EEG-Umlage Stromrpreis

Steigende Strompreise EEG-Umlage: Energiewende wird immer teurer

Sebastian Schick
von Sebastian Schick
14.10.2016
Auf einen Blick

Verbraucher müssen für die Energiewende tiefer in die Tasche greifen. Die Ökostromumlage steigt um mehr als acht Prozent. Wie stark ziehen die Strompreise an?

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Die EEG-Umlage zur Förderung der regenerativen Energien klettert von derzeit 6,35 auf 6,88 Cent pro Kilowattstunde. Das ist der höchste Wert seit Einführung im Jahr 2000. Die Unternehmen schlagen die höhere EEG-Umlage auf die Stromrechnung auf. Für einen durchschnittlichen Haushalt mit einem Verbrauch von 3.500 Kilowattstunden bedeutet das im nächsten Jahr eine Mehrbelastung von knapp 19 Euro im Jahr.


Höhere EEG-Umlage gleich höhere Strompreise?

Inwieweit die Strompreise für Verbraucher tatsächlich steigen werden, lässt sich noch nicht genau vorhersehen. In den vergangenen sechs Jahren ist der Börsenstrompreis kontinuierlich gesunken. Und zwar um fast 40 Prozent. Doch von diesem Effekt sehen Stromkunden auf ihrer Rechnung wenig.

Ausnahmeregelung für Unternehmen mit hohem Energieverbrauch

Die Umlage berechnet sich aus der Differenz des Strompreises, der an der Börse gehandelt wird, und dem garantierten Abnahmepreis für Ökostrom. So soll die Energiewende finanziert werden. Die sogenannte Einspeisevergütung von grünem Strom aus Windkraft, Solar und Biomasse ist deutlich höher als die Preise an der Strombörse. Je höher diese Differenz ausfällt, desto mehr müssen Verbraucher für die Energiewende im Endeffekt zahlen.

Verbraucherschützer kritisieren, dass die Ökostromumlage größtenteils auf die privaten Haushalte umgewälzt wird. Industrieunternehmen mit hohem Energieverbrauch werden stark entlastet.

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nach seinem Studium für das Lehramt an Gymnasien mit der Fächerkombination Deutsch/Latein/Geschichte in Würzburg und Berlin entschied sich Sebastian Schick für den Journalismus. 2005 absolvierte er die Ausbildung zum Rundfunkjournalisten an der Akademie für Neue Medien in Kulmbach.

Direkt im Anschluss volontierte er beim Deutschen Anleger Fernsehen (DAF), wo er sich in seiner zehnjährigen Laufbahn ein umfangreiches Fachwissen zum Thema Geldanlage und Börse aneignete. Zuletzt baute er als Chefredakteur in Kooperation mit dem Kurier Medienhaus den österreichischen TV-Sender DAF Austria mit auf. Bei biallo.de schreibt er als Redakteur über das Thema Kredit und Geldanlage. 

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