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22.11.2016 14:42

Energiekosten Strompreise ziehen deutlich an

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Viele Stromkunden haben bereits Post von ihrem Anbieter erhalten: Strom wird im nächsten Jahr spürbar teurer. Eine zweite Preiswelle dürfte im Frühjahr folgen.
Strompreis Energieteuerung Stromrechnung
Die Stromrechnung wird 2017 für viele Verbraucher höher ausfallen.
Schon jetzt sind bis zu sieben Millionen Haushalte in Deutschland betroffen: Fast jeder vierte Stromversorger dreht zum Jahreswechsel an der Preisschraube. Die Erhöhungen belaufen sich im Schnitt auf 3,5 Prozent. Das ergibt eine bundesweite Auswertung der Preisportale Check24 und Verivox. Für einen Durchschnittshaushalt bedeutet die Mehrbelastung gut 40 Euro im Jahr.

Falls Sie noch keine Post von Ihrem Stromversorger erhalten haben, sollten Sie sich nicht zu früh freuen. Zwar wollen die vier größten Versorger – RWE/Innogy, Eon, EnBW und Vattenfall – die Preise in vielen Regionen vorerst stabil halten. Allerdings zeigt die Vergangenheit, dass viele Anbieter im Frühjahr nachziehen. Oft fällt der Aufschlag dann noch deutlicher aus. Gesetzlich müssen die Unternehmen eine Strompreiserhöhung mindestens sechs Wochen im Voraus ankündigen.
Stromvergleich

Energiewende befeuert Strompreise

Eine Erhöhung der Strompreise hatte sich schon im Oktober angedeutet, als bekannt wurde, dass die EEG-Umlage 2017 um mehr als acht Prozent steigt. So müssen Verbraucher statt derzeit 6,35 Cent pro Kilowattstunde im nächsten Jahr 6,88 Cent pro Kilowattstunde für die Energiewende bezahlen. Das allein macht eine Mehrbelastung von 19 Euro im Jahr für einen durchschnittlichen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden.

Ein weiterer Kostenpunkt sind die steigenden Netzgebühren. So erhöhen sich zum Jahreswechsel die Gebühren für den Stromtransport bundesweit um durchschnittlich neun Prozent. Nicht zuletzt auch eine Folge der Energiewende. Denn um die starken Schwankungen der regenerativen Energien abzufedern, müssen die Netzbetreiber Milliarden in die Infrastruktur investieren.
 

Stromerhöhung fällt regional unterschiedlich aus

Im Norden und Osten Deutschlands sowie in Nordbayern, wo sehr viele Wind- und Sonnenkraftanlagen errichtet sind, steigen die Netzgebühren besonders stark. Der für Norddeutschland und Bayern zuständige Übertragungsnetzbetreiber Tennet zum Beispiel kündigte bereits Ende September an, seine Netzentgelte zum Jahreswechsel um satte 80 Prozent zu erhöhen. Als Grund führte der Konzern an, dass der Netzausbau nicht so schnell vorankomme wie der Zubau der erneuerbaren Energien.


Je niedriger der Börsenstrompreis, desto höher die EEG-Umlage

Paradox: Die Einkaufspreise für Strom sind an der Strombörse in den vergangenen sechs Jahren kontinuierlich gesunken. Und zwar um fast 40 Prozent. Doch wegen der steigenden EEG-Umlage und höheren Netzgebühren merken Verbraucher davon kaum etwas. Der Grund liegt auf der Hand.

Die Ökostrom-Umlage berechnet sich aus der Differenz des Börsenstrompreises und dem garantierten Abnahmepreis für Ökostrom. So soll die Energiewende finanziert werden. Die sogenannte Einspeisevergütung von grünem Strom aus Windkraft, Solar und Biomasse ist deutlich höher als die Preise an der Strombörse. Je höher diese Differenz ausfällt, desto mehr müssen Verbraucher für die Energiewende im Endeffekt zahlen. 
Biallo-Tipp: Wenn Ihr Anbieter die Strompreise erhöht, können Sie das Sonderkündigungsrecht nutzen. Der Wechsel zu einem günstigeren Lieferanten zahlt sich aus. Die Stromanbieter mit den günstigsten Tarifen finden Sie in unserem Stromvergleich.
Biallo-Lesetipp: Durch einen Stromanbieterwechsel lässt sich viel Geld sparen. Doch Vorsicht - es gibt auch Stolpersteine. Mehr dazu in unserem Artikel: "Energiekosten: So wechseln Sie Ihren Stromanbieter"
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