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Stromtarife

In fünf Schritten zum günstigen Vertrag

25.11.2009 09:02
Von Matthias Kutzscher
Strompreise Strom Anbieter Wechsel Stromversorger Finanzportal Biallo.de
Rainer Brüderle rät Verbrauchern zum Wechsel
Der Rat von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle ist eindeutig: „Verbraucher sollten die angekündigten Strompreiserhöhungen zum Anlass nehmen, sich günstigere Anbieter zu suchen.“ Denn sechs Wochen vor Jahreswechsel steht fest, dass wieder etliche Energieversorger an der Preisschraube drehen. Doch welche Möglichkeiten haben Kunden, ihre Verträge zu kündigen und den Anbieter zu wechseln?
Mindestens 40 Stromversorger werden ab Januar 2010 höhere Preise abrechnen als bislang. Nach Angaben des Verbraucherportals Verivox steigen die Kosten um durchschnittlich fünf Prozent. Für einen Haushalt mit einem Verbrauch von 4.000 Kilowattstunden (kWh) im Jahr bedeutet das eine Mehrbelastung von knapp 50 Euro. Neben den Großen der Branche wie Vattenfall und EnBW haben auch viele regionale Anbieter wie die Stadtwerke Münster, Leipzig und Bonn sowie die Oldenburger EWE steigende Strombezugskosten für Verbraucher angekündigt.

„Informieren, vergleichen, wählen“


Damit sind bereits jetzt mehrere Millionen Stromkunden von anziehenden Energiepreisen im kommenden Jahr betroffen. Angesichts der bevorstehenden Erhöhungen mehren sich die Appelle an die Verbraucher, zu günstigeren Anbietern zu wechseln. Nur so könne der Wettbewerb in Gang kommen, argumentiert Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP). Und Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) rät, „informieren, vergleichen, wählen.“
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Wer nun kurzfristig handeln möchte, sollte seinen Liefervertrag prüfen. Grundsätzlich gilt erstens: Normalen Tarifkunden ist ein Wechsel mit einer Frist von vier Wochen immer möglich. Zweitens besteht im Falle einer Preiserhöhung ein gesetzlich geregeltes Sonderkündigungsrecht. Erhöht ein Stromanbieter seine Preise, ergebe sich daraus jedoch nicht automatisch ein Recht zur vorzeitigen Kündigung des Vertrages. Das erklärt Evelyn Keßler von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Denn viele Stromkunden hätten mittlerweile Sonderverträge abgeschlossen. „Darin stehen im Kleingedruckten oft auch entsprechende Klauseln für den Fall einer Preiserhöhung“, sagt Kessler. Ob und wie schnell Verbraucher im Falle einer Preiserhöhung den Stromanbieter wechseln kann, lässt sich deshalb nicht pauschal sagen.
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26.11.2009 14:58 Uhr
Euroalfred: Versorgerwechsel mit Schikanen des Netzbetreibers
Versorgerwechsel in wieviel Schritten? 1. Zum 31.10.09 am 09.09.09 (6 Wo zum Monatsende) Gasversorgung bei E wie Einfach gekündigt und bei Neuversorger TelDaFax zum 1.11.09 per Internet angemeldet 2. Vertragsbestätigung von TelDaFax erhalten 3. Kündigungsbestätigung erhalten und an den Neuversorger weitergeleitet "OK. Gas zum 31.10.09 gekündigt" DENKE AB 1.11.09 Gaslieferant TelDaFax 4. 26.11.09 Ersatzversorger ewv durch regionetz beauftragt Nach vielen Telefonaten stellt sich raus: am 29.10.09 hat TelDafax den Datensatz an ewv/regionetz versandt. Dort angekommen am 03.11.09 und bearbeitet am 04.11.09, so dass ich jetzt 1 Monat teures ewvGas kaufen muss, weil ein Datensatz 7 Tage von A nach B braucht. Datensätze werden elektronisch und nicht per Post versendet. Die Netzagentur hat wahrscheinlich eine Umspannstation auf dem Mond eingerichtet, um Wechselprozesse schikanieren zu können. Es ist nur noch lächerlich...
Foto: Philipp Guelland/ddp ID:3229
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