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24.02.2014 09:45

Geld aus der Lebensversicherung Sofortrente oder Fondsauszahlplan?

von Max Geißler Autor
Wie münden jahrelange Sparbemühungen in eine attraktive und sichere Zusatzrente? Unser Produktcheck zeigt Vorteile für Fonds.
Geld aus der Lebensversicherung Sofortrente oder Fondsauszahlplan?
Bei der Auszahlung der Lebensversicherung bieten sich auch Fondsauszahlpläne an
Steht die Auszahlung der Lebensversicherung an, unterbreiten viele Versicherungsgesellschaften zugleich einen Vorschlag zur Verrentung des Kapitals. Ob dies attraktiv ist, zeigt erst der Vergleich mit anderen Anbietern bzw. anderen Produkten. Oft lohnt sich der Blick zur Konkurrenz, denn insbesondere kostengünstige Direktversicherer machen immer wieder gute Angebote. Neben Versicherern sollte man aber auch die Möglichkeit eines Fondsdepots mit angeschlossenem Auszahlplan prüfen.

Lebenslange Sofortrente

Die Sofortrente hat ihre Stärken vor allem im Bereich Sicherheit. Sofortrenten zahlen lebenslang einen festgelegten Betrag, bei dynamischer Rentenzahlung steigt dieser mit der Zeit kontinuierlich an. Die Sofortrente lohnt sich vor allem dann, wenn die gesetzliche Rente zum Lebensunterhalt nicht reicht und man auf weitere, regelmäßige Einkünfte angewiesen ist. Damit das Kapital im Todesfall nicht an die Versicherung fällt, kann man Kapitalrückzahlung oder eine befristete Rentengarantie vereinbaren. Bei kostengünstigen Versicherern kann sich der Ertrag durchaus sehen lassen. Werden zum Beispiel 100.000 Euro in eine Sofortrente eingezahlt, erhält ein 60-Jähriger bei Ergo direkt eine monatliche Anfangszahlung von 317 Euro, die Europa Versicherung überweist rund 314 Euro, Canada Life 310 Euro und Cosmos direkt 308 Euro. Nach zehnjähriger Laufzeit prognostizieren die Gesellschaften, dass die Monatsbeträge um etwa 50 bis 70 Euro höher liegen werden als anfänglich. Bei der Sofortrente von Canada Life kann sich die Rente durch gute Fondsperformance steigern - dieses Niveau ist dann wieder lebenslang garantiert. Von 2011 auf 2012 erzielte eine Kundin eine Rentensteigerung von rund 15 Prozent. Wer sich unsicher ist, welche Police für ihn die richtige ist, kann die Hilfe von Profis in Anspruch nehmen, etwa die auf Altersvorsorge spezialisierte, unabhängige Vermögensberatung Hoesch & Partner.

Auszahlplan mit Fonds

Sparer, die bereits Erfahrung mit Aktien- und Rentenfonds gesammelt haben, können sich ein eigenes Fondsdepot zusammenstellen und daraus regelmäßig Geld überweisen lassen. Hierbei sollte man aber – trotz langfristig angelegter Laufzeit – vorsichtig agieren, denn private Fondsdepots bieten weder eine Garantie auf lebenslange Zahlungen, noch auf das eingesetzte Kapital. Weniger erfahrene Anleger sollten sich deshalb besser beraten lassen, etwa von den Fondsexperten der Hamburger Sutor Bank. Grundsätzlich gilt: Nicht alles auf eine Karte setzen. Das Kapital auf drei oder vier Fonds verteilen und dabei das Fondsdepot vorsichtig, sprich konservativ ausrichten. Der größere Teil des Geldes sollte in Rentenfonds, der kleinere Teil in breit streuende Aktienfonds fließen.

Tipp: Kostengünstige Indexfonds halten die laufenden Gebühren deutlich in Grenzen.
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Bei Fondsauszahlplänen wird die Höhe der Rente neben dem angelegten Betrag und der Verzinsung auch von der Bezugsdauer beeinflusst. Grund: Auszahlpläne mit Kapitalverzehr sind endlich. Die Laufzeit muss man vorab festlegen. Tücke: Läuft der Auszahlplan zu kurz, kann die Zusatzrente schneller enden als einem lieb ist. Andererseits ermöglicht eine kurze Auszahldauer Rentenvorteile, weil monatlich ein größerer Teil des Guthabens an den Sparer zurückfließt als bei langer Laufzeit. Entscheidend ist, wann der Auszahlplan beginnt. Ein 55-Jähriger wird naturgemäß eine längere Laufzeit einplanen als ein 65-Jähriger.
Beispiel: Sie legen 100.000 Euro zu zwei Drittel in Rentenfonds und zu einem Drittel in Aktienfonds an. Nach Abzug von Kosten erzielt das Depot eine jährliche Durchschnittsrendite von 4,0 Prozent. Soll zwanzig Jahre Geld entnommen werden, können Sie sich monatlich 602 Euro auszahlen lassen, soll das Kapital 30 Jahre reichen, liegt der monatliche Höchstbetrag bei 473 Euro.

Fazit

Vergleicht man die Auszahlbeträge von Sofortrente und Fondsauszahlplan, zeigen sich Rentenvorteile für das Fondsdepot. Dies liegt sowohl an Kosten- als auch an Renditevorteilen. Versicherungen kalkulieren die Lebenserwartung sehr vorsichtig und sind im Vergleich zum reinen Fondsdepot meist teurer. Dennoch kann die sehr hohe Zahlungssicherheit bei der Sofortrente für viele Sparer ein wichtiges Plus bedeuten und das Pendel Richtung Policenrente ausschlagen lassen.

Tipp: Wer sich sein eigenes Fondsdepot zusammenstellen möchte, der findet in unseren Fondstabellen eine Vielzahl langjährig erfolgreicher Fonds – sowohl aktiv gemanagt als auch passive Indexfonds.
 
Vergleich Sofort-Rentenversicherung
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