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07.10.2014 15:19

Heizölkauf Welche Ölsorte nehme ich denn?

von Sabina Hoerder Autor
Wer seinen Heizöltank neu befüllen möchte, kann mittlerweile aus mehreren Ölsorten wählen. Lesen Sie, was den Unterschied macht.
Heizölkauf Welche Ölsorte nehme ich denn?
Heizöl: Mittlerweile gibt es viele verschiedene Sorten am Markt
Als ob es nicht schon schwierig genug wäre, einen günstigen Zeitpunkt für den Heizölkauf zu erwischen. Zudem stehen Verbraucher heute vor der Qual der Wahl: Händler führen normales schwefelarmes Heizöl und schwefelarmes Premium-Heizöl. Zudem gibt es verschiedene Sorten Bio-Öl. Doch welches ist das richtige?

Normal schwefelarm – das gängigste Heizöl

Seit 2009 müssen Lieferanten schwefelarmes Heizöl als Standard anbieten. Im Vergleich zum ehemaligen Standard-Heizöl mit höherem Schwefelgehalt ist es steuerlich begünstigt und hat nach Angaben des Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO) mittlerweile einen Marktanteil von über 90 Prozent erreicht. Vorteil des schwefelarmen Heizöls: Es verbrennt sauberer, so dass weniger Schadstoffemissionen und Ablagerungen an den Kesselwänden entstehen. Das schont die Umwelt, verlängert die Lebensdauer des Heizkessels und verbessert die Effizienz der Anlage. Laut IWO kann es in allen Ölgeräten verwendet werden.
Heizölpreise

Premium-Heizöl schwefelarm – auch in Sachen Preis-Leistung erstklassig?

Premium-Heizöl wird auch als Super-Heizöl oder Heizöl Plus bezeichnet. Es ist nichts anderes als schwefelarmes Öl, dem Zusatzstoffe – sogenannte Additive – hinzugefügt wurden. Das kann bereits in der Raffinierie oder direkt beim Tanken geschehen. Die Zusatzstoffe sollen zum Beispiel dafür sorgen, dass der Brennstoff länger lagerbar ist. Das sei „vielleicht interessant für Kunden, die ihr Gebäude saniert haben und nur noch im Drei- bis Fünf-Jahresturnus tanken müssen, statt wie früher jährlich“, sagt Udo Peters, Referent für Energietechnik bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Geworben wird auch damit, dass Premium-Heizöl durch die Zusatzstoffe angenehmer riecht, und weniger Ablagerungen im Kessel entstehen.

Wenn man gründlich vergleicht, fällt der Preisunterschied zwischen schwefelarmem Standard- und Premium-Heizöl aktuell nicht allzu hoch aus, wie ein Blick in den Ölpreisrechner von Biallo.de und Esyoil zeigt: Wer beispielsweise in München 2.000 Liter Standard-Öl tanken möchte, zahlt dafür ab knapp 79 Euro pro 100 Liter, für die Premiumvariante werden knapp 81 Euro fällig.

Bio-Heizöl – ein Beitrag zum Umweltschutz?

Bio-Heizöl enthält je nach Sorte zu mindestens drei Prozent Öl aus nachwachsenden Rohstoffen – zum Beispiel aus Raps-, Soja- oder Sonnenblumenöl. Die Zahl hinter dem Namen soll den Anteil der Biokomponente kennzeichnen. So ist beispielsweise das über den Preisvergleich von Esyoil angebotene Bio 15 nach eigenen Angaben schwefelarmes Öl mit einem Anteil von 15 Prozent Bio-Öl. Bio-Heizöl soll die negativen Folgen des CO2-Ausstoßes reduzieren, ist jedoch nicht unumstritten. „Einen deutlich höheren Beitrag zum Umweltschutz leistet die Kombination eines Heizöl-Brennwertkessels mit einer Solaranlage zur Heizungsunterstützung und Wassererwärmung“, sagt Verbraucherschützer Peters. Dann könne man auch beruhigt konventionelles Heizöl kaufen. Durchschnittlich sei Bioheizöl laut Peters um 15 Prozent teurer.

Wichtig: Nicht jeder Kessel ist für einen beliebig hohen Bio-Anteil im Heizöl geeignet. Erkundigen Sie sich vor dem Kauf deshalb unbedingt bei Ihrem Hersteller. Eine vorherige Tankleerung und -reinigung kann nötig sein. Zudem ist Biobrennstoff weniger langzeitstabil. Verbraucher sollten sich deshalb mit einer kleineren Menge bevorraten. Durch Zusatzstoffe kann dieser Makel verbessert werden. So werden dem über Esyoil angebotenen Premium Bio 10 unter anderem Stabilitätsverbesserer und Geruchsüberdecker beigefügt.

Tipp: Egal, ob Sie sich für einen schwefelarmen Standardbrennstoff, die Premium- oder Bio-Variante entscheiden: Mit dem Biallo-Heizöl-Preisvergleich finden Sie einen günstigen Anbieter in Ihrer Nähe.
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