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11.11.2015 09:45

Immobilienkauf Ohne Fachchinesisch ins Eigenheim

von Max Geißler Autor
Wenn Sie zum ersten Mal eine Immobilie kaufen, begegnen Ihnen jede Menge Fachbegriffe. Biallo.de erklärt, was sich hinter Nießbrauch und Notaranderkonto verbirgt.
Immobilienkauf Ohne Fachchinesisch ins Eigenheim
Welcher Inhalt versteckt sich dahinter - missverständliche Immobilienbegriffe

Notaranderkonto

Das Notaranderkonto verlangt nicht, dass Sie zu einem andern Notar gehen, um den Immobilienvertrag zu unterzeichnen. Es bezeichnet vielmehr ein auf den Namen des Notars eingerichtetes Bankkonto zur treuhänderischen Verwaltung fremder Gelder. „Für den Bauherren kommt ein Notaranderkonto dann in Betracht, wenn eine vorzeitige Darlehensauszahlung nötig ist, aber die Grundschuld noch nicht im Grundbuch eingetragen ist“, erläutert Stephan Scharfenorth vom Baugeldvermittler Baufi24 Sinn und Zweck des Kontos. Der Notar gewährleistet dann die ordnungsgemäße Übergabe des Geldes.
Tipp: Um Kosten zu sparen, können Sie das Notaranderkonto umgehen, indem Sie die Zahlungsvoraussetzungen im Kaufvertrag verbindlich regeln. Der Notar prüft dann ohne zusätzliche Kosten, ob die Voraussetzungen eingehalten werden.

Auflassungsvormerkung

Hierbei handelt es sich nicht um ein offen gelassenes Grundstück, für das Sie sich voranmelden können. Die Auflassungsvormerkung sichert Ihnen vielmehr den schuldrechtlichen Anspruch auf Übertragung des Eigentums an der Immobilie, bis Sie als neuer Eigentümer ins Grundbuch eingetragen sind.
Tipp: Beim Immobilienkauf zwischen Freunden, Bekannten oder innerhalb der Familie, etwa beim Übertrag des Eigenheims auf die Kinder, können Sie in der Regel auf die Auflassungsvormerkung verzichten.
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Abgeschlossenheitsbescheinigung

Diesen Fachbegriff finden Sie, wenn Sie eine Eigentumswohnung oder ein Mehrfamilienhaus erwerben wollen. Die Abgeschlossenheitsbescheinigung des Bauaufsichtsamts garantiert, dass die Räumlichkeiten nach dem Wohneigentumsgesetz (WEG) abgeschlossen sind. „Im Klartext bedeutet das, dass die Wohnungen baulich von anderen Wohneinheiten getrennt sind und einen eigenen abschließbaren Zugang von außen besitzen“, erklärt Immobilienexperte Scharfenorth.

Muskelhypothek

Wenn Sie beim Hausbau selbst Hand anlegen und mitarbeiten, können Sie einen Teil der Handwerkerkosten einsparen. Das geht zum Beispiel, wenn Sie malern oder tapezieren, Parkett verlegen oder Fließen kleben. Die Muskelhypothek bezeichnet also die erbrachte Eigenleistung beim Bau der eigenen vier Wände. Allerdings sollten Sie Höhe und Bedeutung der Muskelhypothek nicht überschätzen. Häufig dauern die Arbeiten länger und sind oft nicht fachmännisch ausgeführt.
Tipp: Bedenken Sie, dass Arbeiten, die Sie selbst erledigen, von Gewährleistungsansprüchen ausgeschlossen sind.

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Prolongation

Dieser seltsam anmutende Begriff bezeichnet eigentlich nichts weiter, als die Verlängerung des laufenden Baukredits beim gleichen Darlehensgeber. Im Gegensatz zur Umschuldung werden hier lediglich die Zinsen und die Laufzeit neu angepasst.
Tipp: Das Prolongationsangebot der kreditgebenden Bank beinhaltet oft nicht die besten Zinsen. Vergleichen Sie deshalb mit unserem Baufinanzierungsvergleich Topofferten anderer Anbieter.
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Nießbrauch

Hierbei handelt es sich nicht um einen falschgeschriebenen Missbrauch. Nießbrauch bezeichnet die Belastung einer Immobilie in Abteilung II des Grundbuchs zugunsten einer bestimmten Person. Diese ist berechtigt, aus der Immobilie entsprechende Nutzungen zu erhalten, zum Beispiel das weitere Wohnrecht oder weitere Mieteinkünfte. Der Nießbrauch wird in der Regel im Zuge der vorweggenommenen Erbfolge vereinbart. Dabei geben die Eltern ihr Haus oder ihre Wohnung bereits vor dem Tod an die Kinder weiter, wollen das Objekt aber weiterhin für sich nutzen.
Tipp: Das Nießbrauchsrecht können Sie für sich nutzen, etwa wenn Sie Ihren späteren Lebensabend aus Alters- oder Krankheitsgründen in einem Heim verbringen müssen. Der vereinbarte Nießbrauch sichert Mieteinkünfte, die man für anfallende Pflegekosten verwenden kann.
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