Die Bank of Scotland bietet ein Festgeld mit verschiedenen Laufzeiten an. Je länger die Laufzeit des Festgelds, desto höher sind die darauf anfallenden garantierten Zinsen. Eine Mindesteinlage für das Festgeld gilt nicht.
Voraussetzung für das Führen eines Festgeld-Kontos ist, dass der Kunde über ein Tagesgeld-Konto der Bank of Scotland verfügt und der Bank eine Berechtigung erteilt, den Anlagebetrag von diesem Konto für die Festgeld-Anlage einzuziehen. Sowohl die Eröffnung als auch das Führen des Tagesgeld- und des Festgeld-Kontos erfolgen online. Bis spätestens zwei Tage vor Laufzeitende kann der Kunde entscheiden, ob er sein Guthaben erneut als Festgeld – zum dann gültigen Zinssatz – anlegen möchte oder nicht.
Festgeld-Anleger haben bei Zinsgutschrift die Wahl
Das Besondere: Bei diesem Festgeld der Bank of Scotland haben die Anleger die Wahl, ob sie sich die Zinsen jährlich oder monatlich gutschreiben lassen. Bei monatlicher Gutschrift erfolgt die Zahlung der Festgeld-Zinsen automatisch auf das Tagesgeldkonto und ergibt sich für den Anleger ein Zinsenzinseffekt. Entscheidet sich der Kunde für eine jährlicher Zinsgutschrift, kann er seine Zinsen wahlweise auf sein Tagesgeld- oder sein Festgeld-Konto gutschreiben lassen. Bei monatlicher Zinssauschüttung ist der angebotene Zinssatz auf das Festgeld geringfügig niedriger als bei jährlicher Ausschüttung.
Die Bank of Scotland gehört der britischen Lloyds Group an und ist dem staatlichen britischen Einlagensicherungsfonds angeschlossen. Über diesen Fonds sind die Einlagen, also auch Festgeld-Anlagen, bis zu einem Gegenwert von 99.100 Euro (85.000 brit. Pfund) pro Kunde abgesichert. Zudem ist die Bank of Scotland Mitglied des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken, so dass insgesamt 250.000 Euro abgesichert sind.
Die Bank of Scotland ist eine weltweit agierende traditionsreiche Geschäfts- und Privatkundenbank mit Hauptsitz in Edinburgh (Schottland). Sie wurde am 17. Juli 1695 gegründet und gab als erste europäische Bank Papiergeld aus. Die Banl of Scotland fusionierte 2001 mit der Halifax Gruppe zur HBOS (Halifax Bank of Scotland) Gruppe und verfügt seit Juli 2008 über eine Niederlassung in Berlin. Seit Januar 2009 gehört die Bank of Scotland zur Lloyds Banking Group.
Die Bank of Scotland ist heute eine reine Online Bank ohne Filialsystem. Sie ist außer in Großbritannien auch in Irland, Nordamerika, Spanien, den Niederlanden und Deutschland tätig. Das Finanzinstitut bietet verschiedene Geldanlageprodukte, Versicherungen sowie Modelle zur Altersvorsorge. In Deutschland ist der Bereich Unternehmensfinanzierungen (Bank of Scotland Corporate) bereits seit 1998 mit einem Büro in Frankfurt am Main vertreten.
Im Privatkundengeschäft seit 2009 beschränkt sich die Bank in ihrem Produktangebot auf ein Online-Festgeld und ein Online-Tagesgeld. Die Bank of Scotland beschäftigt in Deutschland mehr als 80 Mitarbeiter.
Der Mutterkonzern – die Lloyds Banking Group – agiert als einer der größten Finanzkonzerne weltweit in 36 Ländern und beschäftigt ca. 140.000 Mitarbeiter. Die Bilanzsumme des Unternehmens betrug zum 30.06.2009 1.063 Mrd. Britische Pfund, Hauptsitz des Unternehmens ist London.