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07.09.2012 10:57

Photovoltaikanlage Steuervorteile kassieren

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Die eigene Photovoltaikanlage auf dem Dach beschert Privatleuten zwanzig Jahre lang sichere Erträge. Wer sich vom Fiskus statt als Kleinunternehmer als vollwertiger Unternehmer einstufen lässt, kann sich zudem die auf die Baukosten angefallene Mehrwertsteuer zurückholen. Die Spielregeln.
Photovoltaikanlage Steuervorteile kassieren Verbraucherportal Biallo.de
Lukrativer Sonnenstrom
Wer seinen Grundbesitz mit einer Photovoltaikanlage bestückt, sichert sich dank lukrativer Förderprogramme immer noch garantierte Gewinne. Nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) des Bundes sind die regionalen Energieversorger verpflichtet, jeglichen in einer privaten Anlage erzeugten Strom zu einem festen Einspeisepreis abzunehmen. Die Vergütung wird für das Jahr der Inbetriebnahme und die folgenden zwanzig Jahre festgeschrieben. Zwar wurden die gesetzlich garantierten Preise für Solarstrom Ende Juni rückwirkend zum 1. April 2012 um 20 bis 30 Prozent reduziert (siehe Tabelle). Im Gegenzug fallen jedoch auch die Preise für schlüsselfertige Solarstromsysteme rapide, so dass umweltbewusste Anleger weiterhin auskömmliche Renditen erzielen. Mit dem Biallo.de-Photovoltaik-Rechner können angehende Anlagenbetreiber ihren individuellen Ertrag errechnen.
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Die Anlage lässt sich mit moderner Technik auf nahezu jedem Dachtyp installieren. Eine optimale Ertragsausbeute liefern nach Süden ausgerichtete Dächer mit einer Neigung von 30 Grad. Für Flachdächer gibt es spezielle Montagesysteme. Beschattungen durch Bäume oder Nachbargebäude sollten allerdings vermieden werden. Die Solarmodule haben eine durchschnittliche Lebensdauer von 30 bis 40 Jahren – viele Hersteller garantieren 25 Jahre. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau fördert den Aufbau der erneuerbaren Energien mit zinsverbilligten Krediten (www.kfw.de). Vor der Inbetriebnahme sollten Investoren Kontakt mit ihrem Grundstücksversicherer aufnehmen und die Anlage gegen Sturm-, Feuer- und Hagelschäden versichern. Spezielle Photovoltaikpolicen schützen die Investition gegen Diebstahl und Vandalismus. Oft ist auch der Abschluss einer zusätzlichen Betriebshaftpflichtpolice notwendig, denn Schäden, die Dritten durch herabfallende Teile der Anlage entstehen, sind oft nicht über die Privathaftpflicht abgesichert. Eine Gewerbeanmeldung bei der örtlichen Kommune ist nicht erforderlich.

Fiskus als Finanzierer

Mit dem sauberen Saft aus der Steckdose stehen Investoren auch steuerlich auf der Sonnenseite. Wer seinen Öko-Strom dauerhaft gegen Bezahlung ins öffentliche Netz einspeist, gilt für die Mehrwertsteuer als Unternehmer. Bei Stromerlösen von bis zu 17.500 Euro jährlich gilt zunächst die „Kleinunternehmer-Regelung“. Stromproduzenten schulden dem Fiskus damit eigentlich keinen Cent Mehrwertsteuer. Im Gegenzug dürfen sie aber auch keine von anderen Unternehmern für den Strombetrieb berechneten Umsatzsteuern vom Finanzamt zurückfordern. Genau hier liegt der Haken. Stromunternehmer können nämlich auch freiwillig auf die „Kleinunternehmer-Regelung“ verzichten und sich vom Finanzamt für mindestens fünf Jahre als vollwertiger Unternehmer einstufen lassen.
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Auf der einen Seite kassieren Anlagenbetreiber dann neben der Einspeisevergütung zusätzlich noch eine Mehrwertsteuer von 19 Prozent vom Stromnetzbetreiber. Der Mehrertrag muss an den Fiskus abgeführt werden. Im Gegenzug kann andererseits die auf den Baukosten der Anlage lastende Mehrwertsteuer, die vom Handwerker in Rechnung gestellt wurde, auf einen Schlag gegengerechnet werden. Diesen Erstattungsanspruch kann man mit Hilfe einer ausgefüllten Umsatzsteuervoranmeldung und einer Ablichtung der Rechnung des Anlagen-Lieferanten sofort nach Montage der Solarmodule beim Finanzamt einfordern und als Finanzierungsbaustein nutzen. Nur der Nettokaufpreis der Anlage muss dann mit Erspartem oder Krediten der Bank finanziert werden. Auch die im laufenden Betrieb anfallenden Mehrwertsteuern auf Wartungs- und Reparaturkosten erstattet das Finanzamt.

Die Einstufung als mehrwertsteuerpflichtiger Unternehmer ist allerdings mit bürokratischen Mühen verbunden. Die Stromerzeuger werden vom Fiskus nämlich als „Start-Up-Unternehmen“ eingestuft. Deshalb verlangen die Beamten im Jahr der Inbetriebnahme und dem darauf folgenden Jahr monatlich die Abgabe von Umsatzsteuervoranmeldungen. Erst nach Ablauf dieser Startphase kann das Finanzamt den Abgabezeitraum auf vierteljährliche oder sogar jährliche Intervalle umstellen. Über die kostenlose Elster-Software der Finanzverwaltung lässt sich die lästige Pflichtübung allerdings preiswert und ohne großen Zeitaufwand absolvieren.
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