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23.06.2015 12:08

Zinskommentar Grexit-Aus und Konjunkturaufschwung

von Peter Lindemann Autor
Es kommt so, wie erwartet: Auf den letzten Drücker – konkret heißt das spätestens am 30. Juni – werden sich die griechische Regierung und ihre Gläubiger auf ein Reform- und Sparprogramm einigen, um Hellas im Euro zu halten.
Zinskommentar Grexit-Aus und Konjunkturaufschwung
Peter Lindemann, biallo.de
Dabei spielen Substanz, Umsetzbarkeit und Nachhaltigkeit der Vereinbarungen nur eine untergeordnete Rolle. Die mächtigsten politischen Akteure in der Eurozone wollen den „Grexit“ in der Eurozone um fast jeden Preis verhindern. Dabei verlieren sie lieber Geld als ihr Gesicht.

Wie stabil ist die Eurozone?

Es gibt gute Gründe Griechenland auch weiterhin vor dem Staatsbankrott zu bewahren. Niemand kennt sicher die Ansteckungsgefahren für andere labile Staaten in der Eurozone im Falle eines „Grexits“. Die Akteure an den internationalen Kapitalmärkten würden für längere Zeit viel Vertrauen in die Gemeinschaftswährung der Eurozone verlieren – und testen, wie stabil die Eurozone dann noch wäre. Die möglichen Turbulenzen könnten weltweit zu erheblichen Verwerfungen an den Kapitalmärkten führen und auch die sich abzeichnende Konjunkturerholung nachhaltig gefährden.

Wer Griechenland fallen lässt, stärkt womöglich europaweit die Gegner der vorherrschenden Krisenpolitik in der Eurozone. Geld gegen Sparauflagen und Reformen – was den Gläubigern plausibel erscheint, wird nicht nur in Griechenland von substanziellen Gruppierungen als politische Bevormundung und ökonomisch kontraproduktiv bekämpft.

Weiter Artbeitslosigkeit im Süden der Eurozone

Bei allen Fortschritten in Krisenländern wie Spanien oder Portugal – die Mehrheit der Bevölkerung merkt auch nach Jahren der Konsolidierung wenig bis gar nichts von einer wirtschaftlichen Erholung. Die Arbeitslosigkeit insbesondere unter den jungen Menschen ist nach wie vor unerträglich hoch – hier ist die Rettungspolitik der „Troika“ bislang gescheitert. Statt Hoffnung und Vertrauen provoziert das europäische Friedensprojekt Euro inzwischen Resignation und Hass.

Börsen vorerst in Feierlaune

Auch geopolitisch birgt der „Grexit“ Risiken: Eine mögliche Annäherung Griechenlands an Putins Russland wäre aus Sicht des Westens kaum wünschenswert. Noch ist die vorläufige Rettung Griechenlands vor dem Staatsbankrott nicht ganz in trockenen Tüchern. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble etwa kritisiert die Reformliste aus Athen weiter als substanzlos. Doch das Votum der Märkte ist eindeutig: Die bevorstehende Einigung wird schon mal mit gewaltigen Kurssprüngen an den internationalen Börsen gefeiert.

Wachstumspotential in der Eurozone

Eine Normalisierung an den Kapitalmärkten hätte auch zur Folge, dass die Renditen für Staatsanleihen in den Staaten der europäischen Peripherie wieder sinken würden. Bei Bundesanleihen würden dagegen in erster Linie die Renditeausschläge geringer. Eine Rückkehr zu alten Tiefstständen wird immer unwahrscheinlicher: Im Schatten der Ereignisse um Griechenland wurden die jüngsten Konjunkturindikatoren kaum beachtet. Die aber haben es in sich: Die wichtigen europäischen Einkaufmanagerindizes entwickeln sich besser als prognostiziert. Ein starkes Signal für eine höhere Wachstumsdynamik in der Eurozone.

Zinsen bleiben niedrig

Mehr Wachstum, höhere Einkommen, steigende Inflationserwartungen – in Deutschland muss tendenziell mit einem Anstieg der Renditen bei Staatsanleihen mit längerer Laufzeit gerechnet werden. Das hat auch Auswirkungen auf den Hypothekenmarkt. Allerdings müssen Eigenheimer mit Finanzierungsbedarf keine rasante Verteuerung von Immobilienkrediten befürchten. Bis zum Jahresende dürften die relevanten Anleiherenditen vom aktuellen Niveau aus nur geringfügig zulegen. Und auch im kommenden Jahr ist angesichts der expansiven Geldpolitik der Europäischen Zentralbank nicht mit einer „Zinsexplosion“ zu rechnen.

Weiterhin gilt: Ein sorgfältiger Vergleich der Konditionen für Immobilienkredite spart schnell einige 1000 Euro. Wo es das günstigste Baugeld gibt, zeigt der Vergleich auf biallo.de.

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