Startseite | RSS | Mobil | Sitemap |
Sonntag, 25.09.2016 09:09 Uhr
Newsletter:
Suche:
Startseite
Startseite > Baukredit > Immobilienkauf
Artikel bewerten:
AAA
09.07.2014 11:06

Immobilienkauf 4 Tipps Notarkosten zu sparen

von Max Geißler Autor
Bis zu zwölf Prozent Nebenkosten können beim Kauf einer Immobilie anfallen. Notarkosten sind ein großer Bestandteil – hier lässt sich viel Geld sparen.
Immobilienkauf Notarbesuche kommen teuer Verbraucherportal Biallo.de
Notarkosten sind nicht in Stein gemeißelt - auch bei der Beurkundung eines Immobilienkaufs lässt sich sparen
Vor allem in Großstädten wie München, Hamburg oder Stuttgart werden Höchstpreise für Immobilien verlangt. Bis zu 13.000 Euro pro Quadratmeter kosten Eigentumswohnungen etwa in München-Bogenhausen. 100 Quadratmeter kosten also bis zu 1,3 Millionen Euro. Zum Kaufpreis kommen bis zu zwölf Prozent an Nebenkosten hinzu, etwa für die Grundsteuer, das Grundbuchamt, den Notar und die Maklergebühr.
 

Sparen bei Kaufvertrag und Geldübertrag

Eine Sparmöglichkeit beim Immobilienkauf ergibt sich bei der Vertragsgestaltung. „Die Notargebühren werden nicht erst mit der Unterschrift unter die Urkunde fällig, sondern schon bei der Erstellung des Vertragsentwurfs“, erklärt Udo Schindler, Chef der KSW Vermögensverwaltung aus Nürnberg. Dies könnten Immobilienkäufer nutzen, indem sie „den Vertrag nicht von ihrem Steuerberater oder einem Anwalt entwerfen lassen, sondern gleich vom Notar“. Dieser werde die erforderliche Beratung nicht extra abrechnen.
Auch bei der Übermittlung der Kaufpreissumme kann man sparen. Häufig schlagen Bauträger oder Verkäufer vor, den Immobilienkauf über ein sogenanntes Notaranderkonto abzuwickeln. Dabei wird der Kaufpreis auf ein Konto des Notars eingezahlt, der das Geld treuhänderisch verwaltet und nach der Eintragung ins Grundbuch an den neuen Eigentümer überweist. „Für diese Dienstleistung verlangen die Notare eine Hebegebühr, die sich am Kaufpreis orientiert und schnell ein paar Hundert Euro betragen kann“, sagt Schindler. Preiswerter sei es, so der Finanzexperte, die Zahlungsvoraussetzungen im Kaufvertrag verbindlich zu regeln. Dann gäbe es keinen Grund für einen solch teuren Umweg. Der Notar prüft ohne zusätzliche Kosten, ob die Voraussetzungen eingehalten werden.

Grundschuld vom Notar beurkunden lassen?

Normalerweise wird beim Notar auch die Grundschuld zugunsten der finanzierenden Bank beurkundet. Die Bank sichert sich damit das Pfandrecht, falls der Käufer seinen finanziellen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. „Dieses Geschäft ist jedoch nicht beurkundungspflichtig“, betont Schindler. Manche Banken würden sich mit einer Beglaubigung des Grundschuldentwurfs zufrieden geben. Dies würde im Unterschied zur Beurkundung, die mehrere Hundert Euro kosten kann, maximal 130 Euro kosten. Sparpotenzial ergibt sich in diesem Fall vor allem bei teuren Immobilien, bei denen die Grundschuld weit unterhalb des Verkehrswertes liegt.

Notar muss über Sparmöglichkeiten informieren

Die sogenannte Auflassungsvormerkung sichert dem Käufer den schuldrechtlichen Anspruch auf Übertragung des Eigentums an der Immobilie, bis er als neuer Eigentümer ins Grundbuch eingetragen ist. Werden Immobilien zwischen Freunden, Bekannten oder innerhalb der Familie ge- bzw. verkauft, etwa beim Übertrag des Eigenheims auf die Kinder, kann auf die Auflassungsvormerkung verzichtet werden. Schindlers Rat: „Fragen Sie den Notar beim Erstgespräch, welche kostensparenden Möglichkeiten er empfiehlt. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes ist der Notar verpflichtet, alle kostengünstigeren Alternativen aufzuzählen.“

Tipp: Zinsen vergleichen und sparen. Über die Jahre lassen sich mit einem preiswerten Darlehen viele Tausend Euro sparen. Aktuelle Zinssätze finden Sie in unserem Baugeldvergleich.

Gesamten Vergleich anzeigenBaugeld Betrag: 200.000 €, Laufzeit: 15 Jahre
  Anbieter Details gebundener
Sollzins
eff. Zins
 
1.
1,12%
1,13%
2.
1,20%
1,23%
3.
1,23%
1,24%
Datenstand: 23.09.2016
Sämtliche Angaben ohne Gewähr
VV vermittelt auch
OO Online-Konditionen
Leserkommentare
Kommentare können sich auf eine ältere Version des Artikels beziehen.
02.07.2013 - von Karl Kammermeier
Sparpotenzial meist geringer
Der "Umweg" beim privaten Immobilienkauf über einen Steuerberater kommt extrem selten vorher und auch die Nutzung eines Notaranderkontos. Ich habe bereits mehrere Immobilienkäufe hinter mir und nie war beides ein Thema. Auch in meinem privaten Umfeld habe ich das noch nicht gehört. Skeptisch sehe ich auch das Sparpotenzial bei der Eintragung eines Grundpfandrechtes, meist einer Grundschuld. Da die Banken eine Unterwerfung unter die sofortige Zwangsvollstreckung vereinbaren, kommt aus rechtlichen Gründen nur die Beurkundung infrage. Theoretisch ist eine Beglaubigung zulässig, wenn diese Unterwerfungsklausel nicht enthalten wäre. Tatsächlich ist dies aber meines Wissens nie der Fall.
Kommentar schreiben
Name:
E-Mail:

Ziffern hier eingeben: (neu laden)
Überschrift:
Kommentar:
Abschicken
Foto: Colourbox.de ID:8472
Nach oben
Top 5 Baufinanzierung
Anbieter eff. Zins  
Hypovereinsbank
1,13 %i
Hypovereinsbank
1822direkt
1,23 %i
1822direkt
Allianz LV
1,24 %i
Allianz LV
Degussa Bank
1,31 %i
Degussa Bank
ING-DiBa
1,43 %i
ING-DiBa
Betrag: 200.000 €, Laufzeit: 15 Jahre, Beleihung60 %
Infoservice-Baugeld, Foto: Kaarsten/Fotolia.com
Anzeige
Anzeige
ZINS-CHECK
Ihr-persönlicher Zins-Check
.
© 2016 Biallo & Team GmbH