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04.08.2015 09:33

Zinskommentar Relative Ruhe

von Peter Lindemann Autor
Auch wenn die Aufregung sich erst mal gelegt hat: Das Thema Griechenland bleibt den Verantwortlichen in der Euro-Zone erhalten:
Zinskommentar Relative Ruhe
Peter Lindemann, biallo.de
So hat Frankreichs Finanzminister Michel Sapin in einem Interview indirekt seinen deutschen Kollegen Wolfgang Schäuble kritisiert. Ein Grexit sei unmöglich und der Euro irreversibel, sagte Sapin.

Rückendeckung bekommt Schäuble dagegen von Carsten Linnemann, Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU: "Wir müssen endlich die Währungsunion um die fehlende Säule ergänzen: Eine Insolvenzordnung, an deren Ende nur die erfolgreiche Sanierung oder der geordnete Austritt steht." Offenbar hat das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) sogar bereits einen Vorschlag für eine Staatsinsolvenzordnung erarbeitet.

Starker Rückschlag

Unterdessen strebt Griechenland als ersten Teil eines neuen Hilfspakets rund 24 Milliarden Euro an. Die Tranche solle der Rekapitalisierung von Banken, der Rückzahlung eines Überbrückungskredits und der Tilgung griechischer Anleihen bei der Europäischen Zentralbank dienen, berichtete die Zeitung "Avgi", die der regierenden Syriza-Partei nahesteht. Derzeit verhandelt die Regierung mit den Geldgebern über ein drittes Hilfspaket im Gesamtvolumen von rund 86 Milliarden Euro.

Auch die internationalen Geldgeber haben in den Verhandlungen offenbar eine Reihe von Forderungen unterbreitet. Wie die Zeitung "To Vima" berichtete, soll Athen die Neueinstellungen im öffentlichen Dienst zurücknehmen, die die Linksregierung von Ministerpräsident Alexis Tsipras beschlossen hatte. Außerdem verlangten die Geldgeber eine höhere Besteuerung von Reedereien und eine Abschaffung von Steuerbegünstigungen für Bauern. Erwartungsgemäß hat die Athener Börse bei der Eröffnung nach fünfwöchiger Zwangspause kräftig Federn lassen müssen – das Minus betrug mehr als 20 Prozent, die größten Banken erreichten mit einem Verlust von 30 Prozent sogar das Tageslimit.

In den Vereinigten Staaten rückt die erste Zinserhöhung seit der Finanzkrise näher. Unternehmen wie Daimler gehen mittlerweile auf Nummer sicher und decken sich über Anleihen noch günstig mit Dollar ein. Anleger profitieren hier nicht nur über den Zinskupon, sondern womöglich auch von Wechselkursgewinnen – wenn der Dollar aufwertet, weil die Zinsdifferenz zwischen den USA und Europa größer wird. Und danach sieht es derzeit aus: Zwar hat US-Notenbankchefin Janet Yellen abermals auf die Bedeutung von Konjunktur und Entwicklung der Beschäftigung verwiesen – und auch die geringe Inflation macht ihr nach wie vor Sorgen. Doch die Fachwelt ist sich einig, dass noch in diesem Jahr ein kleiner Zinsschritt erfolgen wird.

Günstige Konditionen

Europas Wirtschaft in ruhigerem Fahrwasser, solide Zahlen aus den USA – aber weniger erfreuliche Meldungen aus den Schwellenländern: Die Aussichten für Brasiliens Kreditwürdigkeit bewertet die Ratingagentur Standard & Poors (S&P) "negativ", in China verunsichern die erneuten starken Aktienverluste und die Befürchtungen, das tatsächliche Wachstum könnte geringer sein als die offiziell ausgewiesenen Zahlen, die Menschen. Doch auf die Kursentwicklung am europäischen Rentenmarkt hatte das bislang keine größeren Auswirkungen.

Auch mittelfristig dürfte der Anstieg der Kapitalmarktrenditen begrenzt bleiben. Schließlich setzt die EZB ihr Anleihenkaufprogramm unverzagt fort – erklärtermaßen bis September 2016. So haben auch Bauherren oder Immobilienkäufer, die nach einem Kredit Ausschau halten, weiter gute Karten. Laut Biallo-Index notierten die Zinsen klassischer zehnjähriger Hypothekendarlehen zuletzt im Schnitt bei 1,76 Prozent. Das ist ein knapper halber Prozentpunkt mehr als beim Allzeittief. Ein kleiner Rückblick zeigt aber, wie harmlos die Entwicklung ist: So musste, wer Mitte 2008 einen Kredit abgeschlossen hat, dafür durchschnittlich 5,28 Prozent Zinsen berappen – das Dreifache des aktuellen Werts. Außerdem gilt nach wie vor: Wer sorgfältig vergleicht, kommt günstiger weg.

Zinstrend:
sehr kurzfristig (1-4 Wochen): seitwärts
kurzfristig (1-3 Monate): leicht steigend
mittelfristig (4-12 Monate): moderat steigend
langfristig: moderat steigend

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