Berufsunfähigkeitsversicherung Brutto/Netto-Beitragshöhen beachten

BU-Versicherung Brutto/Netto-Beitragshöhen beachten

Fritz Himmel
von Fritz Himmel
18.10.2016
Auf einen Blick

Um negative Überraschungen zu vermeiden, sollten Sie vor Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung einen genauen Blick auf die Beitragsstrukturen werfen.

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Sie planen den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung? Dann achten Sie nicht nur auf den richtigen Leistungskatalog sondern auch auf die jeweiligen Beitragsstrukturen der einzelnen Anbieter. Bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung hängt die Höhe des Beitrags von mehreren Kriterien ab. Maßgebend sind hier Alter, Beruf und Höhe der gewünschten Berufsunfähigkeitsrente. Desweiteren Ihr aktueller Gesundheitszustand sowie mögliche bestehende Vorerkrankungen.


Brutto/Netto-Prämien bei der Berufsunfähigkeitsversicherung

Die Kosten für eine Berufsunfähigkeitsversicherung werden vom Versicherer meist mit einem Zahl- und einem Bruttobeitrag angegeben. Der Bruttobeitrag ist die vertraglich festgelegte Prämie, die für Ihren jeweiligen Versicherungsschutz kalkuliert wurde. Tatsächlich ist aber der günstigere Zahl- oder Nettobetrag fällig. Dieser errechnet sich, nachdem vom Bruttobeitrag die vom Versicherer erwirtschafteten Überschüsse abgezogen worden sind.

Für diese Überschüsse geben Ihnen die Versicherer aber keine Garantie. „Die Überschüsse gelten immer nur für das folgende Versicherungsjahr. Der Nettobeitrag kann folglich, je nach Entwicklung der Überschüsse, schwanken“, sagt Michael Franke von der Ratingagentur Franke & Bornberg. Wirtschaftet der Versicherer schlechter als erwartetet, so fallen die Überschüsse geringer aus und der Zahlbeitrag kann während des laufenden Vertrags in Richtung Bruttobeitrag steigen. Das heißt: Dann zahlen Sie Monat für Monat mehr in Ihre Berufsunfähigkeitsversicherung ein.

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Berechnungsgrundlage/Modellfall: 

Achten Sie auf die Differenz zwischen Brutto und Netto

Um negative Überraschungen bei Ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung in der Zukunft zu vermeiden, ist es daher für Sie wichtig nicht nur den Nettobeitrag, sondern auch den Bruttobeitrag zu berücksichtigen. „Die Differenz zwischen dem aktuellen Zahlbeitrag und dem maximalen Brutto-Beitrag sollte nicht zu groß sein“, rät Kerstin Becker-Eiselen von der Verbraucherzentrale Hamburg. Mehr als 30 Prozent sollte die Spanne nicht betragen.

Ist ein größeres Missverhältnis zu erkennen, stellt sich die Frage nach der Kalkulation des Anbieters. Oder ob dieser auf Grund des Wettbewerb-Drucks nur mit einem niedrigen Netto-Beitrag auf Kundenfang geht. In einem guten Verhältnis stehen zurzeit die Dialog Versicherung oder Hanse Merkur. Canada Life garantiert Ihnen sogar überhaupt keine Beitragserhöhungen während der gesamten Laufzeit.

Biallo-Lesetipp:

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung soll finanziellen Schutz bei Krankheit oder Unfall bieten. Allerdings lauern viele juristische Fallstricke. Mehr hierzu in unserem Beitrag: "Berufsunfähigkeit: Schmerzen allein reichen nicht aus".

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Fritz Himmel
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nach dem Sprachstudium (Indologie/Anglistik) in München ging ich zuerst in die Filmbranche zu Warner Columbia und arbeitete anschließend viele Jahre als Werbeleiter in einem Fachbuchverlag in München.

Seit Gründung 1997 bin ich Mitglied bei Biallo & Team. Für das Finanzportal biallo.de bearbeite ich schwerpunktmäßig die Bereiche Telekommunikation, Altersvorsorge und Versicherungen sowie Erbrecht. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschien das Biallo-Buch „Das neue Pflichtteilsrecht“.

Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

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Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

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