich Sofort-Rentenversicherung
Sämtliche Angaben ohne Gewähr

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Leserkommentare
Kommentare können sich auf eine ältere Version des Artikels beziehen.
24.06.2013 - von Rudolf
Sofortrente
Liebes Redaktionsteam,liebe Kommentar-Abgeber vom Januar 2011, es wäre interessant,bei den aktuellen mikrigen TG-/FG- Zinsen von Herrn Dreves,Stefan und Schlichter zu hören, was sie aktuell zur Rentenvers. zu sagen haben!
06.01.2011 - von Stefan
Hallo Redaktion, richtig, ich bin davon ausgegangen, die 50.000 immer komplett angelegt zu haben. Genauso bin ich aber davon ausgegangen, die gezahlte Sofortrente ebenfalls zum gleichen Zins anzulegen. Ich habe nun mein Modell darauf umgestellt, die selben Entnahmen zu machen die man bei einer Sofortrente erhalten würde. Die 50.000 sind dann einige Monate nach dem 86. Geburtstag aufgebraucht. Diese Thematik macht also gerade mal ein Jahr aus. Ohne jegliche Verzinsung ist eine Sofortrente übrigens auch erst im Plus, wenn man die 82 überschritten hat. Und was man auch nicht vergessen darf: In der Rentensteigerung sind laut Ergo-Homepage zu erwartende Überschussbeteiligungen enthalten, diese sind mit größerer Unsicherheit behaftet als ein einfacher Tagesgeldzins. Entsprechend müsste ich meine Kalkulation um dieses Risiko anpassen, also einen höheren Zins wählen. Steuerliche Aspekte, wie sie Schlichter aufgezeigt hat, würden dieses Bild nochmals zu Ungunsten der Sofortrente verschieben.
06.01.2011 - von Redaktion Biallo.de
Sofortrente
Hallo Schlichter und Stefan, danke für den regen Gedankenaustausch. Bei Ihren „Hochrechnungen“ bitten wir aber noch folgendes zu berücksichtigen: Eine Sofortrente macht man, um regelmäßige zusätzliche Einnahmen für seinen täglichen Bedarf zu haben und das lebenslang garantiert. Wenn sich jemand – wie von Ihnen favorisiert – nun lieber z.B. für ein Tagesgeldkonto als Alternative entscheidet, so bedeutet das, bei gleichen Bedürfnissen, dass sich sein dort eingesetztes Kapital laufend verringert. Während Sie bei Ihren Berechnungen (unrealistischerweise) immer davon ausgehen, dass sich konstant das komplette Anfangskapital auf dem Konto verzinst, schrumpft jedoch dort durch die regelmäßige Entnahme stetig das Geld. In ein paar Jahren ist nur noch die Hälfte da…usw….usw. Vielleicht haben Sie ja Glück und die Zinssätze haben sich als Ausgleich zwischenzeitlich verdoppelt – in diesem Fall würden sich aber auch durch die höheren Überschussanteile (denn die Versicherer nehmen dann ja auch mehr ein) ebenfalls die Rentenzahlungen weiter erhöhen. Mit dem Vorteil, dass dann diese Rentenhöhe niemals wieder fallen wird, während bei Ihnen weiter das Kapital sinkt und die Zinssätze ungewiss bleiben. Die Wette läuft….
05.01.2011 - von Schlichter
Meinung
Hallo Redaktion, Ich muss Stefan und Klaus zustimmen. Wobei noch zusätzlich die Besteuerung der Sofortrente mit dem Ertragsanteil noch keine Berücksichtigung fand. Sicherlich fallen bei einer Geldanlage Kapitalertragssteuer und Soli an, jedoch hat man hier den Sparerpauschbetrag. D.h. bei einer Geldanlage i.H.v. 50.000 € erhält man 1.100 € Zinsen (unterstellt 2,2%). Folglich unterliegen 299 € der Abgeltungssteuer 25 % zzgl. Soli(unterstellt Alleinstehend). Bei dem besten Angebot der Sofortrente fließen 203 € x 12 Monate (garantiert) , d.h. 2436 € Diese werden dann mit dem Ertragsanteil 18 % versteuert (unterstellt 65 Jahre) d.h. 337 € unterliegen dem individuellen Steuersatz. Aber richtig ist auch, es ist ein Wettgeschäft. Wir können hier gerne sachlich diskutieren über Vor- und Nachteile. Aufgrund der statistischen Lebenserwartung halte ich persönlich -auch aus der Sichtweise der Finanzmathematik- die Sofortrente als nicht empfehlenswert.
05.01.2011 - von Stefan
Hallo Redaktion Biallo, der Inflationsausgleich (noch obiger Aufstellung 1,9%) ist in meiner Rechnung enthalten (s. mein erster Beitrag). Zum Thema Zinsen: Richtig, man kann über Jahrzehnte keine konstant guten Zinsen annehmen, darum habe ich auch die aktuellen genommen, die bekanntlich im Vergleich extrem tief liegen. Würde man den durchschnittlichen Tagesgeldzins der letzten sagen wir 10 Jahre nehmen, wäre dieser sicherlich höher und somit würde die Rechnung noch ungünstiger für die Sofortrente aussehen.
05.01.2011 - von Redaktion Biallo.de
Sofortrente
Hallo Stefan, grundsätzlich sollte man einen Text schon richtig lesen, bevor man ihn beurteilt. So steht dort, dass man bei der Wahl der volldynamischen Rente durch die stetige in der Regel jährliche Steigerung der Rente einen gewissen Inflationsausgleich automatisch hat – und eine einmal erreichte Rentenhöhe nie fallen kann. Zudem können Sie bei einer normalen Geldanlage keinen über Jahrzehnte hin konstanten (guten) Zins erwarten, den Einbruch hat man ja im letzten Jahr erlebt... während es bei der Rente eine dauerhafte Garantie gibt. Ebenfalls unsinnig ist es – wie von Ihnen hier unterstellt - , dass wenn jemand insgesamt 50.000 Euro zur Verfügung hat, er dann seine gesamt Barschaft in eine Rentenversicherung einzahlt. Das würde ja jedem vernünftigen finanziellen Denken widersprechen. Da empfehlen wir Ihnen doch vorher noch eine Einsteiger-Literatur.
05.01.2011 - von Stefan
Sehe ich ganz genauso. Einfache Rechnung: Anlage der 50.000 in Tagesgeld (Rechengrundlage 2,2% Bank of Scotland, zukünftig kann man sicher mehr erwarten) verglichen mit dem besten Anbeiter (dieser nimmt eine Steigerung der Rentenzahlungen von 1,9% pro Jahr an, die ausgezahlte Rente wird zur Vergleichbarkeit ebenfalls in Tagesgeld angelegt) und was kommt raus? Die Sofortrente schlägt die Einmalanlage erst im 22. Jahr. Fest damit zu rechnen 87 Jahre als zu werden ist schon mal ein Wort. Und wie Herr Dreves schon bemerkt hat, dort ist keine Inflation berücksichtigt, welche man bei einer Anlage zumindest teilweise kompensieren kann, die Rentenzahlungen bleiben aber wie sie sind. Und was man auch nicht vergessen darf: Im Alter sind 50.000 auf dem eigenen Konto vor dem Hintergrund möglicher teurer Krankheitsbehandlungen ein nicht zu verachtender Faktor, der u.U. sogar lebensverlängernd wirkt. Mit 75 nutzt eine Rente von 250 garnichts, wenn man sich eine wichtige Behandlung nicht leisten kann. Wie man ein solches Verlustgeschäft und gleichzeitige Schlechterstellung der finanziellen Flexibilität mit gutem Gewissen empfehlen kann, ist mir schleierhaft.
05.01.2011 - von Redaktion Biallo.de
Sofortrente
Hallo Herr Dreves, eine Rentenversicherung ist immer eine Wette auf die Gesundheit. Wer alt wird, gewinnt - wer jung stirbt, verliert meist. Auch bei der gesetzlichen Rente zahlen Sie ja ein Leben lang ein und wenn Sie als Single einen Monat nach Rentenbeginn sterben, war alles umsonst. Da man in der Regel aber vorher nicht weiß, wie alt man wirklich wird, muss man halt entscheiden, ob man sein Geld „zur Verrentung einsetzt“ oder es behält und es verlebt. Die Rente bekommt man halt lebenslang, das Kapital dagegen kann irgendwann aufgebraucht sein…und was dann? Falls aber, wie aus Ihren Ausführungen zu entnehmen ist, bei Ihnen eher mit einer geringen Lebenserwartung zu rechnen ist, wären in diesem Fall mögliche Alternativen vielleicht sinnvoller.
04.01.2011 - von Klaus Dreves
Sofortrente
Ich halte die Sofortrente für eine schlechte Geldanlage.Bei 50000 Euro Einzahlung im Alter von 65 muß ich über 20 Jahre warten,bis ich nur die Einzahlungsbetrag zurückerhalte,dann wäre ich schon 85 Jahre alt,was deutlich über meiner Lebenserwartung liegt.Völlig unberücksichtigt ist die Teuerungsrate und event. Zinsgewinn. M.f.G. Klaus Dreves
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