Die beste Lage für Ihre Immobilie

Baufinanzierung Die beste Lage für Ihre Immobilie

von Peter Weißenberg
20.04.2015
Auf einen Blick

Wer eine Immobilie als Geldanlage kauft, sollte die langfristige Mietpreisentwicklung im Auge behalten. Eine aktuelle Studie belegt die Gefahr.

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Bei flüchtiger Betrachtung ist Deutschland in Sachen Baufinanzierung zweigeteilt: In manchen Städten sind die Mieten und Immobilienpreise dramatisch hoch - und steigen noch mit Riesenschritten. In anderen geht der Trend indes genau in die entgegengesetzte Richtung. So muten die meisten Auswertungen einschlägiger Statistiken an - und verleiten viele Menschen dazu, in vermeintlich sicheres Betongold zu investieren.

Schließlich ist die Baufinanzierung in Niedrigzinszeiten ja geradezu paradiesisch billig. Warum also nicht in die Vollen gehen, um ein Haus oder eine Wohnung am Rand einer Metropole zu kaufen - und dann teuer zu vermieten? 100.000 Euro für Immobilien lassen sich ja bei normalen Kreditkonditionen und guter Auswahl des richtigen Anbieters schon für 1880 Euro Zinsen im Jahr bekommen - und das auf zehn Jahre Baufinanzierung fix, wie eine Blick in den Biallo-Baugeld-Vergleich zeigt:

Das Problem dabei: Wer die Immobilie zu teuer kauft, zu hoch finanziert - und zu wenig tilgt, der sitzt auch nach zehn Jahren noch auf seinem Schuldenberg aus der anfänglichen Baufinanzierung. Und ob die Mieteinnahmen dann eine steigende Zinslast finanzieren, das darf mit Recht bezweifelt werden. Denn der Preis- und Mietenanstieg auf dem deutschen Wohnungsmarkt verlangsamt sich, wie der F+B-Wohn-Index Deutschland zeigt. Diese Studie  belegt die Gefahr der Immobilien-Falle.

Allein bis zum ersten Halbjahr 2014 stiegen die Mieten und Preise in Deutschland insgesamt um 3,1 Prozent. Im längerfristigen Trend zeigt sich seit 2004 ein moderater Anstieg der Preise und Mieten für Wohnungen, insgesamt nahm der Wohn-Index in den letzten zehn Jahren nur um knapp zehn Prozentpunkte zu. Bernd Leutner, Geschäftsführer der F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt, analysiert: „Preissteigerungen sind ein überwiegend großstädtisches Phänomen: In den Metropolen Berlin, Hamburg und München stiegen die Preise für Eigentumswohnungen erheblich an.“ Bei den Mieten sei dagegen seit einem Jahr eine Beruhigung der Entwicklung zu beobachten.

Kaufpreise steigen schneller als Mieten

Im Jahresvergleich stiegen die Mietpreise lediglich um 1,2 Prozent bei Neuvermietung und um 0,9 Prozent in bestehenden Verträgen. Die Preise für Einfamilienhäuser haben dagegen ein um 2,9 Prozent und für Eigentumswohnungen um 4,3 Prozent höheres Niveau als noch vor einem Jahr (Vergleich zum Vorquartal: -0,4 bzw. +2,3 Prozent). Im Gegensatz dazu stiegen die Preise für Eigentumswohnungen in den Millionenstädten Berlin, Hamburg und München erheblich an. Deutlich geringer fällt der Anstieg in Köln aus.

Das heißt: Die Baufinanzierung über Mieteinkünfte funktioniert in einigen Städten so nicht mehr - und auch, wer selbst die Immobilie bewohnen will, sollte mit kühlem Kopf nachrechnen. Zum  Glück haben wir auch da ein Angebot für Sie:

3
 
Anbieter
Monatliche Rate
effektiver
Jahreszins
 
1.
563,33
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1,13%
Betrag 200.000 €, Laufzeit 10 Jahre, Beleihung60 %
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Peter Weißenberg
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Peter Weißenberg

Jahrgang 1965, ist für Produktchecks, Auto- und Geldanlage-Themen sowie Print-Kooperationen zuständig. In mehr als 20 Jahren im Wirtschafts- und Verbraucherjournalismus hat er für die verschiedensten Leserkreise Themen aus diesen Bereichen aufbereitet. Nach einem Doppelstudium (Volkswirtschaften, Politikwissenschaften, Geschichte, Journalistik) und der Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule hat Weißenberg als Reporter und in Leitungsfunktionen für verschiedene Wirtschaftsmagazine,Tageszeitungen, Online-Medien und Radiosender gearbeitet. Weißenberg hat auch fünf Bücher zu Wirtschaftsthemen verfasst.

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