Bei der Deutschen Bank können Sparer ein Festgeld-Konto eröffnen. Als Laufzeit sind beim Produkt "FestzinsSparen“ Anlagen zwischen 6 Monaten und 8 Jahren möglich. Für das Festgeld-Konto gilt ein Mindestanlagebetrag von 2.500 Euro, maximal dürfen Kunden 100.000 Euro als Festgeld anlegen. Je nach gewählter Dauer gilt für den Betrag auf dem Festgeld-Konto ein fester Zinssatz.
Verzinsung des Festgelds erfolgt jährlich
Die Zinsen werden beim Festgeld-Konto der Deutschen Bank jährlich bzw. zum Ende des Festzinszeitraums gutgeschrieben. Über das Guthaben auf dem Festgeld-Konto kann der Anleger zum Ende der Laufzeit verfügen, wenn er zuvor unter Einhaltung einer Frist von mindestens drei Monaten gekündigt hat. Kündigt er nicht fristgerecht, führt die Deutsche Bank das Festgeld-Guthaben ab Vertragsende um die gleiche Dauer mit dem dann geltenden Zinssatz weiter.
Neukunden, die ein Festgeld-Konto eröffnen möchten, können sich an den Telefonservice der Deutschen Bank wenden oder den Antrag online ausfüllen, ausdrucken und per Postident-Verfahren versenden. Wer bereits Kunde der Deutschen Bank ist und über einen Zugang zum Online-Banking verfügt, schickt den Festgeld-Antrag online zur Bank. Altkunden ohne Online-Zugang, eröffnen das Festgeldkonto, indem sie den ausgedruckten Antrag per Post an die Deutsche Bank verschicken.
Einlagen, also auch Festgeld, sind bei der Deutschen Bank AG über die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB) mit 100.000 Euro pro Einleger abgesichert. Darüberhinaus ist die Deutsche Bank Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken, so sind pro Kunde Einlagen in Höhe von 850 Mio. Euro sicher.
Die Deutsche Bank ist eine der weltweit größten Investmentbanken. Gegründet wurde die Deutsche Bank 1870 in Berlin, ihr Geschäft bestand darin, deutschen Industrieunternehmen Kredite zu geben und für diese auch Finanzierungen für den Außenhandel bereitzustellen. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Bank in Einzelinstitute auf Länderebene zerschlagen bzw. – in der Sowjetzone – verstaatlicht. Nach Gründung der Bundesrepublik wurde die Deutsche Bank schrittweise neugegründet. 1952 entstanden als Übergangslösung drei große Regionalbanken, die sich 1957 in Frankfurt wieder zur Deutschen Bank zusammenschlossen. Seit 1959 betreibt das Unternehmen das Privatkundengeschäft.
Die Deutsche Bank erzielte zum Ende des Jahres 2010 eine Bilanzsumme von weltweit rund 1,9 Mrd. Euro. Sie beschäftigt etwa 100.000 Mitarbeitern in 73 Ländern, davon rund 50.000 in Deutschland.
Im Privatkundengeschäft betreibt die Deutsche Bank zum einen den Bereich "Privat Wealth Management" für vermögende Privatkunden. Der Geschäftsbereich "Private & Business Clients (PBC)" umfasst das Bankgeschäft mit Normalverdienern, Selbständigen sowie kleinen und mittleren Unternehmen. Das Produktangebot des Bereichs Private & Business Clients enthält neben klassischen Geldanlageprodukten, darunter auch das Festgeld, Kontoführung und Zahlungsverkehr, Vermögensanlage- und Vorsorgeberatung, Fonds und Wertpapiere sowie private und geschäftliche Kredite. (as)