Ökologisch erzeugter Strom wird aus erneuerbaren Energiequellen wie Wind, Sonne, Wasser, Biomasse oder Erdwärme gespeist – in Abgrenzung zu Strom aus Kernkraft, Kohle und Erdöl.
Der Begriff Ökostrom ist jedoch nicht geschützt. Im schlechtesten Fall handeln Anbieter nur mit vorhandenem Ökostrom. „Aus unserer Sicht entscheidend ist, dass mit dem Öko-Stromangebot neue Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien gebaut und konventionelle Anlagen verdrängt werden“, sagt Dominik Seebach, Energieexperte am unabhängigen Öko-Institut.
„Echten“ Ökostrom erkennen
Damit Verbraucher „echten“ Ökostrom erkennen, gibt es verschiedene Siegel. Strenge Maßstäbe legen das „OK-Power“- und das „Grüner-Strom-Label Gold“ an sowie die Liste „EcoTopTen“ des Öko-Instituts. Achtung: Ein Siegel kann auch ein Ökotarif eines AKW-Betreibers bekommen. So ist beispielsweise „Mein Öko Tarif Strom“ von „E wie einfach“ - einer 100-prozentigen Eon-Tochter - mit dem OK-Power-Label zertifiziert. Wer solche Angebote ablehnt, sollte auf die Unternehmen setzen, die nur Ökostrom anbieten. Die vier größten Anbieter sind Lichtblick, Naturstrom, Elektrizitätswerke Schönau und Greenpeace Energy.