Mietrechtsstreitigkeiten steuerlich absetzen?

Finanzamt Mietrechtsstreitigkeiten steuerlich absetzen?

Thomas Brummer
von Thomas Brummer
03.10.2016
Auf einen Blick

Gerade in Großstädten passiert es immer wieder: Häufig kracht es zwischen Vermietern und Mietern. Ein Gericht entschied über die Absetzbarkeit solcher Kosten.

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Eine Klägerin wollte Kosten in Höhe von rund 52.000 Euro in Folge eines Mietrechtsstreits beim Finanzamt geltend machen – Stichwort: außergewöhnliche Belastungen. Dazu reichte sie Klage beim Bundesfinanzhof (BFH) ein. Die Vorgeschichte: Die Klägerin, eine Mieterin, musste ihre Wohnung räumen und wohnte danach jahrelang im Hotel. Für diese und weitere anfallende Kosten forderte sie im Anschluss 102.000 Euro Schadensersatz. Dies hatte der Bundesfinanzhof abgelehnt (Aktenzeichen VI R 5/13). Das wäre auch zu schön, sich die Hotelkosten über Jahre vom Finanzamt subventionieren zu lassen. Übrigens: Die Klägerin ging auch gegen die Vereitelung ihres Vorkaufsrechts vor. In diesem Fall wäre es wohl sinnvoller gewesen, sie hätte sich gleich eine andere Wohnung gekauft – man bedenke die enormen Kosten von mehr als 100.000 Euro.

Dafür bekommt man eine schöne Wohnung

Mit einem ähnlich hohen Eigenkapital bekommt man selbst an teuren Standorten wie München, Stuttgart, Frankfurt oder Hamburg in Verbindung mit einer soliden Baufinanzierung eine respektable Immobilie. Die Faustregel bei der Baufinanzierung lautet: Das Eigenkapital sollte mindestens 20 Prozent des Kaufpreises betragen. Bei einem Eigenkapital in Höhe von 100.000 Euro wäre also eine Immobilie in einer Größenordnung von bis zu 500.000 Euro denkbar. Dafür bekommt man doch schon eine interessante Wohnung oder je nach Region gar ein Haus.

Tipp: Sollten Sie sich noch nicht sicher sein, ob Sie Mieten oder Kaufen wollen, dann machen Sie doch einfach den Test. Nutzen Sie hierzu den Mieten oder Kaufen Rechner.

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Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Seit Januar 2014 ist er bei biallo.de und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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