Eigenheim preiswert Instand halten Bauspardarlehen erhebt keinen Zinsaufschlag

Eigenheim preiswert Instand halten Bauspardarlehen erhebt keinen Zinsaufschlag

Max Geißler
von Max Geißler
26.08.2016
Auf einen Blick

An den eigenen vier Wänden ist immer was zu tun. Fallen größere Ausgaben an, geht es oft nicht ohne Kredit. Bauspardarlehen überzeugen hier mit zahlreichen Pluspunkten.

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Ohne regelmäßige Wartung verlieren Häuser und Eigentumswohnungen an Wert. Küchen und Bäder brauchen oft nach 15 Jahren eine Verjüngungskur, Heizungen nach 20 Jahren, Fenster und Fassaden nach 30 bis 40 Jahren. Dafür benötigen Sie viel Geld. Eine neue Heizung kostet 8.000 bis 15.000 Euro, ein neues Bad 5.000 bis 20.000 Euro und neue Fenster mindestens 10.000 Euro.

Damit die Sanierungskosten nicht über den Kopf wachsen, sollten Sie rechtzeitig Rücklagen bilden. Überweisen Sie den Spargroschen aber besser nicht auf verzinste Bankkonten, denn angesichts von Mikrozinsen erzielen Sie keine Vorteile. Die Kapitalbildung stagniert, und wenn in einigen Jahren die Sanierung ansteht, müssen Sie unter Umständen doch auf einen Bankkredit zurückgreifen.

Der hat aber einen großen Nachteil: Da die Kreditsummen für Instandhaltungen nicht sehr hoch sind, berechnen Banken Zinsaufschläge. Zinsgünstige Baudarlehen gibt es nämlich in der Regel erst ab Beträgen von 50.000 Euro, bei manchen Banken sogar erst ab 100.000 Euro.

Bauspardarlehen gibt’s ohne Zinsaufschlag

Flexibler und kostengünstiger fahren Sie mit einem Bausparvertrag. Hier legen Sie zunächst ebenfalls jährlich Geld zurück, haben dafür aber nach einigen Jahren Anspruch auf ein preiswertes Bauspardarlehen. Spezialdarlehen, zum Beispiel das Modernisierungsbausparen von Huk-Coburg, gewähren sogar mehrfach Kredit. Als Eigentümer erhalten Sie damit in regelmäßigen Abständen Geld für Reparaturen oder Sanierungen. Das schafft Planungssicherheit und Sie müssen fällige Instandhaltungen nicht auf die lange Bank schieben. Weiterer Pluspunkt: Während der Sparphase verzinst die Bausparkasse Ihren Kapitalaufbau.

Vier Pluspunkte für Ihren Bausparvertrag

1.Kalkulationssicherheit: Die Kreditkonditionen für die spätere Darlehensphase werden bereits heute festgelegt. Damit sichern Sie sich preiswerte Zinsen von zwei bis drei Prozent für die spätere Darlehensphase. Wie viel Sie in einigen Jahren bei der Bank zahlen müssten, steht hingegen in den Sternen.

2.Kein Zinsaufschlag: Die günstigen Zinsen gelten auch für kleine Kreditbeträge von 10.000 oder 15.000 Euro. Banken reichen solche Darlehen oft nur als Ratenkredite aus und die haben schlechtere Konditionen als Baukredite.

3.Nachrangdarlehen: Im Gegensatz zu Hypothekendarlehen ist für das Bauspardarlehen kein Eintrag im ersten Rang des Grundbuchs nötig. Dadurch können Sie den Bausparvertrag zusätzlich zum bestehenden Hypothekenkredit verwenden.

4.Staatliche Förderung: Je nach Einkommen winken staatliche Geldgeschenke in Form der Wohnungsbauprämie und der Arbeitnehmersparzulage. Verheiratete mit zwei Bausparverträgen kassieren bei einer Sparzeit von acht Jahren bis zu 720 Euro Wohnungsbauprämie.

Preiswertes Darlehen holt Nebenkosten wieder rein

Zum Nulltarif sind Bauspardarlehen allerdings nicht zu haben. In der Regel berechnen Bausparkassen eine einmalige Abschlussgebühr von 1,0 bis 1,6 Prozent. Zudem werden jedes Jahr noch ein paar Euro für die Kontoführung fällig. Doch der Vorteil günstiger Zinsen in der Darlehensphase macht diese Kosten alsbald vergessen.

Kostet das Bauspardarlehen beispielsweise 1,95 Prozent Zinsen, der Alternativkredit von der Bank jedoch 3,95 Prozent, so fallen in etwa doppelt so hohe Schuldzinsen an. Bei einem Kredit über 15.000 Euro entspricht dies einem anfänglichen Mehrbetrag von rund 300 Euro im Jahr.

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nach dem Studium der Politikwissenschaft in München arbeitete ich als Redakteur im ökom-Verlag. Zeitgleich begann ich freiberuflich über Wirtschafts- und Finanzthemen für verschiedene Tageszeitungen zu schreiben. Über mehrere Lektoratsstellen in verschiedenen Bucherverlagen (u.a. Meister Verlag, Gerling Akademie Verlag) kam ich 1998 zu biallo.de.

Für das Finanzportal bearbeite ich seither die Themen Geldanlage, Vorsorge, Immobilien und Steuern. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschienen die Biallo-Bücher: „Immobilienfinanzierung“ und „Tages- und Festgeld“. 2006 veröffentliche ich das Fachbuch: „Börse für jedermann“ (Linde Verlag, Wien).

Darüber hinaus berichte ich regelmäßig in Tageszeitungen über Finanz- und Wirtschaftsthemen, u.a. für Süddeutsche Zeitung, Münchner Merkur, Westdeutsche Zeitung, Kölner Stadtanzeiger, Ruhrnachrichten und Badische Zeitung.

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nach dem Studium der Politikwissenschaft in München arbeitete ich als Redakteur im ökom-Verlag. Zeitgleich begann ich freiberuflich über Wirtschafts- und Finanzthemen für verschiedene Tageszeitungen zu schreiben. Über mehrere Lektoratsstellen in verschiedenen Bucherverlagen (u.a. Meister Verlag, Gerling Akademie Verlag) kam ich 1998 zu biallo.de.

Für das Finanzportal bearbeite ich seither die Themen Geldanlage, Vorsorge, Immobilien und Steuern. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschienen die Biallo-Bücher: „Immobilienfinanzierung“ und „Tages- und Festgeld“. 2006 veröffentliche ich das Fachbuch: „Börse für jedermann“ (Linde Verlag, Wien).

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