Startseite | RSS | Mobil | Sitemap |
Dienstag, 27.09.2016 15:48 Uhr
Newsletter:
Suche:
Startseite
Startseite > Energie > Ölheizung
Artikel bewerten:
AAA
10.03.2014 16:33

Ölheizung Fünf Wege zu billigerem Heizöl

von Sabina Hoerder Autor
Heizöl ist derzeit so günstig wie seit Jahren nicht. Viele Hausbesitzer wollen nun den Tank voll machen. So können Sie noch mehr sparen:
Ölheizung Fünf Tipps für einen sparsamen Heizölkauf Verbraucherportal Biallo.de
Heizölkauf - Tank voll, Konto auch ncoh nicht leer
Der starke Euro macht das Heizöl für Verbraucher so billig wie lange nicht: Wer im Frühjahr 2014 Heizöl kauft, zahlt wegen des schwachen Kurses der Öl-Leitwährung nur so wenig wie im Sommer 2011: Weniger als 80 Euro für 100 Liter sind inklusive Mehrwertsteuer möglich. Doch auch auf diesem hohen Niveau gibt es erhebliche Schwankungen. Erwischt der Käufer den richtigen Zeitpunkt, kann er locker ein paar hundert Euro sparen.
Welches tatsächlich der richtige Zeitpunkt zum Heizölkauf ist, weiß man leider erst hinterher. Der Heizöl-Preis unterliegt so vielen Einflüssen, dass man nicht einmal eine grobe Faustregel nennen kann, zu welcher Jahreszeit sich tendenziell der Einkauf empfiehlt. Wenn Verbraucher aber übers Jahr die Preisentwicklung im Auge behalten und auch mal kaufen, wenn der Tank noch nicht allzu leer ist, stehen die Chancen gut, zumindest nicht gerade den Preishöchststand zu erwischen.

Darüber hinaus können Verbraucher mit diesen Tipps beim Heizölkauf sparen:
 

1. Heizöl-Preise vergleichen

Der Heizölkauf ist kein kleiner Kostenposten. Vergleichen Sie deshalb gründlich die Preise verschiedener Anbieter. Beim Kauf eines Fernsehers würden Sie dies auch machen – und die Kosten dafür liegen zumeist erheblich unter denen für einen vollen Tank. Rufen Sie verschiedene Händler in Ihrer Nähe an und erkundigen sich nach deren Preisen. Noch einfacher: Vergleichsportale im Internet. Auch auf Biallo.de finden Sie einen Heizöl-Rechner. Man muss lediglich seine Postleitzahl, die benötigte Ölmenge, Heizölsorte und Anzahl der Lieferstellen angeben – und schon liefert der Rechner Angebote in der Nähe.
Heizölpreise

2. Gemeinsam ist Heizöl günstiger

Die Menge macht’s – das gilt auch beim Heizölkauf. Wer mehr abnimmt, erhält Mengenrabatt. Deshalb kann es sich lohnen, in der Nachbarschaft anzufragen, wer mitbestellen möchte. Aber aufgepasst – Stichwort gesamtschuldnerische Haftung: Sollte ein Nachbar nicht zahlen, haftet derjenige, der die Bestellung in Auftrag gegeben hat - gegebenenfalls alle. Man sollte sich also auf die anderen Käufer verlassen können und gut abwägen, ob es sich lohnt, ein solches Risiko einzugehen. „Die Rabatte für Sammelbestellungen liegen erfahrungsgemäß etwa bei 1,5 bis 3 Prozent“, sagt Peter Blenkers, Energie-Experte bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Wem es zu mühsam ist, die Nachbarschaft abzuklappern, der kann sich auch einem Heizölpool im Internet anschließen. Haben sich hier ausreichend Personen in einem Postleitzahlengebiet zusammengefunden, können sie eine gemeinsame Bestellung abgeben. „Bei Sammelbestellungen, bei denen Verbraucher jeweils nur ihre eigene Bestellmenge über Internetportale ordern, droht keine gesamtschuldnerische Haftung“, so Blenkers. Dafür liege der Rabatt hier nur noch bei 1,5 bis 2 Prozent. Wichtig: Bevor Verbraucher sich in einem solchen Portal registrieren, sollten sie die AGB studieren: Welche Voraussetzungen bestehen für die Mitgliedschaft? Wie wird mit den persönlichen Daten umgegangen?

3. Richtige Heizöl-Sorte wählen

Zuweilen wird damit geworben, dass sich mit einer teureren Heizöl-Sorte der Verbrauch der Heizungsanlage reduzieren lasse. Das rechne sich jedoch nicht, so Peter Blenkers: „Verbraucher können in der Regel nicht so viel einsparen, wie sie für das teurere Heizöl mehr bezahlen müssen“. Allerdings weist der Verbraucherschützer darauf hin, dass für viele Öl-Brennwertkessel schwefelarmes Heizöl eingesetzt werden muss.

4. Obacht bei der Bestellung

Heizöl wird nicht von jetzt auf gleich geliefert. Ärgerlich wäre es, wenn ein Kunde ein günstiges Angebot erhält, der Preis zum Lieferzeitpunkt jedoch kräftig gestiegen ist. Deshalb rät Energie-Experte Peter Blenkers, dass Verbraucher sich bei einer telefonischen Bestellung notieren sollten, wann sie mit wem gesprochen haben. „Sie sollten fragen, wie lange der Preis gültig ist und ihn vorsichtshalber in Verbindung mit der Bestellmenge noch einmal wiederholen“, so Blenkers.
 

5. Heizung auf Vordermann bringen

Am allermeisten Geld können Verbraucher natürlich mit dem Heizöl sparen, das sie gar nicht erst verbrauchen. Deshalb lohnt es sich, die Heizung auf Vordermann zu bringen. So kann beispielsweise der Austausch eines alten Standard-Heizkessels gegen neue Brennwerttechnik den Heizöl-Verbrauch deutlich reduzieren. Auch eine gute Wärmedämmung und die Kombination mit erneuerbaren Energien bringe laut Blenkers deutliche Einspareffekte. So könne beispielsweise Wasser durch Sonnenenergie statt durch Öl erwärmt werden.

Tipp: Die KfW-Förderbank unterstützt Maßnahmen wie eine Gebäudedämmung und die Modernisierung oder den Austausch alter Heizungsanlagen durch günstige Kredite und Zuschüsse.
Leserkommentare
Kommentar schreiben
Name:
E-Mail:

Ziffern hier eingeben: (neu laden)
Überschrift:
Kommentar:
Abschicken
Foto: Colourbox.de ID:8892
Nach oben
Top 5 Baufinanzierung
Anbieter eff. Zins  
Hypovereinsbank
1,12 %i
Hypovereinsbank
1822direkt
1,23 %i
1822direkt
Allianz LV
1,24 %i
Allianz LV
Degussa Bank
1,31 %i
Degussa Bank
ING-DiBa
1,43 %i
ING-DiBa
Betrag: 200.000 €, Laufzeit: 15 Jahre, Beleihung60 %
Anzeige
.
© 2016 Biallo & Team GmbH