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11.11.2011 13:21

Solaranlagen

Strom bringt bis zu 14 Prozent Rendite

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Sinkende Preise für Photovoltaikanlagen machen es trotz gekürzter Einspeisevergütungen möglich, mit der eigenen Stromfabrik auf dem Dach ordentlich Geld zu verdienen. Bis zu 14 Prozent Rendite sind machbar.
Photovoltaikanlagen Günstige Preise steigern die Rendite
Solar-Panels: Eine lohnende Investition, wenn die Rahmenbedingungen stimmen
Die Investition in eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach bleibt eine lohnende Sache trotz gekürzter Einspeisevergütungen für selbsterzeugten Strom. Bis zu 14 Prozent Rendite auf das eingesetzte Geld sind möglich, hat die Stiftung Warentest erst jüngst ausgerechnet. Voraussetzung: Die Anlage wird zu einem günstigen Preis eingekauft. Weil die Preise für Solaranlagen in den vergangenen Monaten deutlich gesunken sind, können Käufer durch Einholen mehrerer Vergleichsangebote bei der Installation viel Geld sparen.
 
Hat der Investor pro Kilowatt Leistung der Anlage 3.000 Euro gezahlt, kommt er in der Vergleichsrechnung der Verbraucherschützer nur auf eine Rendite von fünf Prozent. Bei einem Preis von 2.400 Euro liegt die Rendite bei knapp über acht, bei 1.800 Euro sogar bei 14 Prozent. Gerechnet wurde dabei mit erzeugtem Strom von 900 Kilowattstunden jährlich pro Kilowatt Leistung sowie einer privaten Nutzung von 30 Prozent des Stroms, der Rest wird gegen Vergütung ins öffentliche Netz eingespeist.
Wer Angebote vergleicht, spart bis zu einem Viertel der Kosten

Der deutliche Preisrückgang für Photovoltaikanlagen kommt den Betreibern, die sich eine eigene Stromfabrik aufs Dach setzen, entgegen. Der durchschnittliche Preis pro Kilowattstunde Leistung  fiel zwischen Mai und August 2011 von rund 2700 auf etwas mehr als 2300 Euro. Dabei, so stellte die Stiftung Warentest in einer Umfrage unter Betreibern solcher Anlagen fest, ergeben sich beträchtliche Preisunterschiede zwischen einzelnen Anbietern. Die Preisdifferenz für eine Photovoltaikanlage der gleichen Kapazität liegt demnach bei fast 25 Prozent. Dabei ist es unerheblich, so die Auswertung der Umfrage, ob Markenmodule aus deutscher Herstellung oder Solarmodule made in China installiert wurden. Die Verbraucherschützer raten daher, mehrere Angebote einzuholen und genau zu vergleichen. Vor allem sollte darauf geachtet werden, ob tatsächlich alle Kosten enthalten sind. Oft würden die Kosten für das notwendige Gerüst in Höhe von 600 bis 900 Euro separat abgerechnet – und das sind Kosten, die die Rendite schmälern.
 
Andererseits, so das Ergebnis der Umfrage, sind in vielen Angeboten auch sinnvolle Extras enthalten wie kostenlose Versicherung der Anlage oder eine verlängerte Garantiezeit. Wer die Preise vergleiche, erhalte auch für ein kleines Dach eine Photovoltaikanlage zu Preisen von 2300 Euro pro Kilowattstunde oder weniger – womit sich eine Rendite von gut acht Prozent ergibt. Das ist mit Staatsanleihen nicht zu erreichen, wenn man sein Geld sicher anlegen will.
Photovoltaik-Rechner
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Einspeisevergütung sinkt für neue Anlagen ab Januar 2012

Ab Januar 2012 bekommen Betreiber neuer Photovoltaik-Anlagen für jede ins Netz gespeiste Kilowattstunde (kWh) Strom 17,94 bis  24,43 Cent. Wie viel es genau ist, hängt von Standort und  Anlagengröße ab. Damit erhalten Neu-Betreiber weniger als jene, die zwischen Januar und Dezember 2011 die Stromproduktion starteten. Diese erhalten für die nächsten 20 Jahre zwischen 21,56 und 28,74 Cent pro kWh.
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