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22.07.2015 16:09

Zinskommentar EZB, gebremster Zinsanstieg

von Peter Lindemann Autor
Das Timing passte zufällig ganz genau: Zweimal im Monat treffen sich die 25 Mitglieder des EZB-Rats, alle sechs Wochen werden die geldpolitischen Beschlüsse der Europäischen Zentralbank dann im Rahmen einer Pressekonferenz ausführlich erörtert.
Zinskommentar EZB, gebremster Zinsanstieg
Peter Lindemann, biallo.de
Das letzte Mal stand EZB-Präsident Mario Draghi vergangene Woche Rede und Antwort, nur wenige Tage nach der Grundsatzeinigung auf ein drittes milliardenschweres Hilfspaket für Griechenland.

Rettung Griechenlands: „Whatever it takes“

Die vorläufige Rettung Griechenlands vor der endgültigen Staatspleite wäre ohne die EZB nicht möglich gewesen. „Whatever it takes“ – die EZB werde „alles Notwendige tun“, um den Euro zu erhalten, hatte Draghi bereits im Sommer 2012 Investoren zugerufen. Drei magische Worte, die in einer Phase irrationaler Marktpanik die Wende zu einer Normalisierung der europäischen Rentenmärkte brachten: Die Renditen der Staatsanleihen insbesondere aus den südeuropäischen Krisenländern sanken schlagartig, das Vertrauen der Banken und Investoren in den Euro kehrte Schritt für Schritt zurück.

Whatever it takes – alles Notwendige tat die EZB auch, um Griechenland im Euro zu halten. Mit zum Teil umstrittenen Notkrediten haben die Währungshüter das Bankensystem in Hellas so gerade eben über Wasser gehalten. EZB-Chef Draghi wollte einen „Grexit“ um fast jeden Preis verhindern. Auch, weil die EZB dann Milliarden aus wertlosen griechischen Staatsanleihen abschreiben müsste, vor allem aber wegen der Sorge um die Stabilität der Eurozone.

Ökonomisch wäre die Staatspleite Griechenlands nicht mehr als ein kleiner Betriebsunfall. Das Ende der Unumkehrbarkeit einer Mitgliedschaft im Euro könnte aber langfristig zu höheren Risikoprämien für wackelige Staaten führen. Außerdem steht auch die eigene Glaubwürdigkeit auf dem Spiel. Whatever it takes – die magischen Worte Draghis klingen nach und bleiben eine dauerhafte Verpflichtung der EZB.

Risikofaktor an den Kapitalmärkten ausgeschaltet

Mit der vorläufigen Rettung Griechenlands ist ein Risikofaktor an den Kapitalmärkten ausgeschaltet. Eine Normalisierung an den Rentenmärkten bedeutet für deutsche Staatsanleihen einen geringfügigen Anstieg der Renditen. Die Papiere mit der höchsten Bonität genießen den Status eines „sicheren Hafens“, den Anleger nun wieder mit Blick auf attraktivere Anlagemöglichkeiten verlassen. Werden Anleihen verkauft, sinken die Kurse – und die Renditen steigen automatisch.

Doch insbesondere Eigenheimer, die in den kommenden Wochen und Monaten einen Immobilienkredit benötigen, müssen sich keine allzu große Sorgen über steigende Zinsen machen. 10-jährige Bundesanleihen sind zwar eine gute Benchmark für die Entwicklung von Hypothekendarlehen. Der Renditeanstieg bei den Staatsanleihen dürfte selbst im Falle einer anziehenden Konjunkturdynamik begrenzt bleiben.

EZB steht im Wort

Die EZB steht im Wort, jeden Monat für rund 60 Milliarden Euro Staatsanleihen zu kaufen. Das Kaufprogramm läuft bis September 2016 und umfasst selbstverständlich auch deutsche Papierw. Die Nachfrage nach Staatsanleihen wird also künstlich hoch gehalten. Hinzu kommt ein begrenztes Angebot bei den Neuemissionen. Im Juli dürfte das Nettoangebot von europäischen Staatsanleihen ein Jahrestief erreichen.
Auch angesichts der hohen Wettbewerbsintensität auf dem Markt für Immobilienkredite sollte das Baugeld in den kommenden Monaten deshalb nur unwesentlich teurer werden. Die besten Angebote finden Sie hier.

Zinstrend:

sehr kurzfristig: (1-4 Wochen): seitwärts
kurzfristig (1-3 Monate): leicht steigend
mittelfristig (4-12 Monate): moderat steigend
langfristig: moderat steigend

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