Sicher ist: Der Mietzins für Dächer wird künftig wohl nicht mehr ganz so üppig ausfallen. Da man sich als Vermieter jedoch weder um Finanzierung noch Montage der Anlage kümmern muss, bleibt das Geschäft interessant. Bedeutet: Wer ein stabiles, mindestens 150 (Süddeutschland) beziehungsweise 300 Quadratmeter (Norddeutschland) großes Dach besitzt, das nach Süden ausgerichtet ist und einen Neigungswinkel von 25 bis 30 Grad besitzt, hat auch weiterhin gute Chancen auf ein Zusatzeinkommen. Aber auch für weniger ideal gestaltete Dächer kann sich Photovoltaik bezahlt machen. „Private Eigentümer von Dachflächen und Investoren sollten auch künftig über eine Kooperation nachdenken. Erhebliches Potential besteht vor allem bei großen gewerblichen Dächern“, bestätigt Hartmut Eichhorn von der Bremer Umweltbehörde.
Solaranlagen für Kapitalanleger weiterhin attraktiv
Für Investoren werden zweistellige Renditen angesichts der Förderkürzung allerdings der Vergangenheit angehören. „Wir gehen derzeit von Renditen zwischen sechs und sieben Prozent aus“, sagt Philipp Vohrer von der Agentur für Erneuerbare Energien. Für Kapitalanleger sei das immer noch eine attraktive Rendite. Doch welche Preis- und Qualitätstrends bei Solarsystemen bringt die Zukunft?
Dieser Frage geht Biallo.de im Interview mit Conergy-Vorstand Andreas von Zitzewitz nach.