Wer eine Photovoltaik-Anlage plant, sollte sich jetzt beeilen: Im Juli sinken die Vergütungssätze für den eingespeisten Solarstrom. Dennoch bieten die privaten Mini-Kraftwerke in den meisten Fällen ansehnliche Renditen.
Für viele Eigenheimbesitzer hat es sich in den vergangenen Jahren gelohnt, in Solarzellen zu investieren. Die Photovoltaik-Anlage auf dem eigenen Dach kann über eine Laufzeit von gut 20 Jahren Renditen von sieben bis acht Prozent erzielen, ergaben Berechnungen der Stiftung Warentest. Voraussetzung dafür: Der Standort verfügt über eine ausreichend gute Sonneneinstrahlung, und die Anlage wurde nicht zu teuer eingekauft.
Ab dem 1. Juli müssen die Eigenheimbesitzer jedoch neu kalkulieren. Die Vergütung für Anlagen auf einem Dach sinkt um 16 Prozent, für freistehende Anlagen um 15 Prozent. Bislang brachte Strom aus einer typischen Anlage auf einem Hausdach 39,14 Cent pro Kilowattstunde - bei einer Leistung der Solarzellen von weniger als 30 Kilowatt, wie sie bei Privathäusern üblich ist.