Produktcheck Festgeld Renault Bank direkt

Thomas Brummer
von Thomas Brummer
03.08.2016
Auf einen Blick
Die Renault Bank direkt drückt ordentlich auf das Gas. Beim Festgeld-Konto aus Frankreich winken Top-Zinsen. Wie gut ist die Geldanlage wirklich?
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Merkmale

Die Renault Bank direkt gehört komplett dem gleichnamigen französischen Autobauer. Die Renault Bank direkt, die der RCI Banque S.A. Niederlassung Deutschland untersteht, hat einen deutschen Sitz. Die RCI Banque Deutschland ist mit ihrem Geschäftsbereich Renault Bank seit 1947 Partner des Automobilhandels im Bereich Finanzlösungen der Marke Renault. Seit einiger Zeit können deutschen Kunden auf Geldanlageprodukte der Renault Bank direkt zurückgreifen - etwa Festgeld. Wer sich für ein solches Festgeld-Konto entscheidet, erhält automatisch ein Tagesgeld-Konto dazu. Alle Auszahlungen aus dem Festgeld-Konto fließen auf das Tagesgeld-Konto und werden hier erneut verzinst. Außerdem ist ein deutsches Referenzkonto nötig, das Kunden im Online-Banking-Bereich ändern können. Also Mindestanlagebetrag fordert das Bankhaus 2.500 Euro. Grundsätzlich werden Beträge bis zu einer Million Euro entgegengenommen. Es werden Laufzeiten zwischen einem und fünf Jahren angeboten.

Stärken

Über alle Laufzeiten hinweg bietet die Renault Bank direkt Spitzenzinsen. Festgeld-Kunden mit längeren Laufzeiten können vom Zinseszinseffekt profitieren. Denn sie können auswählen, ob sie die jährliche Auszahlung auf ihrem Festgeld-Konto belassen (Zinseszins) oder ob sie es ihrem Tagesgeld-Konto zuführen wollen und dafür schon über den Zinsertrag verfügen können. Positiv ist auch, dass eine Kündigung des Festgeldes nicht nötig ist. Eine Kündigung ist nicht nötig. Kunden erhalten die vollständige Auszahlung auf das Tagesgeld-Konto, sofern Sie sich nicht aktiv für eine Verlängerung entscheiden.

Schwächen

Trotz eines Sitzes in Deutschland greift nicht die deutsche Einlagensicherung. Sparer sind dennoch bis 100.000 Euro über die französische Einlagensicherung abgesichert. Für Einlagen unterhalb der 100.000 Euro-Schwelle ist dieser Nachteil nicht relevant. Wer mehr Geld mitbringt, ist bei einigen deutschen Anbietern besser abgesichert, da in Deutschland zahlreiche Banken freiwillig höhere Sicherheitsstandards bieten.

Wettbewerber

Das Angebot ist vergleichbar mit dem der Credit Agricole, die ebenfalls aus Frankreich stammt. Zwar bietet Credit Agricole zusätzlich noch längere Laufzeiten an, dafür verlangt Credit Agricole mindestens 5.000, statt 2.500 Euro Einlagesumme. Wer im Fall größerer Einlagensummen besser abgesichert sein möchte, kann bei der ABC Bank fündig werden.

Fazit: Das Festgeld-Konto der Renault Bank direkt bietet über alle angebotenen Laufzeiten hinweg attraktive Zinsen. Die Konditionen sind fair und transparent. Für Sparer ist das Festgeld zum Betrachtungszeitpunkt eine Top-Wahl.

Bewertung
Renault Bank direkt - Festgeld
Zinsen (50 Prozent) Zinshöhe (50%) 5 Zinsstabilität Rückschau (25%) 5 Zinsstabilität Ausblick (25%) 5 5.0
Sicherheit (25 Prozent) Sicherheit (100%) 4 4.0
Nebenbedingungen (15 Prozent) Rahmenbedingungen (50%) 5 Mindest-/Höchstanlage (35%) 3 Aktionszeitraum (15%) 5 4.3
Service (10 Prozent) Kommunikationswege (30%) 3 Kontoeröffnung (70%) 4 3.7
Gesamtbewertung (Bestnote: 5 Sterne) 4.5
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Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Seit Januar 2014 ist er bei biallo.de und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Seit Januar 2014 ist er bei biallo.de und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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