Startseite | RSS | Mobil | Sitemap |
Sonntag, 25.09.2016 09:09 Uhr
Newsletter:
Suche:
Startseite
Startseite > Baukredit > Immobilienkauf
Artikel bewerten:
AAA
19.09.2013 10:43

Immobilienkauf Nebenkosten beachten

von Max Geißler Autor
Ein Immobilienkauf verursacht Nebenkosten von bis zu dreizehn Prozent. Was sind die größten Kostenblöcke und wie kann man sie klein halten?
Immobilienkauf Nebenkosten beachten Finanzportal biallo.de
Immobilienkauf - je teurer das Objekt, desto höher die Nebenkosten
Wer eine Immobilie erwirbt, stellt schnell fest: Mit dem reinen Kaufpreis ist es nicht getan. Beim Immobilienkauf fallen weitere Nebenkosten wie Steuern, Gebühren oder die Courtage für den Makler an. Die Krux dabei: Je teurer das Objekt, desto höher die Nebenkosten. Denn fast alle Gebühren richten sich nach der Höhe des Kaufpreises. Fünfstellige Beträge sind keine Seltenheit. Käufer sollten daher nicht zu knapp kalkulieren. Eva Grunwald, Leiterin Baufinanzierung bei der Deutschen Bank, rät: „Eine zu enge Finanzplanung ist riskant und gewährleistet keine langjährige Finanzierungssicherheit“. Vielmehr komme es darauf an, dass die Finanzplanung sämtliche Kosten beinhalte und dem Kreditnehmer Luft für unvorhergesehene Engpässe belasse.

Wichtig ist, sich vor dem Immobilienkauf über die anfallenden Nebenkosten sowie über die zu erwartenden Betriebskosten zu informieren. Die Kauf-Nebenkosten bestehen aus 3,5 bis 5,5 Prozent Grunderwerbsteuer und etwa zwei Prozent Notar- und Gerichtsgebühren. Wird das Objekt über ein Maklerbüro erworben, muss zusätzlich mit drei bis sechs Prozent Vermittlungsprovision gerechnet werden. Unterm Strich müssen Käufer mit bis zu 13 Prozent Nebenkosten rechnen. Ein Haus zum Preis von 300.000 Euro kann also im Extremfall Zusatzkosten von 39.000 Euro verursachen!

Nebenkosten verringern

Damit die Nebenkosten nicht ausufern, sollten Käufer Verhandlungsspielräume nutzen. So kann man beispielsweise vereinbaren, eingebaute Möbel oder Einrichtungsgegenstände von der anvisierten Kaufsumme abzuziehen und diese separat zu begleichen. Eine teure Einbauküche, ein Luxusbad oder diverse Einbauschränke gehören nicht ursprünglich zum Objekt. Wird eine Einbauküche im Wert von 15.000 Euro extra bezahlt, kann man Grunderwerbsteuer und Notarkosten von gut 1.000 Euro sparen. Beim Neubau eines Hauses sollten Bauherren das Grundstück möglichst separat kaufen und den Vertrag über den Hausbau nicht mit dem Grundstücksverkäufer abschließen, sondern das Haus von einer anderen Firma bauen lassen. Vorteil: Man spart Grunderwerbsteuer, die in diesem Fall nur für das Grundstück fällig wird.

Auch bei eventuell anfallenden Maklerkosten ist Spielraum möglich, denn es gibt keine gesetzlichen Vorschriften über die Höhe der Provision. Die Makler-Verbände legen nur Richtwerte fest, die von Bundesland zu Bundesland schwanken: Die Spanne reicht von 3,5 bis bis sechs Prozent plus Umsatzsteuer. Viele Makler geben sich auch mit weniger Provision zufrieden. Das gilt im Besonderen, wenn der Makler das Objekt schon einige Monate zu verkaufen versucht und langsam die Geduld verliert.

Immobilienkauf: Betriebskosten nicht vernachlässigen

Ein weiterer wichtiger Punkt der Finanzkalkulation ist die Ermittlung der Betriebskosten. Wichtig deshalb, weil diese Ausgaben nicht einmalig, sondern fortlaufend anfallen. Neben den allgemein bekannten Kostenfaktoren wie Heizung, Strom, Wasser- und Müllgebühren, müssen Besitzer von Eigentumswohnungen beispielsweise monatlich Hausgeld zahlen. Aus diesem allgemeinen Topf begleicht der Hausverwalter die Betriebskosten des Hauses, etwa Ausgaben für die Straßenreinigung, für die Fahrstuhlwartung, für den Hausmeister oder den jährlichen Grundsteuerbescheid. Ferner werden Rücklagen für notwendige Instandhaltungsmaßnahmen gebildet. Schließlich muss genügend Geld vorhanden sein, sollte das Dach saniert oder sollten neue Fenster eingebaut werden. „Je nach Baujahr und Gebäudezustand kann das Hausgeld ein bis drei Euro pro Quadratmeter betragen“, weiß Immobilienexpertin Grunwald.

Laufende Betriebskosten sowie Instandhaltungsrücklagen müssen aber auch Hausbesitzer einplanen. Hinzu kommen Ausgaben, die oft vernachlässigt werden, weil sie nur einmal im Jahr anfallen. So verursacht der Besuch des Kaminkehrers regelmäßig zweistellige Kosten, fordert die Gemeinde in Abhängigkeit von der Größe des Grundstücks eine entsprechende Sickerwassergebühr und bucht die Versicherung für die Wohngebäudeversicherung einmal im Jahr einen dreistelligen Betrag ab. Ein wesentlicher Kostenpunkt ist die Bildung von Rücklagen für notwendige Reparaturen. „Zehn Prozent des Verkehrswertes sollten Hausbesitzer langfristig für Instandsetzung und Renovierung einplanen“, rät Grunwald. Bei einem Objektwert von 300.000 Euro entspricht dies einer Rücklage von 30.000 Euro. Diese Summe sollten Eigentümer nach dem Erwerb des Wunschobjekts sukzessive ansparen. Ein entsprechender Betrag ist von Anfang an in die monatliche Finanzkalkulation einzuplanen. Wird dies vernachlässigt, muss man im Bedarfsfall auf einen Bankkredit zurückgreifen.

Tipp: Eine aktuelle Übersicht über preiswerte Baudarlehen findet sich auf biallo.de. In der Baugeldtabelle lässt sich unter anderem die Höhe der gewünschten Kreditsumme vorgeben – so erhält man passgenaue Angebote von über 100 Baugeldanbietern.

Gesamten Vergleich anzeigenBaugeld Betrag: 200.000 €, Laufzeit: 15 Jahre
  Anbieter Details gebundener
Sollzins
eff. Zins
 
1.
1,12%
1,13%
2.
1,20%
1,23%
3.
1,23%
1,24%
Datenstand: 23.09.2016
Sämtliche Angaben ohne Gewähr
VV vermittelt auch
OO Online-Konditionen
Leserkommentare
Kommentar schreiben
Name:
E-Mail:

Ziffern hier eingeben: (neu laden)
Überschrift:
Kommentar:
Abschicken
Foto: Colourbox.de ID:6361
Nach oben
Top 5 Baufinanzierung
Anbieter eff. Zins  
Hypovereinsbank
1,13 %i
Hypovereinsbank
1822direkt
1,23 %i
1822direkt
Allianz LV
1,24 %i
Allianz LV
Degussa Bank
1,31 %i
Degussa Bank
ING-DiBa
1,43 %i
ING-DiBa
Betrag: 200.000 €, Laufzeit: 15 Jahre, Beleihung60 %
Infoservice-Baugeld, Foto: Kaarsten/Fotolia.com
Anzeige
Anzeige
ZINS-CHECK
Ihr-persönlicher Zins-Check
.
© 2016 Biallo & Team GmbH