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23.05.2011 11:35

Mikro-BHKW Sieben Antworten zum Kraftwerk im Keller

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Die Auswahl bei einem Tausch der Heizungsanlage fällt schwer und es gibt viele Alternativen wie Öl- oder Gasbrennwertkessel, Wärmepumpen und Holzpellet-Anlagen oder kleine Blockheizkraftwerke (BHKW). Wer sich für ein Mikro-Blockheizkraftwerk entscheidet, bekommt dafür jetzt Geld.
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Mit einem Wirkungsgrad von 90 Prozent ist ein BHKW sehr effizient

1. Was sind Mikro-Blockheizkraftwerke?

Die Mikro-Blockheizkraftwerke (BHKW) funktionieren nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Das bedeutet, sie produzieren gleichzeitig Wärme und Strom. Laut Heizungsfinder.de decken Mikro-BHKW einen Leistungsbereich bis zu zehn Kilowatt (kW) elektrische Leistung ab. Kraftwerke, die über zehn kW elektrische Leistung bieten, werden als Mini-BHKW bezeichnet. Sie kommen in Mehrfamilienhäusern, Gewerbe- oder Gastronomie-Betrieben zum Einsatz. Für das Einfamilienhaus eigenen sich dagegen die Mikro-BHKW. Beide Kraftwerke, egal ob Mini oder Mikro, nutzen ihren Brennstoff (meist Erdgas) besser als ein herkömmliches Groß-Kraftwerk, das nur Strom erzeugt. Der Clou der dezentralen Blockheizkraftwerke ist nämlich ihr Wirkungsgrad. Denn 90 Prozent der Energie, mit der das kleine Kraftwerk betrieben wird, kommt umgewandelt als Wärme und Strom wieder heraus.

Es geht also nur zehn Prozent der eingesetzten Energie verloren. Ein Kohle- oder Atomkraftwerk, das lediglich Strom erzeugt, weist im Vergleich zum dezentralen BHKW im Mittel einen Wirkungsgrad von 40 Prozent auf. 60 Prozent der eingesetzten Energie gehen im Kraftwerk selbst und auf dem Weg vom Kraftwerk zum Stromnutzer verloren. Das heißt: Wer sich ein kleines Blockheizkraftwerk in den Keller stellt, produziert umweltschonend Wärme und Strom, weil er den Energieträger effizient nutzt.
2. Welche Technik steckt dahinter?

Die für ein Mikro-BHKW eingesetzten Technologien sind altbewährte, aber die Anwendung als Heizung ist relativ neu. Um neben der Wärme auch Strom zu produzieren, wird ein Generator angetrieben. Je nach Hersteller handelt es sich dabei um einen Stirling-, einen Verbrennungs-Motor - der auch bei Kraftfahrzeugen verwendet wird - einen Dampfmotor oder eine Brennstoffzelle.

Die gängigsten Antriebe sind der Stirling- und Verbrennungsmotor, der durch seinen Einsatz in Fahrzeugen wohl am meisten erprobt wurde. Im Vergleich zum Stirling-Motor sei er aber wartungsintensiver und hat einen höheren Verschleiß, erläutert BHKW-Experte Markus Kreusch.

3. Wie funktioniert ein BHKW?

Die meisten der angebotenen Mikro-BHKW aber auch die neuesten Anlagen werden derzeit mit Erdgas betrieben. Wer also ein Mikro-BHKW in seinen Keller stellen will, braucht einen Erdgas- und einen Stromanschluss. „Sie haben dann zwar ein eigenes Kraftwerk, sind aber noch an ihren Erdgas-Lieferanten beziehungsweise Stromlieferanten gebunden“, so Kreusch. Der Stromanschluss sei aus technischen und wirtschaftlichen Gründen notwendig. Technisch, weil das Mikro-BHKW in der Regel wärmegeführt sei. Das heißt, es erzeugt nur Strom, wenn auch Wärme benötigt wird. Es springt also nicht an, wenn der Hausbesitzer nur Strom braucht. Den muss er dann aus dem öffentlichen Netz nehmen. Anders herum: Läuft das BHKW, kann der nebenbei erzeugte Strom direkt im Haus genutzt werden. „Hier liegt einer der wirtschaftlichen Vorteile für den Anlagenbetreiber“, sagt Daniel Küser, Manager Corporate Communications bei Vaillant. Produziert das BHKW mehr Strom als im Haus gebraucht wird, fließt dieser ins öffentliche Netz. Und für diesen Strom erhält der BHKW-Besitzer die sogenannte Einspeisevergütung.

Damit der Strom dahin fließt, wo er gerade gebraucht wird, baut der Energieversorger einen neuen Zähler ein. „Der neue Zähler kann den Bezug und auch die Einspeisung von Strom ins Netz messen. Je nach Bedarf wird der Strom dann ins Hausnetz bzw. ins öffentliche Netz geführt. Die Elektro-Arbeiten sind durch eine Elektro-Fachkraft durchzuführen, sind aber für diese nicht sonderlich aufwendig“, sagt Küser.

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Leserkommentare
02.02.2014 - von Dipl.-Ing Jörg-Ulrich Bunge
Energieeinsparung
Das war eine tolle Ausführung über die Nutzung mit einer KWK Anlage. Man sollte sich über en Einsatz noch mehr Gedanken machen. Abgesehen davon wird die optimale Energieeinsparung damit erwirkt, wenn man sie erst gar nicht benötigt, wie bei der fachgerechten und optimalen Innendämmung im homogenen Klebeverfahren.
14.11.2012 - von Bernhard Schmid
Mikro-BHKW
Alles klar nur was mache ich, wenn ich keinen Gasanschluss habe??
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Foto: vaillant.de ID:5440
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