Gerade bei auf den ersten Blick besonders günstigen Tarifen sollten Verbraucher sehr genau hinsehen. Denn: Verschenken will schließlich niemand etwas. Ein Großteil des Strompreises besteht aus festen Komponenten. So machen laut Bundesnetzagentur rund 20 Prozent des Strompreises die Kosten für die Netznutzung aus, zu etwa vierzig Prozent besteht er aus Steuern und Abgaben und rund 35 Prozent nehmen die Kosten für die Strombeschaffung und den Vertrieb inklusive Gewinnen ein. Bei letzterem können Stromanbieter direkt den Preis beeinflussen und Preisvorteile an Verbraucher weitergeben.
Nichtsdestotrotz kann sich ein Anbieterwechsel stark im Geldbeutel bemerkbar machen – gerade für Verbraucher, die noch den in der Regel teuren Grundversorger-Tarif zahlen. Doch die folgenden Punkte sollten Sie bei einem Wechsel unbedingt beachten.