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16.07.2015 13:45

Ferienimmobilien Nachfrage in Deutschland hält an

von Horst Peter Wickel Autor
Der Anlagenotstand geht weiter – Sparer investieren zunehmend in heimische Ferienimmobilien. Nicht nur zum privaten Vergnügen während des Urlaubs, sondern auch für die Altersvorsorge.
Ferienimmobilien Nachfrage in Deutschland hält an
Das Ferienhaus im Grünen: Für viele eine Kapitalanlage
„Aktuell gibt es eine sehr starke Nachfrage nach Ferienimmobilien“, sagt Burkhard Lauritzen, Sprecher der Nord-Ostsee Sparkasse in Flensburg. Nach Lauritzens Beobachtungen wollen die Käufer freie Finanzmittel in wertgesicherten Gütern anlegen und die Niedrigzinsphase nutzen, viele von ihnen hoffen auf eine Wertsteigerung. Aber selbstverständlich gibt es bei den Käufern von Ferienhäusern und –wohnungen die klassischen Motive: Sie wollen, so Lauritzen, dauerhaft eine Wohnung erwerben, „um ohne lange Suche auch kurzfristig Urlaub machen zu können“.
Doch mehr als je zuvor, so eine Umfrage des Onlineportals FeWo-direkt und des Immobilienvermittlers Engel & Völkers, kaufen Deutsche Ferienhäuser und –wohnungen nicht zum privaten Vergnügen, sondern für die Altersvorsorge. In den vergangenen vier Jahren haben 55 Prozent der Anleger der Umfrage zufolge ein Ferienobjekt für die finanzielle Vorsorge angeschafft. Als Altersruhesitz ist die Ferienimmobilie hingegen immer weniger gefragt.

Heimischer Standort bevorzugt

Was den Standort der Ferienimmobilien angeht, gab es schon immer eine klare Präferenz der deutschen Anleger – sie investieren überwiegend in ihrem Heimatland. Die Vorteile einer Ferienimmobilie in der Heimat: Es gibt keine Sprachbarrieren oder rechtliche Unklarheiten, wie sie beim Erwerb eines Ferienhauses oder einer Ferienwohnung im Ausland auftreten können. Außerdem sind die Anfahrtswege in der Regel viel kürzer. Und eine Vermietung an andere Feriengäste lässt sich leichter organisieren.

Ferienimmobilien in Südeuropa weniger gefragt

Südliche Ziele wie Portugal, Italien, Griechenland, die Türkei, aber auch Frankreich sind in der Gunst der Käufer deutlich zurückgefallen. Spanien, traditionell das beliebteste Ferienziel der deutschen Urlauber, verlor zwischenzeitlich an Beliebtheit, doch in den vergangenen zwei Jahren kehrten die Immobilienkäufer, parallel zur wirtschaftlichen Erholung in Spanien, wieder zurück.
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Ferienimmobilien in Deutschland: Hochwertige Objekte im Trend

Jede dritte Ferienimmobilie in Deutschland wurde von ihrem heutigen Besitzer in den vergangenen vier Jahren gekauft, in den vergangenen fünf Jahren mussten sie für ein Objekt im Durchschnitt mehr als 200.000 Euro investieren. Längst geben sich die Interessenten nicht mehr mit einfachen Immobilien zufrieden. Ein Immobilienexperte der Förde Sparkasse in Kiel erklärt: „Nachgefragt sind hochwertige Ferienimmobilien, kleine Häuser und insbesondere Ferienwohnungen mit zwei bis drei Zimmern in guter Lage in unmittelbarer Wassernähe.“ Das Angebot ist inzwischen eher gering, „neu zum Verkauf angebotene Objekte finden schnell einen Käufer.“

Mit ihrer Entscheidung für eine Ferienimmobilie lagen die meisten Anleger nicht falsch. Nach Angaben von FeWo-direkt-Chef Tobias Wann ist jede zweite Ferienimmobilie in Deutschland in ihrem Wert gestiegen. Klingt mager, aber dabei wurden auch Domizile berücksichtigt, in die längere Zeit nicht investiert wurde. Nach Angaben von Immobilien-Experten sind Interessenten für Ferienimmobilien zwischenzeitlich sehr viel kritischer geworden, gleichzeitig hat das Preisgefälle zwischen ersten Lagen und den übrigen Bereichen deutlich zugenommen. Vor allem Neubauten seien sehr gesucht, Bestandsimmobilien werden eher kritisch gesehen.

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Drei Tipps zum Kauf eines Ferienhauses oder einer Ferienwohnung

Tipp 1: Wenn Sie sich für den Kauf einer Ferienwohnung interessieren, sollten Sie sich klar darüber sein, wie Sie diese nutzen möchten. Wenn Sie eine Ferienwohnung ausschließlich zur Eigennutzung erwerben möchten, kommt es weniger auf die Lage an. Dann genügt es, wenn Sie von der Örtlichkeit begeistert sind.
Möchten Sie die Ferienwohnung jedoch auch vermieten, spielt die Lage eine entscheidende Rolle. Viele Ferienwohnungen stehen selbst in der Hochsaison leer, der Grund liegt regelmäßig in der schlechten Lage – sie sind für Urlauber einfach unattraktiv. Eine Wohnung mit Blick aufs Wasser oder in der Nähe des Strandes ist in der Anschaffung zwar teurer, aber sie lässt sich besser vermieten.
Falls Sie planen, die Ferienwohnung als Alterswohnsitz zu nutzen, sollten Sie bereits bei der Auswahl darauf achten, dass das Objekt für diese Zwecke tatsächlich geeignet ist.

Tipp 2: Kalkulieren Sie die Rendite richtig, wenn Sie die Ferienwohnung nicht nur selbst nutzen, sondern auch vermieten wollen. In der Hochsaison ist eine Wohnung meist gut vermietbar, aber die Immobilie sollte auch in der Nebensaison attraktiv sein. Dies ist nur möglich, wenn Sie in einen guten Standort investieren, der auch die touristische Infrastruktur vorhält. Bedenken Sie, dass Sie die Ferienwohnung auch unterhalten müssen.
Denken Sie daran, dass Sie eine Ferienwohnung auch mit Möbeln und Inventar ausstatten müssen. Kalkulieren Sie diesen Kostenaufwand in Ihre Finanzierung ein. Je attraktiver die Ausstattung, desto besser lässt sich die Wohnung anpreisen. Dazu kommt: Irgendwann sind Sanierungsmaßnahmen fällig.

Tipp 3: Überlegen Sie sich, wer sich wie um die Vermietung Ihrer Ferienwohnung kümmern soll. In der Regel ist es schwierig, die Vermietung aus der Ferne selbst vorzunehmen. In diesem Fall müssen Sie die Mietverträge mit den Urlaubern schriftlich abwickeln und die Schlüssel jeweils vor Ort irgendwo hinterlegen. Sie haben keinerlei Kontrolle über das Geschehen vor Ort, Sie wären auf eine Vertrauensperson angewiesen. Einfacher ist es, die Vermietung einem professionellen Vermittler zu übertragen, der sich um die gesamte Abwicklung kümmert.
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