Editorial Immobilien-Crash in Deutschland?

Kevin Schwarzinger
von Kevin Schwarzinger
14.11.2016
Auf einen Blick

Die Bundesregierung rüstet sich gegen eine drohende Immobilienblase. Doch einige Branchenexperten geben Entwarnung und behaupten: "Es gibt keine Immobilienblase in Deutschland."

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Zwar stiegen in den vergangenen Jahren die Kaufpreise sowie die Mieten stark an, aber die Verschuldung der Haushalte war im ersten Quartal 2015 im Vergleich zu 2000 sogar rückläufig.

„Darüber hinaus folgen die Deutschen auch beim Hauskauf dem Vorsichtsprinzip: So stieg die anfängliche Tilgung 2016 auf fast drei Prozent und die Beleihung fällt bei durchschnittlichen Werten zwischen 64,1 und 80,6 Prozent sehr vernünftig aus“, erklärt Thomas Hein, Leiter Partnervertrieb bei ING-Diba.
 

Bundesregierung plant für den Ernstfall

Zudem plant die Bundesregierung neue Regeln zur Bekämpfung von Immobilienblasen. So könnte es zukünftig eine Obergrenze für Baukredite geben. Im Raum steht eine Höchstgrenze für das Verhältnis von Baukredit zu Jahreseinkommen. Auch in Sachen Zinswende geben Experten Entwarnung, selbst wenn die US-Notenbank tatsächlich die Leitzinsen erhöht. „Niedrige Inflation und schwaches Wachstum im Euroraum werden auch in den kommenden Jahren die Zinsen niedrig halten“, so Carsten Brzeski, Chefvolkswirt der ING-Diba.
 

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Jahrgang 1988, studierte Geschichte und Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und war währenddessen bereits als Werkstudent bei biallo.de angestellt. Seit Januar 2016 ist er Volontär.

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