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20.09.2015 13:26

Eigenheim macht reich Eigentümer erzielen sechsmal mehr Vermögen als Mieter

von Max Geißler Autor
Die eigenen vier Wände zwingen zur Sparsamkeit. Langfristig entstehen dadurch erhebliche Vermögensgewinne. Mieter können davon nur träumen.
Eigenheim macht reich Eigentümer erzielen sechsmal mehr Vermögen als Mieter
Eigenheimer können in aller Regel effektiver sparen
Erfolgreicher Vermögensaufbau ist nicht nur eine Frage des Einkommens. Auch wer für die eigenen vier Wände spart, erzielt erhebliche Vermögensgewinne. Das zeigt eine Auswertung der aktuellen Einkommens- und Verbraucherstichprobe des Statistischen Bundesamtes durch das Forschungsinstitut empirica in Zusammenarbeit mit den Landesbausparkassen (LBS Research). Verglichen wurden Mieter und Wohneigentümer im Alter zwischen 50 und 59 Jahren mit einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen zwischen 1.700 und 2.300 Euro. In die Vermögensbilanz flossen Immobilienvermögen (selbstgenutzt und vermietet), Geldvermögen und offene Kreditschulden ein.

Eigentümer klare Vermögensgewinner

Unterm Strich ergab sich ein eindeutiges Ergebnis: Klarer Sieger sind die Wohneigentümer. Sie verfügen gegen Ende des Erwerbslebens über den Wert ihrer Immobilie von durchschnittlich 152.000 Euro bzw. 121.000 Euro nach Abzug noch nicht getilgter Baukredite. Außerdem besitzen sie ein Nettogeldvermögen von 45.000 Euro (nach Abzug von Konsumentenkrediten). Mieterhaushalte derselben Einkommensgruppe kommen hingegen nur auf ein Nettogeldvermögen von durchschnittlich 24.000 Euro. Hinzu kommen 6.000 Euro an Immobilienvermögen, dabei handelt es sich vor allem um den Wert vermieteter Objekte. Der geringe Durchschnittswert erklärt sich dadurch, dass nur wenige Mieterhaushalte Immobilien als Kapitalanlage besitzen.

Fazit: Im direkten Vergleich bauen Immobilienbesitzer bis zum 60. Lebensjahr fast sechsmal so viel Vermögen auf wie vergleichbare Mieterhaushalte.
 

Woher kommen die Vermögensgewinne?

Die Wissenschaftler erklären den riesigen Vermögensvorsprung der Eigentümerhaushalte mit unterschiedlichem Konsum- und Sparverhalten. "Wer Wohneigentum erwirbt, der ist in den ersten zehn bis 15 Jahren weitgehend immun gegen den Reiz größerer Anschaffungen oder Konsumausgaben" erläutern die LBS-Experten. Die hohen Tilgungsbeiträge für die Baukredite erzeugen eine Art individuelles "Sparprogramm", das sich langfristig auszahlt. Obwohl die laufenden Kosten für Baukredite und Wohnen im Zeitablauf deutlich abnehmen, behalten Eigentümer meistens eine hohe Sparneigung bei, so dass sie im Alter neben ihrer größtenteils entschuldeten Immobilie noch ein stattliches Geldvermögen besitzen.

Die Bedeutung von Wohneigentum für die Vermögensbildung wird auch im internationalen Vergleich deutlich. So ergab eine Analyse der Bundesbank, dass Haushalte in Ländern mit hohen Wohneigentumsquoten entsprechend höhere Vermögen aufweisen als Mieterhaushalte. Deutschland, das mit einer Wohneigentumsquote von nur 43 Prozent im EU-Vergleich immer noch am Tabellenende liegt, schnitt hingegen schwach ab.
 
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Baukredite weiterhin sehr billig

Sehr zur Freude von Eigenheimkäufern belasten schwächere Konjunkturdaten rings um den Globus erneut die Konditionen für Baukredite. "Aktuell erhält die Mehrheit der Darlehensnehmer Baukredite mit weniger als zwei Prozent Zinsen", beschreibt Michiel Goris die Situation, Chef des Baugeldvermittlers Interhyp. Wer genügend Eigenkapital mitbringt, der zahle nicht mehr als 1,5 Prozent für ein Zehnjahresdarlehen. Besonders preiswert sind zehnjährige Baukredite derzeit bei Santander Bank und ING-Diba und Allianz. Die billigen Baukredite sollten aber nicht zu überhöhten Kaufpreisen verführen. Oberste Priorität hat die langfristige Finanzierbarkeit. Im aktuellen Zinsumfeld heißt die Devise, möglichst viel Geld in die Tilgung des Baukredits zu stecken. So ist man schneller schuldenfrei und zahlt deutlich weniger Zinsen. Ein Baukredit über 200.000 Euro, der binnen 15 statt 20 Jahren zurückgeführt wird, spart mehr als 10.000 Euro an Schuldzinsen. Tipp: Online-Tools wie unser Tilgungsplan-Rechner helfen, verschiedene Rückzahlungsvarianten durchzuspielen und die optimale Monatsrate des Baukredits zu ermitteln.
 
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