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Neue Zuschüsse für Mini-Blockheizkraftwerk
Es gibt zwei Arten von Pelletheizungen: Einzelöfen und Anlagen zur zentralen Energieversorgung, die auch die Warmwasser- und Wärmeversorgung übernehmen können und problemlos mit Solaranlage kombinierbar sind. Einzelöfen liefern zwischen fünf und 15 kW Leistung. Aufgrund der kleinen Vorratsbehälter eignen sie sich jedoch nur für Gebäude mit sehr niedrigem Energiebedarf oder für Etagenwohnungen. Zentrale Anlagen hingegen können ein oder zwei Familienhäuser versorgen. Sie gibt es voll- sowie halbautomatisch. Letztere haben einen kleineren Vorratstank und müssen von Hand befüllt werden.
Für Pellets gibt es bundesweit Lieferanten, die die Holzstäbchen per Tankwagen oder in abgepackten Säcken bringen. Für die Lagerung wird nicht mehr Platz benötigt als bei Tankräumen oder für Ölkessel. Allerdings muss das Lager trocken sein.
Die Umweltbilanz
Neben den Kostenaspekten dürfte vor allem die Umweltbilanz von Pelletanlagen eine Rolle spielen. Ohne Zweifel ist die CO2-Bilanz deutlich besser als bei Kohle, Öl und Gas. Bei der Verbrennung von Holz wird nur soviel CO2 freigesetzt, wie der Baum zuvor beim Wachstum gespeichert hat. Bei der Pellet-Verbrennung entsteht jedoch Feinstaub sowie Asche. Experten weisen aber darauf hin, dass moderne Heizkessel einen hohen Wirkungsgrad besitzen und sehr emissions- und schadstoffarm verbrennen. Bei einem Einfamilienhaus fallen im Jahr rund 30 Kilogramm Asche an, die im Mülleimer entsorgt werden können.