Editorial Verbraucherfalle Immobilienverkauf

Thomas Brummer
von Thomas Brummer
07.11.2016
Auf einen Blick

Immobilien sind begehrt wie nie, die Preise explodieren. Doch Vorsicht: Banken fordern von Verkäufern enorme Gebühren. Lassen Sie sich das nicht bieten.

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Wer derzeit in einem der Ballungsräume eine Wohnung oder ein Haus verkauft, kann respektable Preise erzielen – den Mini-Zinsen sei Dank. Doch gerade die niedrigen Zinsen werden vielen Verkäufern mit laufender Baufinanzierung zum Verhängnis. „Die Banken dürfen einen Ausgleich verlangen, wenn sie das zurückgezahlte Geld nur zu schlechteren Konditionen wieder anlegen können“, sagt Hartmut Schwarz von der Verbraucherzentrale Bremen.

Wie teuer wird es?

Schwarz berichtet von Fällen, bei denen Banken bis zu 30 Prozent der Restschuld als Gebühren in Rechnung stellen, die sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung. Bei ausstehenden Schulden in Höhe von 80.000 Euro können so 20.000 Euro und mehr anfallen. Es gibt jedoch zwei Varianten, wie Sie diese horrenden Kosten vermeiden: Eine Möglichkeit ist der sogenannte Pfandwechsel. Dabei übertragen Kreditnehmer beim Verkauf ihrer Immobilie den Kredit auf eine neue Immobilie. Eine weitere Option ist die Übertragung der bestehenden Baufinanzierung auf den Käufer der Immobilie. Angehende Käufer sollten diesen Punkt bereits im Vorfeld mit der Bank abstimmen.

Tipp: Lesen Sie ein ausführliches Interview mit Hartmut Schwarz, Experte der Verbraucherzentrale Bremen.

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Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Seit Januar 2014 ist er bei biallo.de und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Seit Januar 2014 ist er bei biallo.de und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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