Ein erfolgreiches Portfolio mit deutschen Aktien stellt seit Jahren der
DWS Deutschland (DE0008490962) dar. Anhaltend gute Unternehmensdaten bescheren dem Fonds seit Jahren eine hervorragende Performance. Allein im zurückliegenden Jahr gewann der Fonds über elf Prozent an Wert. In den vergangenen drei Jahren erreichte er trotz der Börsenflaute 2011 ein jährliches Plus von gut 27 Prozent. Zum Vergleich: Der Dax-Indexfonds iShares Dax erzielte im gleichen Zeitraum lediglich eine Rendite von rund 20 Prozent. Fondsmanager Tim Albrecht rechnet auch weiterhin mit einem überzeugendem Ergebnis, sofern die Konjunktur nicht einbricht und der Euro sich stabilisiert.
Stärken: Das Erfolgsrezept des DWS Deutschland liegt im flexiblen Anlagekonzept. Die Fondsmanager arbeiten nach dem sogenannten All Cap Mandat. Das heißt, der Fonds kann sowohl in Dax-Werte als auch in deutsche Small- und Mid-Caps investieren. Die Nebenwerte-Quote kann bis zu 50 Prozent betragen. Albrechts Ziel ist es, über bestimmte Wirtschaftszyklen hinweg stets eine stabile Performance zu erzielen. Wichtig ist, dass die anvisierten Unternehmen hohe Wachstumsphantasie aufweisen und über eine entsprechende Preismacht verfügen, wie es bei Marktführern der Fall ist. Bei der Anlageentscheidung spielen fundamentale Aspekte wie Unternehmensdaten, Buchwert oder die Qualität des Management eine wichtige Rolle. Hohe Dividendenrenditen sind zwar wünschenswert, spielen aber nicht die entscheidende Rolle.
Der Fonds performt seit Jahren besser als der MSCI-World Index und liegt auch über dem Kategoriedurchschnitt für deutsche Aktienfonds. Die Ratingagentur Morningstar hält den Fonds für eine gute Wahl und urteilt: „Der DWS Deutschland besticht durch den Fondsmanager, der in verschiedenen Marktphasen die Nase vorn hat. Die Portfoliokonstruktion rundet das All Cap Mandat zu einer guten Wahl für deutsche Aktien ab.“ Morningstar benotet den Fonds mit der Höchstnote fünf Sterne sowie mit der Qualitätsnote „Gut“.
Schwächen: Die Managementgebühren von 1,4 Prozent liegen im oberen Durchschnitt, manche Wettbewerber kommen mit weniger aus. Das Fondsportfolio ist nicht immer ausgeglichen gewichtet, aussichtsreiche Branchen werden bewusst kumuliert – hier könnten sogenannte Klumpenrisiken lauern.
Fazit: Als Renditeturbo im Depot ist der Fonds bestens geeignet. Je nach Marktlage ermöglicht er sowohl kurz- als auch langfristig überdurchschnittliche Vermögenszuwächse.
Tipp: Der Fonds ist auch als Sparplan für den schrittweisen Kapitalaufbau zu haben. Unser
Fondskaufrechner zeigt, welche Banken derzeit Rabatte bieten. So berechnet 1822 Direkt nur zwei Prozent Ausgabeaufschlag beim Fondssparplan, Comdirect und Cortal Consors verlangen 2,5 Prozent.