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04.04.2011 13:36

Solarenergie Wann sich Warmwasser durch Sonnenkraft bezahlt macht

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Die Investition in Wärme aus Sonnenenergie (Solarthermie) lohnt sich. Gerade jetzt, denn seit 15. März 2011 hat das Bundesumweltministerium die Fördermittel für Solarthermie-Anlagen erhöht. Zum einen bleibt mehr Geld im Geldbeutel, weil die Sonnenwärme Energie spart und zum anderen macht Solarthermie ihre Nutzer von Erdöl- und Gaspreisen unabhängig. Nicht zu unterschätzen ist auch der Nutzen für Umwelt, Klima, Gesundheit und Sicherheit. Eine Gelddruckmaschine ist die Sonnenwärme-Anlage allerdings nicht.
Solarstrom Wann sich Warmwasser durch Sonnenkraft bezahlt macht Finanzportal biallo.de
Wann macht sich eine Solaranlage bezahlt? Im günstigen Fall nach acht, im ungünstigen nach 20 Jahren
Amortisation: Finanziell amortisiert sich die Anlage dann, wenn der Solar-Ertrag die Kosten der Solaranlage (Investitions- und laufende Kosten) deckt. Übersteigt die von der Anlage erzeugte Energie dagegen den Energieaufwand für ihre Herstellung, dann spricht man von energetischer Amortisation. Was diese energetische Amortisation angeht, so haben die meisten Anlagen diese laut Solaranlagen-Portal schon in zwei bis spätestens fünf Jahren erreicht. Die finanzielle Amortisation dagegen umfasst einen größeren Zeitraum. Und da die finanzielle Amortisation von vielen Faktoren – wie Anlagentyp, Nutzung, optimale Auslegung, energieeffiziente Anlagenkomponenten usw. - abhängig sind, schwanken die Angaben der Experten stark. Im günstigen Fall liegen sie bei acht im ungünstigen bei 20 Jahren.

Solarthermie für Wasser und/oder Heizung


Was die Nutzung der Solarthermie-Anlagen angeht, so werden zwei Anwendungsarten unterschieden. Zum einen können Hausbesitzer die Anlage nutzen, um lediglich ihr Wasser zu erwärmen oder sie nutzen die Anlage zusätzlich zur Unterstützung der Heizung (Kombianlage). Je nachdem wie also die Sonnenwärme zum Einsatz kommen soll, muss sie ausgelegt sein. Nach Angaben der Agentur für Erneuerbare Energien kann eine gut geplante Solaranlage auf einem durchschnittlichen Gebäude in Deutschland übers Jahr hinweg rund 60 Prozent des Wassers zum Duschen und Waschen erwärmen. Sofern entsprechende Geräte im Haus sind, liefert sie auch Warmwasser für Spül- und Waschmaschinen und bringt so weitere Energieeinsparungen.

Für die Anlage braucht man nicht viel Platz auf dem Hausdach. Für die Warmwasser-Aufbereitung rechnen die Experten mit 1,5 Quadratmeter Kollektorfläche pro Person. Soll die Sonnenwärme im Winter auch die Heizung unterstützen (Kombianlage), so braucht die Anlage mindestens 2,5 Quadratmeter Kollektorfläche pro Person. Besonders energieeffizient arbeiten Solarthermie-Anlagen, wenn sie mit modernen Heizungsanlagen kombiniert werden, optimal ausgelegt und gedämmt sind. Dann amortisieren sie sich finanziell sicher unter der 20-Jahre-Grenze.
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Flach- oder Röhrenkollektor

Neben den beiden Nutzungsarten der Sonnenwärme sind zwei Technologien auf dem Markt: sogenannte Flach- und Vakuumröhrenkollektoren. Flachkollektoren sind günstiger, da sie auch weniger kostenintensiv hergestellt werden. Bei niedrigen Temperaturen im Winter haben sie aber größere Wärmeverluste als die Vakuumröhren, diese isolieren besser. Egal ob Flach oder Röhre üblicherweise besteht eine Solarthermieanlage aus einem Kollektor, einem Solarregler mit Pumpe und einem Pufferspeicher. Zwei Tipps am Rande: Bei der Pumpe auf einen energieeffizienten Antrieb und auf die richtige Dimensionierung des Speichers achten.
Kosten und Energieeinsparungen

Und wie sieht es mit den Kosten aus? Ausgangspunkt ist die Größe der Solarenergie-Anlage. Sowohl die Agentur für Erneuerbare Energien als auch das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) rechnen für einen durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt mit einer Flach-Kollektorenfläche von fünf Quadratmetern und einem Speicher von 300 bis 400 Litern. Das entspricht laut Energie Agentur einem Verbrauch an Warmwasser von 200 Litern pro Tag (45 Grad Celsius).

Beim Einsatz von Flachkollektoren kostet die Anlage laut Solaranlagen-Portal zwischen 1.500 und 7.000 Euro. IWR und die Erneuerbare-Energien-Agentur sind sich beim angegebenen Preis zwischen 4.000 und 6.000 Euro (inklusive Montage) einig. Für eine Kombianlage mit zehn bis 18 Quadratmetern an Flachkollektoren und einem Speicher von 70 bis 100 Litern je Quadratmeter, legen Verbraucher etwa 8.000 bis 12.000 Euro auf den Tisch. Vakuumröhren sind laut Agentur für Erneuerbare Energien um 30 Prozent teurer als Flachkollektoren. Laut IWR lassen sich beim Brauchwasser durch die Sonnenwärme 50 bis 60 Prozent an jährlicher Energie für Warmwasser einsparen. Die sonnengewärmte Heizung spart zusätzlich bis zu 25 Prozent ein.

Förderung: Das Marktanreizprogramm (MAP) ist wohl das wichtigste Programm zur Förderung von Solarwärme-Anlagen. Am 15. März erhöhte sich die Basisförderung für eine Kombianlage auf 120 Euro pro Quadratmeter allerdings befristet bis 30. Dezember 2011. Danach gibt es nur noch 90 Euro pro Quadratmeter. Wer zusätzlich seinen alten Heizkessel durch einen neuen austauscht, erhält bis 30.Dezember einen Bonus von 600 Euro (früher 400), danach 500 Euro. Einen Kombinationsbonus von 600 Euro bis Ende des Jahres bekommen Verbraucher, die Solarthermie mit einer Wärmepumpe oder Biomasse-Heizung nutzen – also ganz auf erneuerbare Energien umsteigen. Ansprechpartner für das MAP ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) www.bafa.de.

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Leserkommentare
25.07.2011 - von Till Wollheim
Förderung auch bei nur Ofen neu?
Aus dem Artikel geht leider nicht hervor, ob es auch bafa-Förderung gibt wenn man nur einen neuen Ofen einbaut und was die Konditionen sind.
10.05.2011 - von jochen
Nachrechnen!
lohnt sich. Das ist nämlich schlecht investiertes Kapital, welches nicht einmal einen Kapitalzins von ca. 5% erwirtschaftet, ganz zu schweigen von der nötigen 5% linearen Abschreibung, wenn die Anlage nach 20 Jahre erneuert werden muß. Damit sich sowas rechnet muß der Ölpreis sich nochmal ca. verdoppeln.
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