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17.06.2015 14:56

Wohnriester Förderung bringt 1.200 Euro Rentenplus

von Max Geißler Autor
Viele Bundesbürger stehen Wohn-Riester skeptisch gegenüber. Ein fragwürdiges Vorurteil, denn der geförderte Eigenheimerwerb bringt finanzielle Vorteile im Alter.
Wohnriester Förderung bringt 1.200 Euro Rentenplus Finanzportal Biallo.de
Mit Wohnriester schon jetzt fürs Alter vorsorgen?
Die eigenen vier Wände erfreuen sich als Altersvorsorge großer Beliebtheit. Wohneigentum zählt nicht nur zu den wertstabilsten Geldanlagen, die schuldenfreie Immobilie beschert zudem im Alter hohe Finanzvorteile. Den Erwerb von Wohneigentum unterstützt der Staat im Rahmen der Riester-Förderung, mit Geldzuschüssen und Steuervorteilen. Immer mehr Bundesbürger nehmen diese Hilfe in Anspruch. Der Zuwachs an Wohn-Riester-Verträgen beschert vor allem den Bausparkassen großen Absatz. Laut Landesbausparkasse (LBS) existieren in Deutschland inzwischen 1,4 Millionen Wohn-Riester-Verträge. „Fünf  Jahre nach Einführung des Eigenheimrentengesetzes ist damit diese Form der geförderten Altersvorsorge voll etabliert“, so die Zwischenbilanz von LBS-Verbandsdirektor Hartwig Hamm.
Der hohe Nutzen der Riester-Förderung wird durch Analysen von Verbraucherschützern bestätigt. So hat die Zeitschrift „Finanztest“ mehrfach die erheblichen Entlastungseffekte für Wohneigentümer vorgerechnet. Danach würden Familien mit mittlerem Einkommen dank Wohn-Riester mehr als 100 Prozent ihrer eigenen Sparleistung als Zuschuss erhalten können – und das zum Teil über Jahrzehnte. Familien mit einem Kind könnten trotz nachgelagerter Besteuerung auf finanzielle Vorteile in der Größenordnung von 50.000 Euro kommen. „Solche Eigentümer sind fünf Jahre schneller schuldenfrei als mit einer konventionellen Finanzierung“ – so Hamm.
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Wohn-Riester bringt hohes Rentenplus

Wie hoch der eigene Vorteil konkret ausfallen kann, zeigt ein speziell entwickelter Eigenheim-Renten-Rechner der Landesbausparkassen. Der Rechner kalkuliert anhand individueller Daten der Internet-Nutzer in wenigen Schritten, wie viel mehr an Rente im Alter mit dem eigenen Heim zur Verfügung steht, weil man mietfrei wohnt, und auf welchen Betrag sich die Wohn-Riester-Förderung summiert. Eine Auswertung aus über 30.000 Berechnungen ergab, dass Erwerber mit Wohn-Riester eine durchschnittliche Netto-Entlastung von rund 1.200 Euro pro Monat erwarten dürfen. „Netto heißt: die nachgelagerte Steuer für den Wohn-Riester-Vertrag und die regelmäßigen Instandhaltungskosten sind schon abgezogen“, erläutert der LBS-Chef. Konkret ergab sich, dass Wohn-Riester-Käufer im Rentenalter durchschnittlich 1.481 Euro als monatlichen Geldvorteil erwarten können. Demgegenüber steht eine nachgelagerte Besteuerung von durchschnittlich 79 Euro pro Monat. Berücksichtigt man für laufende Reparaturen und Instandhaltung weitere 200 Euro monatlich, verbleibt unterm Strich ein Nettovorteil von etwa 1.200 Euro.

Die Riester-Förderung ist für Kaufinteressenten eine wichtige Hilfe. Die Auswertung der LBS-Daten – darunter knapp 45 Prozent Singles – zeigt, dass sich die durchschnittliche Förderung bei Wohn-Riester während der Spar- und Darlehensphase auf insgesamt 34.000 Euro summiert. „Die Fördergelder senken die Finanzierungsbelastung oder verkürzen die Darlehenslaufzeit“ betont Hamm. Außerdem habe der Eigentumserwerb mit Wohn-Riester eine hohe Multiplikator-Wirkung. Wer Wohneigentum anstrebt, der spare in aller Regel mehr als nur die Mindest-Beträge, die im Rahmen der Riester-Förderung nötig sind. „Studien belegen, dass Wohneigentümer bei gleicher Einkommenssituation einerseits über das Immobilienvermögen verfügen und außerdem noch über mehr Geldvermögen als vergleichbare Mieterhaushalte“, so Hamm.
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Leserkommentare
Kommentare können sich auf eine ältere Version des Artikels beziehen.
31.12.2011 - von Kritischer Berater
Halbwahrheiten
Bausparkasse verkauft WohnRiester an Hauskäufer. Er ist Arbeitnehmer und ledig (riesterförderfähig); wird aber Firma des Vater übernehmen (in ein paar Jahren nicht mehr förderfähig), was Hausbank weis. Sparkasse i.V.m. LBS gaukeln dauerhafte Riesterförderung vor !?
30.12.2011 - von 08/15-Investor
Zu optimistisch!
Der Vorteil für Manche liegt auf der Hand. Insbeondere für diejenigen, die sowiso sicher ein Eigenheim anstreben. Alle anderen müssen aber gründlicher überlegen! Der Kommentar der LBS suggeriert, daß der Wohnriestersparer im Alter in jedem Fall einen geldwerten Vorteil hätte. Dem ist tatsächlich nur sehr eingeschränkt so! Natürlich sparen Sie die Kosten für Miete. Aber speziell wenn Sie nur eine kleine Rente erwarten, sei es daß Sie nicht so viel verdienen oder Sie mit weiteren drastischen Einschnitten bei der Rente rechnen - müssen die Kosten für Grundsteuer und Renovierung duchaus berücksichtigt werden. D.h. diese Summen, und leben müssen Sie auch noch(...), müssen Sie aus reelleren Barmitteln bezahlen können, als diesen abstrakten Einsparungen, die der LBS-Chef da vorrechnet. Im Klartext: Jemand Ärmeres erhält halt im Alter Grundsicherung und Wohngeld für seine Mietwohung. Diese Absicherung nach Unten büßt der Wohnriesterer ersatzlos ein, sondern seine Wohnimmobilie erfordert auch im Alter ausreichend liquide Mittel. Wir problematisieren das sicher nicht in Richtung Eckrentner, also langjähriger Verdienst von 30-35.000,-/p.a. oder gar bei einem Einkommen im Bereich der Beitragsbemessungsgrenze! Aber in Wahrheit ergibt sich hier wohl ein Schnittdiagramm, das eine absolute Grenze nach Unten hin aufzeigt, wo ein eigenheim im Alter zur Finanzierungsfalle wird. Zudem einen Bereich, wo eine bequeme Finanzierung zumindest problematisch sein wird. Rechnen Sie immer gründlich und fragen Sie dabei nicht den Anbieter sondern unabh. Einschätzungen! Der Artikel, insbesodnere der letze Absatz, suggeriert einen unmittelbarern Bargeldvorteil im Alter - das ist faktisch aber nicht gegeben! Insbesondere hinkt die Aussage im Vergleich zu eher einfachen Mietwohnungen, insbesondere günstigen Sozialbauten! Rechen Sie also anständig und kalkulieren Sie bitte, gerde auch wegen der langjährigen Inflation, nicht sehr knapp. Sondern lieber 3Grad zu konservativ, als 1 Grad zu optimistisch! Die Sache läßt sich übrigens auch räumlich problematisieren: So beudet eigener Wohnraum faktisch für Viele auch "raus aus der urbanen Arbeitswelt", also lange tägliche Fahrwege im Endeffekt. Abgesehen davon, daß auch das tatsächlich etwas kostet (legen Sie 2 Stunden Autobahn täglich mal fiktiv in einen Sparplan an, und dann betrachten Sie dieses Vermögen nach 10, 20, 30... Jahren. Die wahren Kosten, also Umweltwirkung dieses Tuns, sind noch höher - und diese Quittung wird kommen, verlassen Sie sich darauf...
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