Abgas-Manipulation Richter lehnt Audi-Rückgabe ab

Abgas-Manipulation Richter lehnt Audi-Rückgabe ab

Thomas Brummer
von Thomas Brummer
23.08.2016
Auf einen Blick

Das Landgericht Düsseldorf hatte über einen brisanten Fall zu entscheiden: Ein Audi-Käufer wollte sein Auto zurückgeben. Das Gericht lehnte das ab. Außerdem: Lösung im VW-Zuliefererstreit in Sicht.

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VW ist in diesen Tagen in aller Munde, nahezu jeden Tag gibt es neue Meldungen aus Wolfsburg. Das lässt vermutlich auch die Vorstandsriege in Ingolstadt, sprich bei der Tochter Audi, nicht kalt. Jetzt mussten sich die Richter am Landgericht Düsseldorf mit dem Fall eines Audi-Kunden beschäftigen (Az.: 6 O 413/15). Der Kunde hatte einen Audi A4 Diesel gekauft und möchte diesen Erwerb nun rückgängig machen. Diese Forderungen wiesen die Juristen zurück. Er hätte dem Autohaus eine Frist zur Nachbesserung setzen müssen, hieß es zur der Begründung. Das habe das Autohaus sogar angeboten.

Ende des VW-Zuliefererstreits?

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur (DPA) zeichnet sich beim Zulieferstreit bei Volkswagen eine Lösung ab. Das dürfte nicht nur bei Beschäftigten der entsprechenden Unternehmen wohlwollend zur Kenntnis genommen werden. Denn zuvor hieß es, die angestrebte Kurzarbeit könnte die Arbeitsagentur zehn Millionen Euro pro Woche kosten.

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Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Seit Januar 2014 ist er bei biallo.de und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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